Lehrpläne MV Grundschule Mathematik

Lehrplan DE MV GS Mathe 1/2

Zahl und Operation

Leitidee Zahl und Operation der Schuleingangsphase

Zahldarstellungen und Zahlbeziehungen

Zahlenraum bis 100 strukturiert erschließen; Stellenwertsystem, Zahleigenschaften und Zahlbeziehungen aufbauen;

Zahlenraum bis 20

Erste Begegnung mit Zahlen; Mengen erfassen, Ziffern schreiben und lesen, Zahlen ordnen und vergleichen.

Mengen erfassen und zuordnen

Mengen bis 10 simultan und quasi-simultan erfassen; Kardinal-, Ordinal- und Maßzahl unterscheiden; 5er- und 10er-Struktur nutzen.

Zahlen bis 10 lesen und schreiben

Ziffern 0–10 deutlich schreiben und lesen; Zahlwort und Ziffer unterscheiden; Ziffernschreibkurs.

Zahlen bis 20 lesen und schreiben

Zweistellige Zahlen einführen; Zehner und Einer im Zwanzigerfeld darstellen; Zahlwort und Ziffernschreibweise.

Zahlen bis 20 ordnen und vergleichen

Zahlen mit >, < und = vergleichen; Vorgänger und Nachfolger bestimmen; Hälfte und Doppelte; Zahlenstrahl bis 20.

Zahlenraum bis 100

Zehnersystem und Stellenwerte bis 100; Zahlen lesen, schreiben, ordnen, vergleichen und zerlegen; Hunderterfeld.

Zahlen bis 100 lesen und schreiben

Zehner und Einer unterscheiden; Stellenwerttafel und Stufenschrift (48 → 4Z 8E); Zahlwort und Ziffernschreibweise.

Zahlen bis 100 ordnen und vergleichen

Zahlenstrahl bis 100; Zahlen mit >, < und = vergleichen; Nachbarzahlen und Nachbarzehner bestimmen; Anzahlen schätzen.

Zahlen bis 100 zerlegen

Additive Zerlegung in Zehner und Einer; verschiedene Zerlegungen einer Zahl finden und erläutern; Zahlenhäuser und Schüttelbox.

Gerade und ungerade Zahlen

Gerade und ungerade Zahlen handelnd mit Steckwürfeln erarbeiten; Muster im Zahlenraum erkennen; Grundlage für Teilbarkeitslehre.

Rechenoperationen

Vier Grundrechenarten konzeptuell und operativ im Zahlenraum bis 100; Kopfrechnen und halbschriftliche Strategien

Grundvorstellungen Addition

Addition als Vereinigen oder Hinzufügen verstehen; statische und dynamische Situationen verbinden; Handlungen mit Rechensatz verknüpfen.

Addition als Zusammenfassen

Zwei Mengen vereinen; Handlungen im Zwanziger- und Hunderterfeld mit Rechnung verbinden; erste Grundvorstellung aufbauen.

Tausch- und Umkehraufgaben Addition

Tauschaufgaben (3+5=5+3) nutzen; Verbindung zwischen Addition und Subtraktion herstellen; Aufgabenfamilien bilden.

Grundvorstellungen Subtraktion

Subtraktion als Abziehen, Ergänzen und Vergleichen verstehen; alle drei Grundvorstellungen situativ anwenden.

Subtraktion als Wegnehmen

Von einer Menge wird etwas weggenommen; Handlung mit Rechnung verbinden; dynamische Subtraktionssituationen.

Subtraktion als Ergänzen

Wie viel fehlt noch? Ergänzen zum Minuenden; Verbindung zur Addition herstellen; Platzhalteraufgaben.

Subtraktion als Vergleichen

Um wie viel ist A größer als B? Differenz als Abstand verstehen; statische Subtraktionssituationen.

Grundvorstellungen Multiplikation

Multiplikation als zeitlich-sukzessives Vervielfachen und räumlich-simultane Anordnung verstehen; Sachsituationen zuordnen.

Multiplikation als Vervielfachen

Multiplikation als fortgesetzte Addition verstehen; Handlung mit Rechensatz verbinden; Malfolgen aufbauen.

Multiplikation am Rechteckmodell

Punktefeld handelnd erarbeiten; Tauschaufgaben geometrisch begründen; Quadratzahlen entdecken.

Grundvorstellungen Division

Division als Aufteilen und Verteilen (auch mit Rest) verstehen; Zusammenhang zur Multiplikation über Aufgabenfamilien erkennen.

Division als Aufteilen

In gleich große Gruppen aufteilen; wie viele passen hinein? Sachsituationen handelnd erarbeiten.

Division als Verteilen

Auf gleich viele Empfänger verteilen; wie viel bekommt jeder? Einkaufssituationen nutzen.

Division mit Rest

Rest bestimmen wenn Aufgabe nicht aufgeht; Sachbezug herstellen; Umkehraufgabe als Probe nutzen.

Kopfrechnen und Rechenstrategien

Einspluseins bis 20 automatisieren; Kopfrechnen und halbschriftliche Strategien bis 100; Rechenwege vergleichen und bewerten.

Kernaufgaben Addition bis 10

Alle Additionsaufgaben bis 10 auswendig; verliebte Zahlen und Zahlzerlegungen als Vorbereitung; Grundlage aller Strategien.

Kopfrechnen Addition bis 20

Zehnerübergang überbrücken; Strategien Zerlegen, Verdoppeln, Kraft der 5; Schrittweises Rechnen.

Kopfrechnen Addition bis 100

Halbschriftliche Strategien (schrittweise, stellenweise, Hilfsaufgabe); Analogieaufgaben (30+40→3+4); Rechenwege vergleichen.

Kernaufgaben Subtraktion bis 10

Umkehraufgaben zum Einspluseins; Subtraktionsaufgaben sicher abrufen; automatisiertes Beherrschen anstreben.

Kopfrechnen Subtraktion bis 20

Zehnerübergang; Strategien Ergänzen, Schrittweise, Vereinfachen; Nachbaraufgaben nutzen.

Kopfrechnen Subtraktion bis 100

Halbschriftliche Strategien; gegen- und gleichsinniges Verändern; Analogieaufgaben; Rechenwege in Rechenkonferenzen austauschen.

Kleines Einmaleins (Kernaufgaben)

Malfolgen 1, 2, 5, 10 und Quadratsätze als Kernaufgaben einführen, automatisieren und als Umkehraufgaben anwenden.

