Basisplan Englisch

Besonders stolz sind wir auf unsere Basislehrpläne. Sie beinhalten ALLE Themen aus allen Schularten und Klassenstufen in allen Bundesländern. Wir verbinden damit unsere Lernressourcen und die landes- und klassenspezifischen Lehrpläne sowie unsere Lernressourcen. Dadurch können wir für jeden Schultyp und jede Klasse die passenden Angebote liefern.

Basisplan Englisch

Hör-/Hörsehverstehen

Umfasst den Erwerb von Hör- und Hörsehverstehenskompetenzen im Englischen, einschließlich Hörstrategien, Textsorten- und Formatkenntnis, kritisch-analytischem Hören sowie phonologisch-prosodischer Wahrnehmungskompetenz.

Grundlegende Hörstrategien und Hörprozesse

Umfasst grundlegende kognitive und strategische Prozesse des Hörverstehens, von der Vorwissensaktivierung über zielgerichtetes Hören bis hin zur Erschließung unbekannter Elemente und Mitschrifttechnik.

Vorwissen vor dem Hören aktivieren und Hörerwartungen formulieren

Lernende können vor einem Hörtext ihr thematisches Vorwissen aktivieren (schema activation), Vermutungen über Inhalt, Personen und Situation formulieren und diese Hörerwartungen als kognitive Vorentlastung gezielt einsetzen, um das Verständnis zu erleichtern.

Hörauftrag vor dem Hören lesen und Höraufgabe gezielt steuern

Lernende können einen Hörauftrag vor dem Hören gezielt lesen, die Aufgabenstellung analysieren und daraus ableiten, worauf sie beim Hören achten müssen, um ihr Hörvorgehen strategisch zu steuern.

Thema, Situation und Kommunikationsabsicht aus ersten Signalen erschließen

Lernende können zu Beginn eines Hörtextes aus frühen akustischen Signalen wie Stimmklang, Sprechtempo, Hintergrundgeräuschen und ersten Wörtern Rückschlüsse auf Thema, Setting und kommunikative Absicht des Sprechers ziehen.

Hauptinhalt und Kernaussage global erfassen (gist listening)

Lernende können einen Hörtext global verstehen (gist listening), d. h. die Hauptaussage, das zentrale Thema und den Gesamtzusammenhang erfassen, ohne auf jedes Detail achten zu müssen.

Gezielt nach bestimmten Informationen suchen (scanning listening)

Lernende können einen Hörtext selektiv nach einer vorher festgelegten, spezifischen Information durchsuchen (scanning listening) und die relevante Angabe herausfiltern, ohne den gesamten Inhalt detailliert zu verarbeiten.

Details und Einzelinformationen im Hörtext identifizieren (intensive listening)

Lernende können einem Hörtext konzentriert folgen und dabei spezifische Details, Einzelinformationen und genaue Aussagen herausfiltern (intensive listening), wie es bei kleinschrittigen Höraufgaben und Diktaten erforderlich ist.

Bedeutung unbekannter Wörter aus dem Kontext erschließen (contextual guessing)

Lernende können beim Hören unbekannte Wörter tolerieren und ihre Bedeutung aus Kontext, benachbarten Wörtern, Prosodie und Situation erschließen (contextual guessing), ohne den Hörfluss zu unterbrechen oder das Verstehen aufzugeben.

Notizen und Stichworte während des Hörens anfertigen (note-taking)

Lernende können parallel zum Hören strukturierte Stichpunkte, Schlüsselwörter und Zahlen notieren (note-taking), ohne dabei den Redefluss zu verlieren und wesentliche Informationen zu verpassen.

Textsorten und Hörformate

Umfasst das Verstehen unterschiedlicher authentischer Hörformate und Textsorten im Englischen, von Alltagsgesprächen und Medienformaten über formelle Vorträge bis hin zu Unterrichts- und Prüfungssituationen.

