Lehrplan DE BY GS Mathe 1/2
Kompetenzbereich Zahlen und Operationen; umfasst Zahldarstellung, Rechnen bis 100 und Sachaufgaben.
Zahlen in Beziehung setzen, Zahlstrukturen nutzen und im Zahlenraum bis 100 sicher orientieren.
Erste Begegnung mit Zahlen; Mengen erfassen, Ziffern lesen und schreiben, Zahlen ordnen und vergleichen.
Mengen bis 10 simultan erfassen; Zahlen als Anzahl, Reihenfolge und Maßzahl unterscheiden; 5er- und 10er-Struktur nutzen.
Ziffern 0–10 deutlich schreiben und lesen; Zahlen als Wort und Ziffer kennen.
Zweistellige Zahlen einführen; Zehner und Einer am Zwanzigerfeld darstellen; Stellenwertschreibweise und Zahlwort.
Zahlen mit >, < und = vergleichen; Vorgänger und Nachfolger bestimmen; Zahlenstrahl bis 20 nutzen.
Zehnersystem und Stellenwerte bis 100; Zahlen lesen, schreiben, ordnen, vergleichen und zerlegen.
Zehner und Einer unterscheiden; Hunderterfeld und Hundertertafel nutzen; Stufenschrift (34 → 3Z 4E) und Zahlwort.
Zahlenstrahl bis 100; Zahlen mit >, < und = vergleichen; Nachbarzahlen und Nachbarzehner bestimmen; Anzahlen schätzen.
Additive Zerlegung in Zehner und Einer; verschiedene Zerlegungen einer Zahl finden und mithilfe von Hunderterfeld erläutern.
Zahlen als gerade oder ungerade klassifizieren; Beziehungen zwischen Zahlen begründen; Muster im Zahlenraum erkennen.
Vier Grundrechenarten konzeptuell und operativ; Einspluseins, Einmaleins und Rechenstrategien bis 100.
Sachhandlungen den vier Rechenarten zuordnen; Zusammenhänge zwischen den Operationen erkennen und begründen.
Addition als Vereinigen oder Hinzufügen verstehen; Handlungen mit Rechensatz verbinden.
Zwei Mengen vereinen; Handlung mit Rechnung verbinden; erste Grundvorstellung aufbauen.
Tauschaufgaben (3+5=5+3) nutzen; Verbindung zwischen Addition und Subtraktion erkennen.
Subtraktion als Wegnehmen, Ergänzen und Vergleichen verstehen; Grundvorstellungen situativ anwenden.
Von einer Menge wird etwas weggenommen; Handlung mit Rechnung verbinden.
Wie viel fehlt noch? Ergänzen zum Minuenden; Verbindung zur Addition herstellen.
Um wie viel ist A größer als B? Differenz als Abstand verstehen.
Multiplikation als zeitlich-sukzessives Vervielfachen oder räumlich-simultane Anordnung verstehen.
4·3 als wiederholte Addition verstehen; Handlung mit Rechensatz verbinden.
Zeilen und Spalten als Mengenstruktur; Tauschaufgaben geometrisch begründen.
Division als Aufteilen und Verteilen (auch mit Rest) verstehen; Zusammenhang zur Multiplikation erkennen.
In gleich große Gruppen aufteilen; wie viele passen hinein?
Auf gleich viele Empfänger verteilen; wie viel bekommt jeder?
Rest bestimmen wenn Aufgabe nicht aufgeht; Sachbezug herstellen.
Einspluseins bis 20 sowie Umkehrungen automatisieren; Rechenstrategien für den Zahlenraum bis 100 nutzen und vergleichen.
Alle Additionsaufgaben bis 10 auswendig; Grundlage für alle weiteren Additionsstrategien.
Zehnerübergang überbrücken; Strategien Zerlegen, Verdoppeln, Kraft der 5 anwenden.
Rechenstrategien (Schritte, analoge Aufgaben, Nachbaraufgaben) im Zahlenraum bis 100; Rechenwege vergleichen und bewerten.
Umkehraufgaben zum Einspluseins; Subtraktionsaufgaben bis 10 sicher abrufen.
Zehnerübergang; Strategien Ergänzen, Schrittweise, Vereinfachen anwenden.
Umkehr- und Tauschaufgaben; Rechenwege vergleichen; Ergebnisse auf Plausibilität prüfen.