Einmaleins Kernaufgaben einführen

Malfolgen 2, 5, 10 über Verdoppeln und Verzehnfachen aufbauen; Punktefeld als Darstellungsform; Tauschaufgaben nutzen.

Einmaleins automatisieren

Aufgabenfamilien der Kernaufgaben (1, 2, 5, 10, Quadratsätze) sicher und flexibel abrufen; Selbstkontrolle entwickeln.

Einmaleins Umkehraufgaben

Aus Produkt und Faktor den fehlenden Faktor bestimmen; Einmaleins rückwärts als Grundlage für Division nutzen.

Division als Umkehrung des Einmaleins

Division als Umkehrung der Multiplikation anwenden; Einsdurcheins über Kernaufgaben ableiten; Umkehraufgabe als Probe nutzen.

Rechengesetze und -strategien

Kommutativgesetz von Addition und Multiplikation handelnd und an Beispielen entdecken; als Rechenvorteil nutzen.

Kommutativgesetz Addition

a + b = b + a handlungsorientiert erarbeiten; Rechenvorteil erkennen; Tauschaufgaben nutzen.

Kommutativgesetz Multiplikation

a · b = b · a am Punktefeld geometrisch begründen; Tauschaufgaben im Einmaleins nutzen.

Rechenvorteilhafte Strategien

Verdoppeln und Halbieren, Analogien und Nachbaraufgaben als Rechenvorteile nutzen; Rechenwege vergleichen und bewerten.

Rechenoperationen in Kontexten

Sachaufgaben im Zahlenraum bis 100 lösen; Modellierungsprozess schrittweise aufbauen

Sachaufgaben verstehen

Informationen aus Bildern, Texten und Rechengeschichten entnehmen; Frage und Rechenoperation identifizieren; Schlüsselwörter markieren.

Mathematisches Modell erstellen

Sachsituationen in Rechenoperationen übersetzen; Skizzen und Zeichnungen anfertigen; Schrittfolge Frage – Rechnung – Antwort anwenden.

Lösung interpretieren

Ergebnis auf Sachsituation zurückbeziehen; Plausibilität durch Umkehraufgabe prüfen; individuelle Lösungswege vergleichen.

Größen und Messen

Leitidee Größen und Messen der Schuleingangsphase; Geld, Länge und Zeit

Geld

Münzen und Scheine kennen und unterscheiden; Geldbeträge bis 100 € und ct darstellen, ordnen und vergleichen.

Geldbeträge kennen und darstellen

Münzen (1 ct bis 2 €) und Scheine (5 € bis 100 €) benennen; Beträge in Euro und Cent in zwei Schreibweisen notieren.

Mit Geldbeträgen rechnen

Geldbeträge bis 100 € addieren und vergleichen; Wechselgeld berechnen; Geld handelnd eintauschen; Alltagssituationen nutzen.

Länge

Längenmaße mit selbst gewählten und standardisierten Einheiten messen, schätzen und umrechnen.

Körperbezogene Maße

Handspanne, Fuß und Schritt als erste Messerfahrung; Messergebnisse vergleichen; Notwendigkeit einheitlicher Maße erkennen.

Standardeinheiten Länge

Meter, Zentimeter und Millimeter kennen; Abkürzungen m, cm, mm; Repräsentanten aus der Lebenswelt nutzen.

Längeneinheiten umrechnen

Umrechnungsfaktoren kennen; Größenangaben in zwei Einheiten (3 cm 6 mm) und in einer Einheit (36 mm) darstellen und wandeln.

Längen messen mit Lineal

Längen mit Lineal und Gliedermaßstab messen; Ergebnis mit Maßzahl und Einheit angeben; Messgenauigkeit beachten.

Längen schätzen

Längen unter Verwendung von Bezugsgrößen schätzen; Repräsentanten (1 cm – Daumennagel, 2 m – Türhöhe) nutzen; Schätzung durch Messen überprüfen.

Zeit

Zeiteinheiten kennen; Uhrzeit ablesen; einfache Zeitspannen bestimmen; analoge und digitale Messgeräte sachgerecht nutzen.

Zeiteinheiten kennen

Stunde, Minute, Sekunde, Woche, Monat, Jahr kennen; Abkürzungen h und min; Größenvorstellungen für Zeitabschnitte aus dem Alltag aufbauen.

Uhrzeit lesen

Uhrzeiten an analoger und digitaler Uhr ablesen; in Klasse 1 zunächst volle Stunden; Vor- und Nachmittagsuhrzeit unterscheiden.

Zeitspannen bestimmen

Einfache Zeitspannen über Anfangs- und Endzeitpunkt bestimmen (z. B. drei Stunden später); Dauer von Alltagsvorgängen schätzen und messen.

Muster, Strukturen und funktionaler Zusammenhang

Leitidee Muster und Strukturen der Schuleingangsphase; einfache arithmetische und geometrische Strukturen erkennen;

Arithmetische Muster

Strukturen in arithmetischen Darstellungen und Mustern erkennen, beschreiben und fortsetzen; Rechengesetze und Zahlenfolgen entdecken.

Geometrische Muster

Geometrische Muster aus Figuren legen und beschreiben; Gesetzmäßigkeiten erkennen; achsensymmetrische Teilelemente identifizieren.

Raum und Form

Leitidee Raum und Form der Schuleingangsphase; räumliches Vorstellungsvermögen anbahnen, Figuren und Körper kennenlernen, Achsensymmetrie;

Räumliches Vorstellungsvermögen

Visuelle Wahrnehmung schulen; Lagebeziehungen beschreiben; Wege verfolgen; Baupläne lesen und umsetzen;

Visuelle Wahrnehmung

Figuren unterscheiden, sortieren und nachspuren; Figur-Grund-Unterscheidung; Wahrnehmungskonstanz mit Schattenbildern; Teile von Flächen zusammenfügen.

Räumliche Lagebegriffe

Lagebegriffe (links/rechts, oben/unten, vor/hinter, innen/außen, zwischen) am eigenen Körper und zur Umwelt erkennen, beschreiben und anwenden.

Wege und Perspektiven

Wege nach mündlichen und symbolischen Beschreibungen verfolgen und beschreiben; verschiedene Perspektiven (von oben, vorne, seitlich) einnehmen.