Einem Alltagsgespräch zwischen englischsprachigen Personen folgen

Lernende können einem natürlich gesprochenen Gespräch zwischen englischsprachigen Personen folgen sowie Inhalt, Thema und emotionalen Ton des Gesprächs verstehen.

Informelle Gespräche und Small Talk verstehen und einordnen

Lernende können informelle Alltagsgesprächssituationen verstehen, darunter Begrüßungen, Verabschiedungen, Small Talk sowie typische Phrasen der sozialen Interaktion im englischsprachigen Kontext.

Telefonaten und digitalen Gesprächen folgen

Lernende können Telefongesprächen, Sprachnachrichten und Videoanrufen folgen, relevante Informationen herausfiltern und typische Telefonformulierungen des Englischen erkennen und verstehen.

Gesprächsabsichten und Gesprächshandlungen erkennen (speech acts)

Lernende können in englischsprachigen Dialogen kommunikative Handlungen (speech acts) wie Zustimmen, Ablehnen, Vorschlagen, Entschuldigen und Einladen erkennen, benennen und ihrer kommunikativen Funktion zuordnen.

Einer Rede, einem Vortrag oder einer Präsentation folgen

Lernende können einem englischsprachigen Vortrag, einer Rede oder Präsentation (lecture, talk, speech) folgen, Hauptaussagen identifizieren und die argumentative Struktur des Beitrags nachvollziehen.

Podcasts, Radio-Beiträge und Nachrichtensendungen verstehen

Lernende können englischsprachige Radio-Nachrichten, Interviews und Podcasts global und detailliert verstehen sowie thematisch einordnen.

Einem Interview folgen und Position sowie Argumentation des Interviewten erfassen

Lernende können in einem englischsprachigen Interview Frage und Antwort unterscheiden, die Position des Interviewten nachvollziehen sowie Argumente, Gegenargumente und die Haltung des Sprechers erkennen.

Handlungsanweisungen, Erklärungen und Anleitungen hörend verstehen

Lernende können gesprochene Anweisungen (instructions), schrittweise Erklärungen (step-by-step explanations) und Handlungsanleitungen hörend verstehen und in entsprechende Handlungen umsetzen.

Einem Film oder Video mit englischer Tonspur folgen (Hörsehverstehen)

Lernende können englischsprachige Filme, Serien oder Videos global verstehen (Hörsehverstehen), handlungstragende Aussagen erfassen und visuelle Kontexthinweise (Gestik, Mimik, Bildinhalt) zur Kompensation von Verständnislücken nutzen.

Songs und Musikvideos inhaltlich erschließen und sprachlich auswerten

Lernende können englischsprachige Liedtexte beim Hören global verstehen, Thema und Stimmung eines Songs erfassen und Songs als sprachliches Material für Vokabular, Aussprache und kulturelles Wissen nutzen.

Werbung, Trailer und kurze Medienformate kritisch hörend auswerten

Lernende können kurze audiovisuelle Formate wie Werbespots, Filmtrailer und Teaser auf ihre Wirkungsabsicht hin analysieren, persuasive Mittel identifizieren und die Botschaft kritisch einschätzen.

Lehreranweisungen und Unterrichtsgespräch auf Englisch folgen (classroom language)

Lernende können englische Unterrichtssprache (classroom language) verstehen, darunter Aufgabenstellungen, Arbeitsanweisungen und typische Formulierungen des Unterrichtsgesprächs.

Aufgabenstellungen in Prüfungen und Tests korrekt verstehen

Lernende können schriftliche und mündliche Aufgabenstellungen in englischsprachigen Prüfungen korrekt verstehen und wissen, welche Operationen Operatoren wie describe, explain, compare, comment on, evaluate und summarize verlangen.

Partner- und Gruppenarbeit auf Englisch koordinieren (interaktives Hören)

Lernende können englischsprachige Instruktionen für kooperative Lernformate verstehen, Beiträge anderer Teilnehmender in der Kleingruppe aufmerksam aufnehmen, darauf reagieren und die Diskussion inhaltlich weiterführen (interaktives Hören).