Kernaufgaben des kleinen Einmaleins (1, 2, 5, 10, Quadratsätze) automatisieren und zur Lösung weiterer Aufgaben nutzen.
Malreihen 2, 5, 10 als einfachste Einstiegsreihen; Verdoppeln und Verzehnfachen als Strategie.
Kernaufgaben (1, 2, 5, 10, Quadratsätze) sicher und flexibel abrufen; für abgeleitete Aufgaben nutzen.
Aus Produkt und Faktor den fehlenden Faktor bestimmen; Grundlage für Division.
Division als Umkehrung der Multiplikation automatisiert anwenden; Einmaleins rückwärts nutzen.
Arithmetische Muster erkennen, beschreiben und fortsetzen (z. B. fortgesetzte Addition, gleich- und gegensinniges Verändern).
Mathematisches Modellieren, Problemlösestrategien und einfache Kombinatorik in Sachkontexten.
Informationen aus Bildern, Erzählungen und Texten entnehmen; mathematische Fragestellungen formulieren.
Sachsituationen in Rechenoperationen übersetzen; Darstellungsformen (Skizzen, Tabellen, Material) entwickeln und nutzen.
Lösungen auf den Sachzusammenhang zurückbeziehen; Ergebnisse vergleichen und auf Plausibilität prüfen.
Anzahl von Möglichkeiten durch systematisches Probieren bestimmen; Ergebnisse strukturiert (Skizze, Tabelle) darstellen.
Kompetenzbereich Raum und Form; umfasst räumliche Orientierung, Figuren benennen, Symmetrie, Muster und erste Flächenmessungen.
Sich im Raum orientieren, Lagebegriffe nutzen, Perspektiven einnehmen und Handlungen an Formen beschreiben.
Lagebegriffe (links/rechts, oben/unten, vor/hinter, zwischen, neben) zur Beschreibung der Lage von Gegenständen im Raum verwenden.
Wege in der Umgebung nachvollziehbar beschreiben und verfolgen; verschiedene Ansichten (von oben, vorne, links) einnehmen und beschreiben.
Ergebnisse von Falten, Zerlegen, Drehen und Zusammenfügen an Flächenformen praktisch und in der Vorstellung beschreiben.
Flächen- und Körperformen mit Fachbegriffen benennen, beschreiben, sortieren und erzeugen.
Flächenformen erkennen, benennen und mit Fachbegriffen (Ecke, Seite) beschreiben; Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten.
Dreiecke erkennen, benennen und mit Ecken und Seiten beschreiben; als Flächenform von anderen abgrenzen.
Kreis als Flächenform erkennen und benennen; von Vielecken abgrenzen; Alltagsbezug herstellen.
Quadrat als besondere Form des Rechtecks erkennen; Eigenschaften (4 gleiche Seiten, 4 rechte Ecken) beschreiben.
Rechteck als besonderes Viereck erkennen und beschreiben; Unterschied zum Quadrat benennen.
Körperformen benennen und mit Fachbegriffen (Ecke, Kante, Seitenfläche) beschreiben; Würfel als besonderen Quader einordnen.
Würfel erkennen, benennen und beschreiben; als besonderen Quader einordnen.
Quader erkennen und beschreiben; Ecken, Kanten und Seitenflächen benennen.
Prisma erkennen und beschreiben; von anderen Körpern abgrenzen.
Zylinder erkennen, benennen und beschreiben; Rollverhalten als Merkmal.
Pyramide erkennen, benennen und beschreiben; Spitze als kennzeichnendes Merkmal.
Kegel erkennen, benennen und beschreiben; von Pyramide und Zylinder abgrenzen.
Kugel erkennen und beschreiben; Rollverhalten und fehlende Kanten als Merkmal.
Achsensymmetrische Figuren erkennen, durch Falten und Spiegel überprüfen sowie erzeugen.
Merkmale achsensymmetrischer Figuren beschreiben; Symmetrie durch Falten und Spiegelkontrolle überprüfen.
Einfache achsensymmetrische Figuren durch Falten, Klecksen oder Geobrett erzeugen; Symmetrieachse benennen.
Anordnungen aus Körpern und Mustern aus Flächenformen erstellen; Gesetzmäßigkeiten bestimmen und fortsetzen.
Geometrische Muster erstellen; Gesetzmäßigkeiten (z. B. Wiederholungen) bestimmen und beschreiben; Muster folgerichtig fortsetzen.
Flächeninhalte durch Auslegen und Umfänge durch Nachlegen vergleichen; erste Messvorstellungen aufbauen.