Bauwerke und Baupläne

Bauwerke frei und nach Bauplan (3×3) bauen; Baupläne lesen und schreiben; verschiedene Ansichten eines Würfelgebäudes erkennen und prüfen.

Geometrische Körper und Figuren

Körper und Flächenformen benennen und nach Eigenschaften sortieren; Grundelemente der Geometrie zeichnen;

Körperformen

Körper nach Eigenschaften sortieren, vergleichen und benennen; Fachbegriffe Ecke, Kante, Seitenfläche verwenden; Vollkörpermodelle herstellen.

Kugel

Kugel erkennen, benennen und von anderen Körpern abgrenzen; Rollverhalten als Merkmal nutzen.

Würfel

Würfel erkennen und benennen; gleiche quadratische Seitenflächen als Merkmal; von anderen Körpern abgrenzen.

Quader

Quader erkennen und benennen; von Würfel abgrenzen; Ecken, Kanten und Seitenflächen benennen.

Pyramide

Pyramide erkennen, benennen und beschreiben; Spitze als kennzeichnendes Merkmal.

Zylinder

Zylinder erkennen, benennen und beschreiben; von Kegel und Quader abgrenzen.

Kegel

Kegel erkennen, benennen und beschreiben; von Pyramide und Zylinder abgrenzen.

Flächenformen

Ebene Figuren benennen und mit Ecken und Seiten beschreiben; Repräsentanten in der Lebenswelt identifizieren; zeichnen und spannen.

Dreieck als Flächenform

Dreiecke erkennen, benennen und mit Ecken und Seiten beschreiben; Beispiele und Gegenbeispiele benennen; zeichnen und am Geobrett spannen.

Kreis Grundbegriffe

Kreis als Flächenform erkennen und benennen; von Vielecken abgrenzen; intuitives und inhaltliches Begriffsverständnis unterscheiden.

Rechteck

Rechteck als besonderes Viereck erkennen und beschreiben; Eigenschaften mit Ecken und Seiten benennen.

Quadrat

Quadrat als besonderes Rechteck erkennen; vier gleiche Seiten und vier rechte Ecken als Merkmale beschreiben.

Linien und geometrische Grundelemente

Gerade und gekrümmte Linien unterscheiden; Grundelemente mit Lineal und Geodreieck zeichnen; Parallelen und Senkrechte identifizieren.

Punkt, Gerade, Strecke

Grundelemente der Geometrie zeichnen und beschreiben; Lineal und Geodreieck aufbauen und handhaben; Beschriftung mit Buchstaben.

Parallele und senkrechte Geraden

Zueinander parallele und senkrechte Geraden erkennen, falten und zeichnen; Faltwinkel als prototypisch rechten Winkel nutzen; mit Geodreieck prüfen.

Geometrische Abbildungen

Achsensymmetrie in Natur und Umwelt erkennen; Symmetrieachse einzeichnen; achsensymmetrische Figuren herstellen;

Achsensymmetrie erkennen

Merkmale achsensymmetrischer Figuren beschreiben; Symmetrie durch Falten und Spiegelkontrolle überprüfen; Symmetrieachse einzeichnen.

Achsensymmetrie erzeugen

Achsensymmetrische Figuren durch Klecksbilder, Faltschnitte und Zeichnen herstellen; Vervollständigung mit vertikaler Symmetrieachse.

Daten und Zufall

Leitidee Daten und Zufall der Schuleingangsphase; Daten erfassen und darstellen; einfache Wahrscheinlichkeiten beschreiben;

Umgang mit Daten

Daten durch Befragung und Beobachtung gewinnen; in Strichlisten, Tabellen und Streifendiagrammen darstellen; kombinatorische Aufgaben lösen;

Daten erheben

Daten aus Befragungen und Experimenten mit Strichlisten erfassen; absolute Häufigkeit bestimmen; Lebensweltbezug beachten.

Häufigkeitstabelle

Daten in einfachen Häufigkeitstabellen strukturiert erfassen; Häufigkeiten ablesen und vergleichen.

Streifendiagramm

Daten in senkrechten Streifendiagrammen mit vorgegebenen Achsen darstellen; größten und geringsten Wert über Längenvergleich ablesen.

Kombinatorische Grundaufgaben

Gesamtanzahl von Möglichkeiten durch Probieren und erste Systematik bestimmen; max. 3 Mengen und max. 18 Möglichkeiten; Ergebnisse strukturiert darstellen.

Wahrscheinlichkeiten

Ergebnisse einfacher realer Vorgänge beschreiben und vergleichen; erste Wahrscheinlichkeitsbegriffe einführen;

Zufallsexperiment und Ereignis

Mögliche Ergebnisse einfacher Alltagssituationen nennen; Ergebnisse mit sicher, möglich und unmöglich einschätzen und begründen.

Wahrscheinlichkeitsbegriff

Zwei mögliche Ergebnisse vergleichen; mit „… ist wahrscheinlicher als …\" begründet vergleichen; Begründungen verbal formulieren.

Lehrplan DE MV GS Mathe 3

Zahl und Operation

Leitidee Zahl und Operation der Jahrgangsstufe 3; Zahlenraum bis 1.000; alle vier Rechenarten schriftlich und halbschriftlich;

Zahldarstellungen und Zahlbeziehungen

Zahlenraum bis 1.000 strukturiert erschließen; Stellenwertsystem bis Tausender; Analogien zu bekannten Zahlenräumen nutzen;

Zahlen bis 1.000 lesen und schreiben

Hunderter, Zehner, Einer auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen darstellen; Stellenwerttafel bis Tausender; Zahlwort und Ziffern.

Zahlen bis 1.000 ordnen und vergleichen

Zahlenstrahl bis 1.000; Zahlen mit >, < und = vergleichen; Nachbarn und Zahlbeziehungen im neuen Zahlenraum bestimmen.

Zahlen bis 1.000 zerlegen

Stellenwerte erkennen und nutzen; Zahlen auf unterschiedliche Weise in Summanden zerlegen; Analogien aus dem Zahlenraum bis 100 übertragen.

Zahlen bis 1.000 runden

Auf Zehner und Hunderter runden; Zahlenstrahl als Orientierung; Grundlage für Überschlagsrechnung im neuen Zahlenraum.