Kritisches und analytisches Hören

Umfasst Kompetenzen des analytisch-kritischen Hörens, darunter die Unterscheidung von Fakten und Meinungen, die Einschätzung von Sprecherintentionen, das Erkennen impliziter Haltungen sowie die Wahrnehmung und Akzeptanz von Varietäten und Merkmalen natürlicher gesprochener Sprache.

Fakten von Meinungen und Wertungen in Hörtexten unterscheiden

Lernende können in englischsprachigen Hörtexten zwischen sachlichen Aussagen (facts) und subjektiven Meinungen sowie Wertungen (opinions) unterscheiden und entsprechende sprachliche Marker identifizieren.

Kommunikationsabsicht und Perspektive eines Sprechers einschätzen

Lernende können die kommunikative Absicht eines Sprechers einschätzen – ob er informiert, überzeugt, unterhält, anleitet oder Kontakt herstellt – und die dafür eingesetzten sprachlichen Mittel benennen.

Implizite Haltungen und nicht-gesagten Subtext im Hörtext erkennen

Lernende können hinter dem explizit Gesagten eine implizite Botschaft, einen Unterton (tone) oder eine versteckte Einstellung (bias) in englischsprachigen Hörtexten identifizieren und benennen.

Britisches und amerikanisches Englisch als Hauptvarietäten unterscheiden

Lernende können typische phonologische Unterschiede zwischen British English (Received Pronunciation) und American English (General American) beim Hören erkennen und diesen Varietäten zuordnen, u. a. hinsichtlich Vokalqualität und Rhotizität.

Australisches, irisches und schottisches Englisch als Varietäten einordnen

Lernende können weitere wichtige Varietäten des Englischen (Australian, Irish, Scottish, South African English) beim Hören als solche einordnen, typische phonologische Merkmale benennen und diese als gleichwertige Formen des Englischen akzeptieren.

World Englishes und non-native accents als legitime Sprachformen anerkennen

Lernende können verstehen, dass Englisch als globale Lingua Franca von Milliarden Menschen mit unterschiedlichen Akzenten gesprochen wird (World Englishes), und nicht-muttersprachliche Varietäten als legitime Sprachformen anerkennen.

Informelle Aussprache und Verschleifungen in natürlicher gesprochener Sprache verstehen

Lernende können typische Phänomene natürlicher gesprochener Sprache (connected speech) wie Assimilation, Elision, Linking und Silbenreduktion beim Hören verarbeiten und verstehen, dass diese Erscheinungen die Norm spontaner Mündlichkeit darstellen.

Phonologische und prosodische Kompetenz

Umfasst die auditive Wahrnehmung und Interpretation phonologischer und prosodischer Merkmale des Englischen, darunter Wort- und Satzbetonung, Intonationsmuster, connected-speech-Phänomene sowie Hesitationsmerkmale gesprochener Sprache.

Wortbetonung als bedeutungsunterscheidendes Merkmal erkennen

Lernende können Wortbetonung (word stress) im Englischen als bedeutungsunterscheidendes Merkmal erkennen und wissen, dass Betonungsverschiebungen zwischen Wortarten (z. B. REcord vs. reCORD) semantische und grammatische Unterschiede markieren.

Satzbetonung (sentence stress) und Fokus als Bedeutungssignal nutzen

Lernende können erkennen, welche Wörter in einem englischen Satz durch Satzbetonung (sentence stress) hervorgehoben werden, und verstehen, dass eine veränderte Fokussierung die Bedeutung oder Aussageabsicht eines Satzes verändern kann.

Intonationsmuster (fallend, steigend, fallend-steigend) deuten

Lernende können die wichtigsten englischen Intonationsmuster (fallend, steigend, fallend-steigend) beim Hören erkennen und ihre kommunikative Funktion einschätzen, etwa für Aussagen, Fragen, Vorbehalte oder implizite Kritik.