Flächeninhalte mit Einheitsflächen auslegen und zählen; Flächen vergleichen; erste Vorstellung von Flächeninhalt aufbauen.
Umfang ebener Figuren durch Nachlegen oder Nachzeichnen am Gitternetz vergleichen; kein Formeleinsatz.
Kompetenzbereich Größen und Messen; umfasst Messen, Größenvorstellungen und Sachsituationen mit Längen, Zeit und Geld.
Größen mit selbst gewählten und standardisierten Maßeinheiten messen; Ergebnisse notieren und vergleichen.
Handspanne, Fuß und Schritt als erste Messerfahrung; Messergebnisse vergleichen; Notwendigkeit einheitlicher Maße erkennen.
Meter und Zentimeter kennen; Abkürzungen m und cm; Ergebnisse in ganzzahligen Maßzahlen und gemischter Schreibweise notieren.
Längen mit Lineal und Maßband messen; Ergebnis mit Maßzahl und Einheit angeben; Messgenauigkeit beachten.
Stunde, Minute, Woche, Monat, Jahr kennen; Abkürzungen h und min; Größenvorstellungen für Zeitabschnitte aufbauen.
Uhrzeiten an analoger und digitaler Uhr ablesen; Ergebnis mit Maßzahl und Einheit angeben.
Einfache Zeitspannen über Anfangs- und Endzeitpunkt bestimmen (z. B. drei Stunden später, vor vier Stunden).
Münzen und Scheine benennen und unterscheiden; Beträge in Euro und Cent bestimmen und notieren.
Größen schätzen und durch Messen überprüfen; Geldbeträge vergleichen, ordnen und wechseln.
Längen unter Verwendung von Bezugsgrößen aus der Erfahrungswelt schätzen; Schätzung durch Messen überprüfen.
Geldbeträge auf verschiedene Weisen darstellen; Scheine und Münzen wechseln; nach Wert ordnen und vergleichen.
Informationen zu Größen aus Quellen entnehmen; Sachsituationen lösen und Ergebnisse auf Plausibilität prüfen.
Informationen zu Längen, Zeit und Geld aus Bildern und Texten entnehmen; Ergebnisse auf Sinnhaftigkeit im Sachzusammenhang prüfen.
Kompetenzbereich Daten und Zufall; umfasst Datenerfassung, Diagramme und erste Wahrscheinlichkeitserfahrungen.
Daten aus der Lebenswirklichkeit sammeln und strukturiert in Strichlisten, Tabellen und Schaubildern darstellen.
Daten durch Befragung und Beobachtung sammeln; Strichlisten und Urlisten erstellen; absolute Häufigkeit bestimmen.
Daten in einfachen Schaubildern darstellen; Daten aus Tabellen und Diagrammen entnehmen; mathematische Fragen formulieren.
Einfache Zufallsexperimente durchführen, vergleichen und mit Grundbegriffen beschreiben.
Einfache Zufallsexperimente (z. B. Kugeln ziehen) durchführen und vergleichen; einfache Schlüsse ziehen.
Grundbegriffe sicher, möglich, unmöglich, wahrscheinlich und unwahrscheinlich in alltagssprachlicher Bedeutung anwenden.
Lehrplan DE BY GS Mathe 3/4
Kompetenzbereich Zahlen und Operationen; Zahlraum bis zur Million, alle schriftlichen Verfahren, Sachaufgaben.
Zahlenraum bis zur Million strukturieren; Stellenwerte, Zahldarstellungen, Teiler und Vielfache als neue Zahlbeziehungen.
Hunderter als Bündelungseinheit; dreistellige Zahlen lesen, schreiben, ordnen, zerlegen und runden.
Hunderter, Zehner, Einer; Stellenwerttafel und Stufenschrift (734 → 7H 3Z 4E); Zahlen in Worten und Ziffern.
Zahlenstrahl bis 1.000; Zahlen zwischen Hunderterschritten einordnen; Nachbarhunderter und Zahlbeziehungen begründen.
Stellenwerte erkennen und nutzen; Zahlen als Summe von Stellenwertanteilen darstellen und erläutern.
Auf Zehner und Hunderter runden; Grundlage für Überschlagsrechnung.
Tausender, Zehntausender, Hunderttausender und Millionen; Zahlen bis zur Million sicher darstellen und vergleichen.