Rechenoperationen

Vier Grundrechenarten im Zahlenraum bis 1.000; schriftliche Verfahren für Addition, Subtraktion und Multiplikation; Rechengesetze;

Addition und Subtraktion bis 1.000

Addition und Subtraktion bis 1.000 kopfrechnerisch, halbschriftlich und schriftlich; Überschlag als Kontrollverfahren einsetzen.

Kopfrechnen Addition bis 1.000

Grundaufgaben als Analogiebasis nutzen (85–21 → 585–121); Hunderterübergang strategisch überbrücken; Rechenwege vergleichen.

Kopfrechnen Subtraktion bis 1.000

Analogieaufgaben aus kleinen Zahlenräumen übertragen; Hunderterübergang; Ergänzungsverfahren und schrittweises Rechnen.

Schriftliche Addition ohne Übertrag

Stellenweise addieren; Zahlen korrekt untereinander schreiben; Schritte des Verfahrens sprechen und nachsprechen.

Schriftliche Addition mit Übertrag

Übertrag korrekt notieren und weiterrechnen; Probe durch Rechenrichtungsänderung; Verfahren geläufig ausführen.

Schriftliche Subtraktion ohne Entbündeln

Stellenweise subtrahieren; Abzieh- und Ergänzungsverfahren kennenlernen; Auswahl des Verfahrens obliegt der Lehrkraft.

Schriftliche Subtraktion mit Entbündeln

Entbündeln (Erweiterungs- und Entbündelungstechnik) anwenden; Probe durch Umkehraufgabe; Verfahren geläufig ausführen.

Überschlag Addition

Summe vor dem Rechnen schätzen; Analogie einer Grundaufgabe nutzen (465+358 → 500+400); Plausibilität des Ergebnisses prüfen.

Überschlag Subtraktion

Differenz vor dem Rechnen abschätzen; prüfen ob exaktes Ergebnis oder Überschlag ausreicht; Ergebnis auf Sinnhaftigkeit prüfen.

Multiplikation und Division bis 1.000

Vollständiges kleines Einmaleins automatisieren; halbschriftliche Multiplikation und Division; schriftliche Multiplikation mit einstelligem Faktor einführen.

Einmaleins alle Malreihen

Alle Malreihen 1–10 vollständig aufbauen; Tauschaufgaben nutzen; Verknüpfung mit Analogiebildung im Zahlenraum bis 1.000.

Einmaleins automatisieren

Alle Einmaleinsaufgaben gedächtnismäßig beherrschen; Grundlage für halbschriftliches und schriftliches Rechnen.

Einmaleins Umkehraufgaben

Aus Produkt und Faktor den fehlenden Faktor bestimmen; Einmaleins als Grundlage für Division nutzen.

Multiplizieren mit Zehnern und Hundertern

30·4, 200·6; Einmaleins mit Zehnerpotenzen kombinieren; Analogieaufgaben ableiten.

Halbschriftliche Multiplikation

Schrittweises Multiplizieren durch Zerlegen; 23·4 = 20·4 + 3·4; Distributivgesetz handlungsorientiert erarbeiten.

Schriftliche Multiplikation einstelliger Faktor

Algorithmus stellenweise beschreiben und geläufig ausführen; Übertrag korrekt notieren; Probe durch Vertauschen.

Division mit Rest

Teildividenden über Zerlegung in Vielfache des Divisors finden; Rest bestimmen und benennen; Umkehraufgabe als Probe.

Division durch Zehner

300:6, 480:8; Einmaleinsaufgaben mit Zehnerpotenzen als Grundlage nutzen; Analogieaufgaben ableiten.

Überschlag Multiplikation

Produkt vor dem Rechnen abschätzen; Faktoren runden und multiplizieren; Ergebnis auf Plausibilität prüfen.

Überschlag Division

Quotienten vor dem Rechnen abschätzen; prüfen ob exaktes Ergebnis oder Überschlag ausreicht.

Rechengesetze und Rechenreihenfolge

Rechengesetze erkennen, benennen und zum vorteilhaften Rechnen nutzen; Punkt-vor-Strich und Klammern verstehen.

Distributivgesetz

a·(b+c) = a·b + a·c als Grundlage des halbschriftlichen Rechnens; Ausmultiplizieren und Ausklammern an Beispielen.

Punkt-vor-Strich-Regel

Rechenreihenfolge bei gemischten Termen bestimmen; Klammern setzen und auflösen; Klecksaufgaben lösen.

Rechenvorteilhafte Strategien

Rechengesetze kombinieren; flexibel zwischen schriftlichem und mündlichem Rechnen wählen; Rechenwege in Rechenkonferenzen vergleichen.

Rechenoperationen in Kontexten

Mehrschrittige Sachaufgaben im Zahlenraum bis 1.000; Überschlag vs. exakt begründen;

Sachaufgaben verstehen

Informationen aus Texten, Tabellen, Skizzen und Diagrammen entnehmen; mathematische Fragestellungen formulieren.

Mathematisches Modell erstellen

Sachsituationen in Gleichungen und Skizzen übersetzen; Streckenskizzen als Darstellungsform nutzen.

Modell lösen

Rechenweg strukturiert dokumentieren; Gleichungen und Ungleichungen durch inhaltliche Überlegungen lösen.

Lösung interpretieren

Ergebnis auf Sachsituation zurückbeziehen; Plausibilität durch Überschlag prüfen; begründen ob exaktes Ergebnis notwendig ist.

Größen und Messen

Leitidee Größen und Messen der Jahrgangsstufe 3; neue Einheiten km, s, kg, g, l, ml; Kommaschreibweise; Brüche im Größenkontext;

Geld

Geldbeträge bis 1.000 € mit und ohne Kommaschreibweise darstellen, ordnen und rechnen; Systematisierung der Stückelung mit 200 €-Schein abschließen.

Geldbeträge kennen und darstellen

Stückelung mit 200 €-Schein vervollständigen; Beträge in zwei Einheiten (1 € 50 ct) und Kommaschreibweise (1,50 €) notieren.

Mit Geldbeträgen rechnen

Geldbeträge bis 1.000 € verwenden, ordnen, vergleichen und rechnen; Kommaschreibweise mithilfe der Stellenwerttafel erschließen.

Länge

Kilometer als neue Standardeinheit; Längenangaben mit und ohne Kommaschreibweise; einfache Brüche im Längenkontext.

Standardeinheiten Länge

km, m, cm, mm vollständig kennen; Repräsentanten (1 km – Entfernung von Schule zu einem bestimmten Ort) aus der Lebenswelt nutzen.