Linking und Verschleifungen in natürlichem Sprechfluss verarbeiten

Lernende können Phänomene des Lautzusammenflusses in natürlichem Sprechfluss (Linking, Intrusion, Assimilation) erkennen und trotz dieser Erscheinungen den Hörverstehensprozess aufrechterhalten.

Reduzierte Formen und weak forms in natürlicher Aussprache erkennen

Lernende können häufige weak forms in unbetonter Position (z. B. and → /ən/, can → /kən/, to → /tə/) erkennen, korrekt interpretieren und verstehen, dass diese Reduktionen in natürlicher Sprache die Norm darstellen.

Hesitationsphänomene und Reparaturen in gesprochener Sprache tolerieren

Lernende können typische Merkmale mündlicher Spontansprache wie Hesitationspartikeln, Selbstkorrekturen, Wiederholungen und unvollendete Sätze als normale Phänomene akzeptieren und trotz dieser Erscheinungen den inhaltlichen Kern eines Hörtextes erfassen.

Leseverstehen

Umfasst das Verstehen englischsprachiger Texte auf verschiedenen Ebenen: Einsatz grundlegender Lesestrategien, Auswertung von Sach- und Informationstexten, Analyse literarischer Texte sowie kritische Beurteilung von Quellen und Textinhalten.

Grundlegende Lesestrategien

Umfasst grundlegende Techniken zur Textvorbereitung und -erschließung, darunter Vorwissensaktivierung, Previewing, die bewusste Wahl geeigneter Lesestrategien (skimming, scanning, close reading) sowie das Erfassen und Zusammenfassen von Hauptaussagen und Textstruktur.

Vorwissen aktivieren und Erwartungen an einen englischen Text formulieren

Lernende können vor dem Lesen eines englischen Textes ihr thematisches Vorwissen (background knowledge / schema) aktivieren, Vermutungen über Inhalt und Struktur anstellen und so kognitive Vorentlastung nutzen, um das Leseverständnis zu erleichtern.

Einen Text durch Titel, Überschriften, Bilder und Layout vorerschließen (previewing)

Lernende können para-textuelle Elemente eines englischsprachigen Textes (headline, subheadings, pictures, captions, layout, font choices, pull quotes) nutzen, um sich vor dem Lesen einen Überblick über Thema, Textsorte und mögliche Aussage zu verschaffen (previewing / skimming the surface).

Leseabsicht klären: skimming, scanning oder intensive reading wählen

Lernende können vor dem Lesen bewusst entscheiden, welche Lesestrategie der Aufgabe am besten dient: globales Überfliegen für Überblick (skimming), gezieltes Suchen nach Informationen (scanning) oder gründliches Lesen für vollständiges Verstehen (intensive / close reading).

Einen Text global überfliegen und Hauptthema erfassen (skimming)

Lernende können einen englischsprachigen Text schnell überfliegen, dabei Thema und Hauptgedanken erkennen und in einem Satz zusammenfassen – ohne jeden Satz vollständig zu lesen. Sie nutzen Topic sentences und erste/letzte Abschnitte als Orientierung.

Gezielt nach Informationen suchen (scanning)

Lernende können in einem englischen Text gezielt nach einer vorher festgelegten Information suchen (Namen, Zahlen, Fakten, Argumente) und dabei irrelevante Textteile überspringen. Sie wissen, dass scanning schnell und zielgerichtet ist und keinen vollständigen Lesedurchgang erfordert.

Einen Text intensiv und detailliert lesen (close reading)

Lernende können einen englischen Text Abschnitt für Abschnitt gründlich lesen, Details und Nuancen erfassen, unbekannte Wörter aus dem Kontext erschließen und Aussagen präzise interpretieren. Sie nutzen close reading bei literarischen Texten und komplexen Sachtexten.