Tausender und Millionen einführen; dreistellige Gruppen lesen; Stellenwerttafel bis zur Million nutzen.
Zahlen bis zur Million auf dem Zahlenstrahl einordnen; Vergleiche begründen und bewerten; Fermi-Aufgaben lösen.
Stellenwerte bis zur Million; Zahlen als Summen zerlegen und Strukturen erläutern.
Auf Zehner, Hunderter, Tausender und Zehntausender runden; für Überschlagsrechnung und Plausibilitätsprüfung nutzen.
Beziehungen zwischen Zahlen begründen; Teiler und Vielfache als neue Strukturkategorie im Zahlenraum einführen.
Alle Teiler einer Zahl systematisch finden; gemeinsame Teiler zweier Zahlen ermitteln.
Vielfache aufzählen und erkennen; gemeinsame Vielfache zweier Zahlen finden.
Kleines Einmaleins vollständig automatisieren; alle vier schriftlichen Standardverfahren anwenden; Rechenstrategien und Überschlag einsetzen.
Alle Malreihen 1–10 aufbauen, automatisieren und als Umkehraufgaben (Division) nutzen.
Alle Malreihen 1–10 aufbauen; Tauschaufgaben nutzen; Einmaleins vollständig erwerben.
Alle Einmaleinsaufgaben sicher und schnell abrufen; Grundlage für Multiplikation und Division.
Aus Produkt und Faktor den fehlenden Faktor bestimmen; Einmaleins für Division rückwärts nutzen.
Einmaleins- und Einspluseins-Kenntnisse in größere Zahlenräume übertragen; Kopfrechnen bis 1.000 mit analogen Aufgaben.
30·4, 200·6; Einmaleins mit Nullen kombinieren; analoge Aufgaben ableiten.
Hunderterübergang; Analogieaufgaben (12+3=15 → 120+30=150) aus kleinen Zahlenräumen ableiten.
Analogieaufgaben; Hunderterübergang strategisch lösen; Rechenwege vergleichen und begründen.
300:6, 480:8; Einmaleins-Kenntnisse mit Zehnerpotenzen kombinieren; analoge Divisionsaufgaben ableiten.
Rechengesetze und Strukturen kombinieren um elegant zu rechnen; Rechenwege vergleichen und vorteilhafte Lösungswege entwickeln.
Alle vier schriftlichen Standardverfahren automatisiert anwenden; Berechnungsart (Kopf/halbschriftlich/schriftlich) situationsgerecht wählen.
Schriftliche Addition als Standardverfahren für größere Zahlen automatisieren.
Stellenweise addieren; Zahlen untereinander schreiben; Einheiten beachten.
Übertrag korrekt notieren und weiterrechnen; mehrere Summanden addieren.
Schriftliche Subtraktion (Abziehverfahren) als Standardverfahren für größere Zahlen automatisieren.
Stellenweise subtrahieren; größere minus kleinere Stelle.
Entbündeln wenn Stelle nicht ausreicht; Abziehverfahren sicher anwenden.
Schriftliche Multiplikation mit ein- und zweistelligen Multiplikatoren automatisieren.
Stellenweise multiplizieren mit Übertrag; Probe durch Vertauschen.
Teilprodukte bilden und addieren; Standardverfahren sicher anwenden.
Schriftliche Division mit Divisoren bis 10 (auch mit Rest) automatisiert anwenden.
Schrittweise dividieren; Rest notieren und weiterführen; Probe durch Multiplikation.
Ergebnisse durch Überschlag überprüfen; begründen ob genaues Ergebnis oder Schätzung ausreicht.
Summe vor dem Rechnen schätzen; Runden und addieren; Plausibilität prüfen.
Differenz vor dem Rechnen abschätzen; Ergebnis auf Sinnhaftigkeit prüfen.
Produkt vor dem Rechnen abschätzen; Faktoren runden und multiplizieren.
Quotienten vor dem Rechnen abschätzen; Ergebnis auf Plausibilität prüfen.
Arithmetische Muster beschreiben, deren Gesetzmäßigkeiten erläutern, fortsetzen und systematisch verändern (z. B. Zahlenfolgen, ANNA-Zahlen, strukturierte Päckchen).
Mehrschrittige Sachaufgaben modellieren; Fermi-Aufgaben lösen; Problemlösestrategien entwickeln; Kombinatorik mit Baumdiagrammen.
Informationen aus Texten, Tabellen und Diagrammen entnehmen; mathematische Fragestellungen formulieren.