Längeneinheiten umrechnen

Umrechnungen zwischen km, m, cm, mm; Größenangaben in zwei Einheiten (2 km 500 m) und einer Einheit (2.500 m); Kommaschreibweise.

Zeit

Sekunde als neue Einheit; Uhr minuten- und sekundengenau ablesen; Zeitspannen schätzen, messen und berechnen.

Zeiteinheiten kennen

Sekunde als neue Standardeinheit; Abkürzung s; Repräsentanten aus der Lebenswelt (1 s – Aussprechen einer zweistelligen Zahl).

Zeiteinheiten umrechnen

Umrechnungsfaktoren (60, 24, 7, 365); Größenangaben in verschiedenen Schreibweisen (1 h 30 min, 90 min, 1½ h); Besonderheit gegenüber metrischen Einheiten.

Uhrzeit lesen

Analoge und digitale Uhrzeiten minuten- und sekundengenau ablesen; verschiedene Sprech- und Schreibweisen vergleichen; regionale Besonderheiten beachten.

Zeitspannen berechnen

Zeitspannen schätzen, messen und berechnen; Fahrpläne und Alltagssituationen nutzen; Stoppuhr und Sonnenuhr als Messgeräte kennen.

Masse

Kilogramm und Gramm messen und umrechnen; Bezugsgrößen für Schätzung aufbauen; geeignete Waagen sachgerecht nutzen.

Masseeinheiten kennen

Standardeinheiten kg und g; Repräsentanten (1 kg – Packung Mehl, 100 g – Tafel Schokolade) aus der Lebenswelt kennen und nutzen.

Masseeinheiten umrechnen

Umrechnungsfaktor 1.000; Größenangaben mit und ohne Kommaschreibweise; Masseangaben vergleichen und ordnen.

Masse messen

Kleiderbügelwaage und digitale/analoge/historische Waagen sachgerecht auswählen und nutzen; Skalen mit variierenden Einteilungen ablesen.

Hohlmaße

Liter und Milliliter als Hohlmaße für Flüssigkeiten messen und umrechnen; Messbecher sachgerecht nutzen.

Volumeneinheiten kennen

Liter und Milliliter als Hohlmaße; Repräsentanten (1,5 l – große PET-Flasche, 0,5 l – kleine PET-Flasche); Verbindung zu Rauminhalt verstehen.

Volumeneinheiten umrechnen

Umrechnungsfaktor 1.000; l in ml umrechnen; Alltagsbezug und Kommaschreibweise (1,500 l = 1,5 l).

Bruchzahlen im Größenkontext

Einfache Bruchzahlen ½, ¼, ¾ im Zusammenhang mit allen Größenbereichen nutzen; in andere Schreibweisen überführen (½ l = 500 ml, ½ h = 30 min).

Muster, Strukturen und funktionaler Zusammenhang

Leitidee Muster und Strukturen der Jahrgangsstufe 3; Zahlenfolgen, Bandornamente und funktionale Beziehungen;

Arithmetische Muster

Zahlenfolgen mit Bildungsvorschrift entdecken, beschreiben und fortsetzen; Zusammenhänge in Aufgabenpäckchen und an Hundertertafel erkennen; operative Übungen nutzen.

Geometrische Muster und Bandornamente

Geometrische Muster legen und zeichnen; Bandornamente mit geometrischen Figuren, Zahlen und Buchstaben legen und zeichnen; Entstehung beschreiben.

Funktionale Beziehungen

Funktionale Beziehungen in Sachverhalten mit Größen erkennen und beschreiben; Fachwortschatz „je mehr … desto länger/schwerer/teurer\" verwenden.

Raum und Form

Leitidee Raum und Form der Jahrgangsstufe 3; räumliches Vorstellungsvermögen vertiefen; neue Körper und Figuren; Achsensymmetrie mit mehreren Achsen;

Räumliches Vorstellungsvermögen

Wege gedanklich nachvollziehen; Lagepläne nutzen; zwei- und dreidimensionale Darstellungen in Beziehung setzen; Würfelbauten nach Bauplan 4×4;

Räumliche Orientierung und Lagepläne

Wege nach mündlichen und schriftlichen Beschreibungen gedanklich nachvollziehen; Orientierung anhand von Lageplänen, Karten und Stadtplänen.

Zwei- und dreidimensionale Darstellungen

Lagebeziehungen erkennen und nutzen, um 2D- und 3D-Darstellungen in Beziehung zu setzen; Würfelbauten gedanklich verändern und nach komplexen Bauplänen (4×4) herstellen.

Körpernetze gedanklich

Würfel- und Quadernetze als aufgefaltete Körper identifizieren; gleiche Flächen kenntlichmachen; Lagebeziehungen verändern und Umsetzbarkeit prüfen.

Geometrische Körper und Figuren

Zylinder, Kegel und Pyramide mit Fachbegriffen benennen; Parallelogramm einführen; Kreis mit Zirkel zeichnen;

Geometrische Körper

Zylinder, Kegel und Pyramide mit Fachbegriffen (Grundfläche, Deckfläche, Begrenzungsfläche, Spitze) benennen; Körpernetze herstellen und Flächen zuordnen.

Zylinder

Zylinder mit Fachbegriffen beschreiben; Körpernetz erkennen und herstellen; von anderen Körpern abgrenzen.

Pyramide

Pyramide mit Fachbegriffen beschreiben; Körpernetz erkennen; Spitze als kennzeichnendes Merkmal.

Kegel

Kegel mit Fachbegriffen beschreiben; Körpernetz erkennen; von Pyramide und Zylinder abgrenzen.

Körpernetze

Körpernetze als aufgefaltete geometrische Körper herstellen; zu Körpern falten; einem Körper zuordnen.

Ebene Figuren

Parallelogramm als neue Flächenform einführen; Kreis mit Mittelpunkt, Radius und Durchmesser mit Zirkel konstruieren.

Parallelogramm

Parallelogramm erkennen und beschreiben; Beziehungen zu Rechteck und Quadrat herstellen; Erkenntnis: Rechtecke und Quadrate sind besondere Parallelogramme.

Kreis Grundbegriffe vertiefend

Mittelpunkt M, Radius r und Durchmesser d kennen und nutzen; Zirkel sachgerecht aufbauen und handhaben; Kreise nach Vorgabe zeichnen.