Kernaussage und wesentlichen Inhalt eines englischen Textes zusammenfassen

Lernende können nach dem Lesen eines englischsprachigen Textes die zentrale Botschaft (main idea/message) in eigenen Worten zusammenfassen – auf Deutsch oder auf Englisch – und damit belegen, dass sie den Text global verstanden haben.

Textaufbau und Struktur eines englischen Textes beschreiben

Lernende können nach dem Lesen eines englischsprachigen Textes dessen strukturelle Merkmale beschreiben: Gliederung in Abschnitte, Verwendung von Überschriften, Einleitung-Hauptteil-Schluss-Schemata sowie die Funktion einzelner Textteile für den Gesamtaufbau (text structure / text organisation).

Sachtexte und Informationstexte

Umfasst das Verstehen und Auswerten verschiedener englischsprachiger Sach- und Informationstextformate, darunter Nachrichtenartikel, Meinungstexte, Instruktionstexte, digitale Texte sowie multimodale Darstellungsformen wie Grafiken und Infografiken.

Aufbau und Merkmale eines englischsprachigen Nachrichtenartikels verstehen

Lernende können den typischen Aufbau eines englischen news article erkennen: Headline (Aufmerksamkeit wecken), Lead/Opening paragraph (5 Ws: Who, What, When, Where, Why), Body (Details, Zitate, Hintergrund), und die Funktion jedes Elements für das schnelle Informieren beschreiben.

Informationen aus einem Zeitungsartikel entnehmen und auswerten

Lernende können einem englischsprachigen Zeitungs- oder Onlineartikel explizite und implizite Informationen entnehmen, zentrale Argumente identifizieren, Zitate ihrer Quelle zuordnen und den Artikel als Informationsquelle systematisch auswerten.

Tendenz und Perspektive eines Nachrichtentextes erkennen und einschätzen

Lernende können die journalistische Perspektive und mögliche Tendenz (bias) eines englischsprachigen Nachrichtenartikels einschätzen: Sie analysieren, welches Medium den Text publiziert hat, welche Quellen zitiert werden, welche Standpunkte ausgeblendet bleiben und welche sprachlichen Mittel (emotive language, framing, selection of facts) eine einseitige Darstellung erzeugen.

Einem englischsprachigen Sachtext zentrale Informationen entnehmen

Lernende können aus informativen englischen Sachtexten (non-fiction texts) explizite Informationen zu einem vorgegebenen Aspekt herauslesen, Schlüsselwörter identifizieren und die für eine Fragestellung relevanten Textstellen markieren und auswerten.

Argumentativen Aufbau in einem Meinungstext (opinion piece) erkennen

Lernende können den argumentativen Aufbau eines englischsprachigen Meinungstextes (opinion piece / commentary) erkennen: These (claim/thesis), stützende Argumente (supporting arguments), Gegenargumente (counterarguments) und Schlussfolgerung (conclusion) identifizieren und die Überzeugungsstrategie des Textes beschreiben.

Instruktionstexte (how-to texts, manuals, instructions) lesen und verstehen

Lernende können Anleitungs- und Instruktionstexte in englischer Sprache verstehen: schrittweise Handlungsanweisungen nachvollziehen, imperative Satzstrukturen (click, open, insert, ensure) als Anweisungen erkennen und Sicherheits- sowie Reihenfolgehinweise identifizieren.

Fachbegriffe und Schlüsselwörter in englischen Sachtexten erschließen

Lernende können fachspezifische Begriffe (technical/specialist terms) in englischen Sachtexten aus dem Kontext erschließen, im Text enthaltene Definitionen (X is defined as …, X refers to …) identifizieren und Bedeutungserschließungsstrategien wie Wortstammanalyse und Kontextanalyse gezielt einsetzen.

Informationen aus Grafiken, Diagrammen und Tabellen lesen und interpretieren

Lernende können Informationen aus englischsprachigen Grafiken, Diagrammen, Tabellen und Schaubildern entnehmen, Beschriftungen (labels, legends, axes) verstehen, Trends und Vergleiche benennen und die dargestellten Daten in eigenen Worten interpretieren (data interpretation / visual literacy).