Mehrschrittige Sachsituationen in Rechenoperationen übersetzen; geeignete Darstellungsformen (Skizzen, Begriffstripel, Tabellen) wählen.
Mehrschrittige Rechenoperationen strukturiert ausführen; Lösungsweg nachvollziehbar notieren.
Ergebnis auf Sachsituation zurückbeziehen; begründen ob exaktes Ergebnis oder Überschlag ausreicht.
Sachsituationen erweitern oder verkürzen; Fermi-Aufgaben auf Plausibilität prüfen; Modell ggf. verfeinern.
Vom Ziel zurück zur Ausgangssituation denken; Strategie auf analoge Aufgaben übertragen.
Anzahl von Möglichkeiten durch probierendes und systematisches Vorgehen bestimmen; Ergebnisse in Baumdiagrammen, Zeichnungen oder Tabellen darstellen.
Kompetenzbereich Raum und Form; räumliche Orientierung mit Lageplänen, Körper und Netze, Achsensymmetrie, Parkettierungen und Rauminhalte.
Skizzen und Lagepläne nutzen; 2D- und 3D-Darstellungen verbinden; mit Figuren und Körpern operieren.
Skizzen und Lagepläne erstellen und zur Orientierung im Raum handelnd und in der Vorstellung nutzen.
Zusammenhang zwischen Längen in der Realität und in Skizzen/Lageplänen beschreiben; Vorstellung von maßstäblichem Verkleinern entwickeln.
Beziehungen zwischen Würfelgebäuden und Bauplänen herstellen; nach Vorlage bauen und einfache Baupläne erstellen.
Kippbewegungen und andere Handlungen an Figuren handelnd und in der Vorstellung ausführen; Vorgehensweisen und Ergebnisse beschreiben.
Netze von Körpern gedanklich falten; Zusammenhang zwischen Netz und Körper überprüfen und beschreiben.
Rechte Winkel bei Flächen und Körpern; Würfel und Quader vergleichen und Netze erstellen; Figuren und Strecken zeichnen.
Begriff rechter Winkel bei Beschreibung von Rechteck, Quadrat und Quader zutreffend verwenden.
Würfel und Quader mit Kanten- und Flächenmodellen vergleichen; Gemeinsamkeiten und Unterschiede beschreiben.
Würfel beschreiben; als besonderen Quader einordnen; Kanten- und Flächenmodell vergleichen.
Quader beschreiben; Würfel und andere Quader unterscheiden; Eigenschaften systematisch vergleichen.
Verschiedene Netze von Würfeln und Quadern erstellen; deckungsgleiche Netze identifizieren; Netz-Körper-Beziehung begründen.
Strecken und Flächenformen frei sowie mit Lineal, Geodreieck und Zirkel zeichnen; Eigenschaften der Figuren berücksichtigen.
Grundelemente der Geometrie darstellen; mit Lineal zeichnen und mit Buchstaben bezeichnen.
Parallele und senkrechte Geraden mit Geodreieck zeichnen; rechte Winkel konstruieren.
Figuren verkleinern und vergrößern; Achsensymmetrie mit Fachbegriffen beschreiben und konstruieren.
Figuren im Gitternetz oder am Geobrett verkleinern und vergrößern; Maßstab (z. B. 2:1) verstehen und anwenden.
Achsensymmetrie mit Fachbegriffen (Symmetrieachse, deckungsgleich, achsensymmetrisch) beschreiben; Symmetrieachsen einzeichnen und überprüfen.
Achsensymmetrische Figuren sowie Spiegelbilder erzeugen; Vorgehensweise beschreiben.
Parkettierungen und Bandornamente erstellen; Gesetzmäßigkeiten bestimmen, erklären und verändern.
Parkettierungen erstellen und Gesetzmäßigkeiten beschreiben; Bandornamente mit achsensymmetrischen Teilelementen untersuchen und fortsetzen.
Rauminhalte einfacher Körper durch Einheitswürfel vergleichen; erste propädeutische Volumenvorstellung aufbauen.
Rauminhalte durch Bauen mit Einheitswürfeln und Auszählen vergleichen; Verbindung zur Flächenvorstellung herstellen.
Kompetenzbereich Größen und Messen; neue Einheiten (km, mm, s, kg, g, l, ml), Umrechnen, Schätzen und funktionale Beziehungen in Sachaufgaben.
Größen mit standardisierten Maßeinheiten messen, umrechnen und Ergebnisse notieren; Zeitspannen berechnen.