Geometrische Abbildungen

Figuren doppelt so groß und halb so groß darstellen; Achsensymmetrie mit vertikalen und horizontalen Achsen erkennen und konstruieren;

Vergrößern und Verkleinern

Einfache ebene Figuren auf Kästchenpapier doppelt so groß und halb so groß darstellen; ersten propädeutischen Maßstabbegriff entwickeln.

Achsensymmetrie erkennen vertiefend

Symmetrieachsen in vielfältigen Abbildungen und Objekten erkennen und einzeichnen; vertikale und horizontale Symmetrieachsen unterscheiden.

Achsensymmetrie konstruieren vertiefend

Symmetrische Figuren mit vertikalen und horizontalen Symmetrieachsen ergänzen; Origami als Zugang zu Achsensymmetrie nutzen.

Daten und Zufall

Leitidee Daten und Zufall der Jahrgangsstufe 3; Diagramme regelkonform anfertigen; Wahrscheinlichkeiten mit Glücksrad und Urne einschätzen;

Umgang mit Daten

Daten erfassen und strukturieren; verschiedene Streifendiagramme regelkonform anfertigen; kombinatorische Aufgaben systematisch lösen;

Daten erheben

Daten aus Befragungen und Experimenten mit Strichlisten erfassen; Urliste in Tabellen strukturieren.

Häufigkeitstabelle

Häufigkeitstabellen aufbauen und beschriften; Informationen entnehmen: Gesamtanzahl, Differenzen, Vergleiche; Achsenbeschriftung aus Tabellenkopf ableiten.

Streifendiagramm vertiefend

Verschiedene Streifendiagramme (senkrecht/waagerecht) regelkonform anfertigen; Daten zwischen Darstellungsformen wechselseitig übertragen; vergleichend auswerten.

Kombinatorische Aufgaben

Gesamtanzahl von Möglichkeiten durch vertiefendes systematisches Probieren bestimmen; Ergebnisse in Skizzen, Tabellen oder als verbundene Möglichkeiten darstellen.

Wahrscheinlichkeiten

Wahrscheinlichkeitsbegriff differenzieren; Glücksrad und Urne als Zufallsinstrumente nutzen; Wahrscheinlichkeitsskala einführen;

Zufallsexperiment mit Glücksrad

Mögliche Ausgänge bei Glücksrad und Urne beschreiben; \"möglich\" in \"wahrscheinlich\" und \"unwahrscheinlich\" differenzieren; Glücksräder nach vorgegebener Wahrscheinlichkeit gestalten.

Wahrscheinlichkeitsskala

Wahrscheinlichkeiten auf senkrechter Skala von \"unmöglich\" bis \"sicher\" einordnen; zwei Glücksräder mit gleicher Segmentanzahl vergleichen; Einschätzungen begründen.

Lehrplan DE MV GS Mathe 4

Zahl und Operation

Leitidee Zahl und Operation der Jahrgangsstufe 4; Zahlenraum bis 1.000.000; schriftliche Multiplikation mit zweistelligem Faktor; Teilbarkeitsregeln;

Zahldarstellungen und Zahlbeziehungen

Zahlenraum bis 1.000.000 strukturieren; Stellenwertsystem bis zur Million erweitern; Runden auf Zehntausender und Hunderttausender;

Zahlen bis 1.000.000 lesen und schreiben

Zehntausender, Hunderttausender und Million einführen; Zahlen auf Millimeterpapier darstellen; Stellenwerttafel bis zur Million; Zahlwort und Ziffer.

Zahlen bis 1.000.000 ordnen und vergleichen

Zahlen sicher vergleichen; Zahlenstrahl mit verschiedenen Skalierungen; Nachbarzahlen bestimmen; Analogien aus kleineren Zahlenräumen übertragen.

Zahlen bis 1.000.000 zerlegen

Stellenwerte bis zur Million nutzen; Zahlen in Summendarstellung und Stellenwertschreibweise darstellen; Analogien finden.

Zahlen bis 1.000.000 runden

Auf Zehntausender und Hunderttausender runden; Zahlenstrahl als Orientierung; für Überschlagsrechnung und Sachaufgaben nutzen.

Rechenoperationen

Alle vier Grundrechenarten im Zahlenraum bis 1.000.000; schriftliche Multiplikation mit zweistelligem Faktor; Teilbarkeitsregeln; Rechengesetze vertiefen;

Addition und Subtraktion bis 1.000.000

Schriftliche Addition und Subtraktion im neuen Zahlenraum vertiefen; flexibel zwischen mündlichem und schriftlichem Rechnen wählen; Rechengesetze anwenden.

Schriftliche Addition ohne Übertrag

Stellenweise addieren bis zur Million; Verfahren beschreiben und geläufig ausführen; Probe durch Rechenrichtungsänderung.

Schriftliche Addition mit Übertrag

Übertrag im großen Zahlenraum; mehrere Summanden addieren; Verfahren geläufig und fehlerfrei ausführen.

Schriftliche Subtraktion ohne Entbündeln

Stellenweise subtrahieren im Zahlenraum bis 1.000.000; Probe durch Umkehraufgabe.

Schriftliche Subtraktion mit Entbündeln

Entbündelungstechnik im großen Zahlenraum anwenden; Verfahren beschreiben und geläufig ausführen.

Überschlag Addition und Subtraktion

Ergebnisse durch Überschlag als Analogie einer Grundaufgabe kontrollieren; entscheiden ob Überschlag oder exaktes Ergebnis ausreicht.

Überschlag Addition

Summe vor dem Rechnen schätzen; Runden und addieren; Plausibilität des Ergebnisses prüfen.

Überschlag Subtraktion

Differenz abschätzen; Ergebnis auf Sinnhaftigkeit prüfen; als Kontrollverfahren einsetzen.

Multiplikation und Division bis 1.000.000

Schriftliche Multiplikation auf zweistellige Faktoren erweitern; Teilbarkeitsregeln anwenden; halbschriftlich flexibel rechnen.

Schriftliche Multiplikation zweistelliger Faktor

Schritte des Verfahrens sprechen und nachsprechen; Teilprodukte bilden und addieren; Verfahren geläufig ausführen.

Multiplizieren mit Zehnern und Hundertern

Analogieaufgaben in den Zahlenraum bis 1.000.000 übertragen; Einmaleins mit Zehnerpotenzen kombinieren; Strukturen erkennen.