Kilometer und Millimeter als neue Standardeinheiten kennen; mit m und cm umrechnen.
km, mm, cm, dm, m kennen; Abkürzungen und Alltagsbezug; Ergebnisse mit Komma notieren.
Umrechnungsfaktoren (10, 100, 1000); von großen in kleine Einheiten und umgekehrt; Einheitenwechsel innerhalb des Größenbereichs.
Sekunde als neue Zeiteinheit; Zeitspannen und Zeitpunkte berechnen; gemischte Schreibweise nutzen.
Sekunde, Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr; Abkürzungen h, min, s; Größenvorstellungen aufbauen.
Unregelmäßige Faktoren (60, 24, 7, 365); Besonderheit des Größenbereichs Zeit; Einheiten zerlegen und umwandeln.
Zeitspannen sowie Anfangs- und Endzeitpunkte berechnen; Ergebnisse in gemischter Schreibweise (1 h 25 min) notieren.
Kilogramm und Gramm messen und umrechnen; geeignete Messgeräte (Waage, Stoppuhr) nutzen.
mg, g, kg, t; Alltagsbezug; Bezugsgrößen für Schätzung (Briefmarke, Apfel, Mensch) aufbauen.
Umrechnungsfaktor 1.000; von großen in kleine Einheiten und umgekehrt; Einheiten zerlegen.
Liter und Milliliter als Hohlmaße messen und umrechnen; Messbecher als Messinstrument nutzen.
l und ml als Hohlmaße; Verbindung zu dm³ und cm³; Alltagsbezug (Wasserglas, Flasche).
Umrechnungsfaktor 1.000; l in ml umrechnen; Einheiten zerlegen (1 l = zwei 500-ml-Messbecher).
Geldbeträge wechseln; Preise addieren und Wechselgeld berechnen; Ergebnisse mit Komma notieren.
Größen mithilfe von Bezugsgrößen schätzen; einfache Bruchzahlen im Größenkontext verwenden.
Längen unter Verwendung von Bezugsgrößen (km, m, cm, mm) schätzen; Schätzung durch Messen überprüfen und begründen.
Massen und Hohlmaße mithilfe von Bezugsgrößen (500 ml, 1 l, 1 kg) schätzen; Ergebnisse plausibilitätsprüfen.
Einfache Bruchzahlen (½, ¼, ¾) im Zusammenhang mit Größen nutzen und in andere Schreibweisen überführen (½ l = 500 ml, Viertelstunde = 15 min).
Sachsituationen mit Größen lösen; Überschlag vs. exaktes Ergebnis begründen; funktionale Beziehungen erkennen.
Informationen zu Größen aus Texten, Tabellen und Diagrammen entnehmen; Sachsituationen mit Bezugsgrößen lösen.
Begründen ob exaktes Ergebnis oder Überschlagsrechnung ausreicht; Plausibilität mithilfe von Größenvorstellungen überprüfen.
Funktionale Beziehungen (je mehr – desto mehr) in Sachsituationen erkennen; Preis-Mengen-Verhältnisse als direkte Proportionalität nutzen.
Funktionale Beziehungen (je mehr – desto weniger) in Sachsituationen erkennen und zur Lösung nutzen.
Kompetenzbereich Daten und Zufall; Daten aus realen Quellen erfassen, darstellen und interpretieren; Zufallsexperimente variieren.
Daten aus Zeitungen, Fahrplänen und Diagrammen entnehmen; in Tabellen und Balkendiagrammen darstellen und interpretieren.
Daten aus Lebenswirklichkeit und anderen Quellen (Zeitungen, Schaubilder) sammeln; Strichlisten und Urlisten erstellen.
Daten strukturiert erfassen; Tabellen erstellen und mathematische Zusammenhänge (z. B. doppelte Menge → doppelter Preis) beschreiben.
Daten in umfangreicheren Balkendiagrammen darstellen; Fragen formulieren und begründen; Daten zwischen Darstellungsformen übertragen.
Gewinnchancen bei Zufallsexperimenten einschätzen; Bedingungen systematisch variieren und Ergebnisse vergleichen.
Gewinnchancen bei Glücksrad und Würfelexperimenten schätzen; Vorhersagen durch Experiment überprüfen und reflektieren.
Bedingungen (Anzahl, Farbe der Kugeln) systematisch variieren; Ergebnisse vergleichen und bewerten.