Teilbarkeitsregeln 2, 5, 10

Teilbarkeitsregeln für 2, 5 und 10 anwenden; ohne Rechnen prüfen ob eine Zahl teilbar ist; für flexibles Rechnen nutzen.

Überschlag Multiplikation

Produkt vor dem Rechnen abschätzen; Faktoren runden und multiplizieren; Ergebnis auf Plausibilität prüfen.

Überschlag Division

Quotienten vor dem Rechnen abschätzen; Kontrollverfahren sachgerecht einsetzen.

Rechengesetze vertiefend

Bekannte Rechengesetze im großen Zahlenraum vertiefen; Assoziativgesetz explizit benennen; Klammern und Punkt-vor-Strich sicher anwenden.

Assoziativgesetz Addition

(a+b)+c = a+(b+c); Klammerung beliebig; Zahlen vorteilhaft zusammenfassen.

Assoziativgesetz Multiplikation

(a·b)·c = a·(b·c); Faktoren günstig gruppieren; Rechenvorteil erkennen.

Rechenvorteilhafte Strategien

Rechengesetze kombinieren; flexibel zwischen schriftlichem und mündlichem Rechnen wählen; Rechenwege in Rechenkonferenzen austauschen.

Rechenoperationen in Kontexten

Sachaufgaben im Zahlenraum bis 1.000.000; Vorwärts- und Rückwärtsarbeiten als Strategien;

Sachaufgaben verstehen

Informationen aus Texten, Tabellen, Diagrammen und Abbildungen entnehmen; mathematische Fragestellungen formulieren.

Mathematisches Modell erstellen

Sachsituationen in Gleichungen und Skizzen übersetzen; Streckenskizzen als Darstellungsform nutzen; Gleichungen und Ungleichungen inhaltlich lösen.

Modell lösen

Mehrschrittige Rechenoperationen strukturiert dokumentieren; Lösungsweg nachvollziehbar notieren.

Lösung interpretieren

Ergebnis auf Sachsituation zurückbeziehen; Überschlag zur Plausibilitätsprüfung einsetzen; begründen ob exaktes Ergebnis notwendig ist.

Rückwärtsarbeiten

Vom Ziel zurück zur Ausgangssituation denken; Strategie als heuristische Methode für komplexe Sachaufgaben nutzen.

Größen und Messen

Leitidee Größen und Messen der Jahrgangsstufe 4; neue Einheit Tonne; Flächeninhalt mit Einheitsquadraten; Rauminhalt;

Geld

Geldbeträge bis 1.000.000 € verwenden, ordnen, vergleichen und berechnen; Kommaschreibweise sicher anwenden.

Länge

Längeneinheiten im großen Maßzahlbereich umrechnen; Längen mit Näherungswerten sachgerecht angeben; Umfang als fortlaufende Addition von Strecken.

Längeneinheiten umrechnen vertiefend

Alle Längeneinheiten sicher umrechnen; Größenangaben mit Kommaschreibweise (20,500 km) und in zwei Einheiten (20 km 500 m) darstellen.

Längen schätzen mit Näherungswerten

Längen in Sachkontexten mit Näherungswerten angeben; geeignete analoge und digitale Messgeräte kriterienorientiert auswählen.

Zeit

Zeitspannen in komplexen Sachzusammenhängen berechnen; alle Zeiteinheiten umrechnen; Fahrpläne und Reisepläne nutzen.

Zeiteinheiten umrechnen vertiefend

Alle Einheiten der Zeit (s, min, h, Tag, Woche, Monat, Jahr) im Sachkontext umrechnen; verschiedene Messgeräte sachgerecht nutzen.

Zeitspannen berechnen vertiefend

Zeitpunkte und Zeitspannen in komplexen Sachzusammenhängen berechnen; Fahrpläne, Reisepläne und Klassenfahr-Planung als Kontexte.

Masse

Tonne als neue Einheit; Masseangaben bis zur Tonne umrechnen und vergleichen; Repräsentanten aus der Lebenswelt erweitern.

Masseeinheiten kennen vertiefend

Tonne als neue Standardeinheit; Repräsentanten (1 t – 1 Kleinwagen) kennen und nutzen; Brüche ½, ¼, ¾ im Massekontext anwenden.

Masseeinheiten umrechnen vertiefend

g, kg und t sicher ineinander umrechnen; Größenangaben in Kommaschreibweise und zwei Einheiten darstellen; Stellenwerttafel als Hilfsmittel.

Rauminhalte

Hohlmaße und feste Stoffe messen; Rauminhalt von Würfeln und Quadern durch Einheitswürfel ermitteln.

Volumeneinheiten kennen vertiefend

Hohlmaße von Behältnissen bestimmen; Messbecher mit variierenden Skaleneinteilungen sachgerecht ablesen; feste Stoffe (Sand, Gartenerde) in Liter angeben.

Volumeneinheiten umrechnen vertiefend

l in ml und umgekehrt umrechnen; Alltagsbezug und Kommaschreibweise vertiefen; Zusammenhang zu dm³ verstehen.

Volumen durch Einheitswürfel

Rauminhalt von Würfeln und Quadern durch Auszählen von Einheitswürfeln ermitteln; Würfel und Quader vergleichen; Volumen als Synonym für Rauminhalt einführen.

Flächeninhalt

Flächeninhalte von Rechtecken, Quadraten und unregelmäßig geradlinig begrenzten Flächen mit Einheitsquadraten ausmessen; propädeutisch zur Formel.

Muster, Strukturen und funktionaler Zusammenhang

Leitidee Muster und Strukturen der Jahrgangsstufe 4; Zahlenfolgen mit mehreren Regeln; Vierecke in Beziehung setzen; funktionale Beziehungen in Tabellen;

Arithmetische Muster vertiefend

Zahlenfolgen mit mehreren Regeln entdecken, beschreiben und fortsetzen; operative Übungen zur Erkennung von Zusammenhängen in Aufgaben; eigene Zahlenfolgen entwickeln.

Geometrische Muster vertiefend

Beliebige Muster fortsetzen und beschreiben; Formen in Kunst und Architektur entdecken; symmetrische Muster (z. B. Mandala) mit Zirkel und Schablone erstellen.

Beziehungen zwischen Vierecken

Zusammenhänge zwischen allen Vierecken erkennen und beschreiben (Haus der Vierecke); Aussagen zuordnen und begründen; Diagrammarten vergleichen.

Funktionale Beziehungen in Tabellen

Funktionale Beziehungen in Größenkontexten erkennen und in Tabellen darstellen; Rezeptmengen bei veränderten Gästeanzahlen berechnen; Proportionalität propädeutisch erfassen.

Raum und Form

Leitidee Raum und Form der Jahrgangsstufe 4; Körper vollständig systematisieren; Trapez einführen; Flächeninhalt und Umfang berechnen; Maßstab und Schrägbilder;

Räumliches Vorstellungsvermögen

Räumliche Probleme gedanklich lösen; Körper zerlegen und zusammensetzen; Rotations- und Kippbewegungen erkennen; ca. 10 Stunden.

Wege und Raumpläne

Geometrische Probleme mit räumlichem Vorstellungsvermögen lösen; komplexe Pläne (Kartenausschnitte, Lageskizzen) entnehmen und eigene anfertigen.

Kippbewegungen und Körperoperationen

Rotations- und Kippbewegungen erkennen und herstellen; Körper zerlegen und zusammensetzen; geometrische Tätigkeiten (falten, spiegeln, bauen) gedanklich ausführen.

Geometrische Körper und Figuren

Alle erarbeiteten Körper systematisieren; Körpernetze vollständig erkennen und herstellen; Trapez einführen; Flächeninhalt und Umfang berechnen;

Körpernetze vollständig

Alle erarbeiteten Körpernetze erkennen, vergleichen und herstellen; zu vollständigen Netzen ergänzen; Kippübungen und Plausibilitätsprüfung.

Trapez

Trapez als neuen Vierecktyp einführen; Beziehungen zu anderen Vierecken herstellen; Figuren nach Vorgabe mit Stäbchen legen; analog und digital zeichnen.

Flächeninhalt Rechteck und Quadrat

Flächeninhalte durch Auslegen mit Einheitsquadraten ermitteln; Verbindung zur Multiplikation herstellen; Flächeninhalte vervielfachen und halbieren.

Umfang ebener Figuren

Umfang von Rechtecken, Quadraten und unregelmäßig geradlinig begrenzten Flächen durch Messen und Berechnen (fortlaufende Addition) ermitteln; Beziehung zwischen Umfang und Flächeninhalt handelnd erfahren.

Geometrische Abbildungen

Maßstab 1:2 und 2:1 einführen; Achsensymmetrie mit diagonalen Achsen; Schrägbilder als neue Darstellungsform;

Maßstab verstehen

Maßstab 1:2 und 2:1 einführen und berechnen; Figuren auf Rasterarbeit vergrößern und verkleinern; Vollbild oder Ausschnitt maßstabsgetreu darstellen.

Maßstab anwenden

Kartenarbeit; Maßstab aus Karten und Plänen auf Wirklichkeit schließen und umgekehrt; Strecken berechnen.

Achsensymmetrie mit diagonalen Achsen

Symmetrische Figuren mit diagonalen Symmetrieachsen ergänzen; Abgrenzung zwischen Achsensymmetrie und Achsenspiegelung; Grundrisse auf Symmetrie untersuchen.

Achsensymmetrie diagonal konstruieren

Achsensymmetrische Figuren mit diagonalen Achsen herstellen; Spiegelkabinett als Anwendung; Drehsymmetrie als Differenzierungsmöglichkeit.

Schrägbilder

Schrägbilder auf quadratischem Kästchenpapier zeichnen; zweidimensionale Darstellung dreidimensionaler Körper anbahnen; digitale Buchstaben und Pixelbilder als Zugang.

Daten und Zufall

Leitidee Daten und Zufall der Jahrgangsstufe 4; neue Diagrammarten; Diagramme kritisch lesen; Baumdiagramm für Kombinatorik; datenbasierte Wahrscheinlichkeiten;

Umgang mit Daten

Daten mit digitalen Werkzeugen darstellen; neue Diagrammarten lesen; Diagramme kritisch reflektieren; Befragungen planen; Baumdiagramm einführen;

Daten erheben und Befragungen planen

Daten durch Befragungen, Beobachtungen und Experimente erfassen; Befragungen selbst planen: Fragestellung, Merkmalsausprägungen, Visualisierung und Auswertung.

Häufigkeitstabellen vertiefend

Daten nach einem Merkmal in Tabellen strukturieren; Tabellen und Diagramme sachgerecht mit Überschrift, Tabellenkopf, Achsen und Achsenbeschriftung anfertigen.

Balken- und Säulendiagramm vertiefend

Diagramme mit digitalen Werkzeugen erstellen; verschiedene Diagrammarten eines Sachverhalts vergleichen; Legende lesen.

Kreisdiagramm

Kreisdiagramme lesen und Anteile interpretieren; Verbindung zu Brüchen und einfachen Prozentzahlen herstellen; kritisch reflektieren.

Liniendiagramm

Liniendiagramme lesen und Entwicklungen über Zeit beschreiben; Trend ablesen; zwischen Diagrammarten wechseln.

Diagramme kritisch lesen

Manipulation von Diagrammen und Fake News erkennen; irreführende Darstellungen identifizieren; kritische Datenkompetenz entwickeln.

Kombinatorik mit Baumdiagramm

Gesamtanzahl von Möglichkeiten mit heuristischen Mitteln bestimmen; Baumdiagramm als neue Darstellungsform kennenlernen; kontextbezogen geeignete Strategie wählen.

Baumdiagramm

Mehrstufige Strukturen in Baumdiagrammen übersichtlich darstellen; Pfade und Verzweigungen beschreiben.

Wahrscheinlichkeiten

Experimente mit verschiedenen Zufallsgeneratoren durchführen; Wahrscheinlichkeiten datenbasiert vergleichen; Vermutungen aufstellen und prüfen;

Experimente mit Zufallsgeneratoren

Ergebnisse von Experimenten mit Wendeplättchen, Münzen, Urne, Glücksrad, Würfel und Spielkarten beschreiben; faires Spiel analysieren.

Wahrscheinlichkeiten datenbasiert

Vermutungen aufstellen und mithilfe erhobener Daten prüfen; Wahrscheinlichkeiten von zwei Zufallsgeneratoren vergleichen; Erkenntnis: Wahrscheinlichkeiten haben kein Gedächtnis.