Websites und digitale Texte auf Englisch navigieren und auswerten

Lernende können englischsprachige Websites zielgerichtet navigieren, relevante Abschnitte identifizieren, verlinkten Inhalten folgen und die inhaltliche Qualität einer Website auf Basis von Autor, Datum, Quelle und Zweck einschätzen.

Text-Bild-Kombinationen (Infografiken, illustrierte Artikel, Comics) erschließen

Lernende können englischsprachige Text-Bild-Kombinationen wie Infografiken, illustrierte Artikel und Comics erschließen, indem sie das Zusammenspiel von Bild und Text (image-text relationship) analysieren, visuelle und sprachliche Informationen verknüpfen und die Gesamtaussage des multimodalen Dokuments beschreiben.

Literarische Texte in englischer Sprache

Umfasst das Lesen und Analysieren englischsprachiger literarischer Texte verschiedener Gattungen (Kurzgeschichte, Roman, Lyrik, Drama), einschließlich der Analyse von Erzählperspektive, Figurencharakterisierung, Plotstruktur, sprachlichen Mitteln sowie der kulturellen und historischen Einordnung von Werken.

Einer englischsprachigen Kurzgeschichte folgen und Inhalt nachvollziehen

Lernende können einer englischsprachigen Kurzgeschichte (short story) lesen und dem Handlungsverlauf folgen: Figuren, Schauplatz (setting), Konflikt und Ausgang (resolution) identifizieren und den Inhalt in eigenen Worten wiedergeben.

Erzählperspektive in englischsprachiger Prosa bestimmen und deuten

Lernende können die narrative perspective eines englischen Erzähltextes bestimmen: first-person narrator (I / we), third-person limited narrator (he / she, Perspektive einer Figur), omniscient narrator (allwissend) und die Wirkung der Erzählperspektive auf Leseridentifikation und Informationssteuerung beschreiben.

Figuren eines englischen Erzähltextes charakterisieren

Lernende können Charaktere in englischen Erzähltexten analysieren, indem sie zwischen direkter Charakterisierung (explicit characterisation: der Erzähler beschreibt die Figur direkt) und indirekter Charakterisierung (implicit characterisation: Rückschlüsse aus Handlungen, Sprache, Gedanken und Reaktionen anderer Figuren) unterscheiden und ein begründetes Figurenprofil erstellen.

Plot structure eines englischen Textes beschreiben

Lernende können den Handlungsaufbau eines englischen Textes mit den Begriffen der Erzählstruktur beschreiben: exposition (setting and characters introduced), inciting incident, rising action (conflict develops), climax (turning point), falling action und resolution/denouement.

Atmosphäre, Stimmung und Ton (mood, atmosphere, tone) einer Szene analysieren

Lernende können die emotionale Qualität einer Szene oder eines Textes beschreiben (mysterious, tense, melancholic, joyful, ironic) und belegen, durch welche sprachlichen Mittel (word choice/diction, sentence rhythm, imagery) diese Wirkung erzeugt wird.

Sprachliche Mittel in englischen Erzähltexten erkennen und deuten (literary devices)

Lernende können grundlegende literary devices in englischen Texten benennen und analysieren: metaphor (direct comparison), simile (comparison using as/like), personification, symbol, foreshadowing, imagery, irony und ihre Funktion für die Bedeutungsebene des Textes erläutern.

Ein englischsprachiges Jugendbuch oder Roman global lesen und auswerten

Lernende können ein englischsprachiges Jugendbuch oder einen Roman als Ganzes lesen, den Gesamtplot nachvollziehen, zentrale Figuren und Themen benennen und die Lektüre in einer globalen Auswertung (z. B. Inhaltsangabe, thematische Einschätzung, persönliche Stellungnahme) zusammenfassen.

Ein englisches Gedicht lesen und inhaltlich erschließen

Lernende können ein englischsprachiges Gedicht lesen und das Thema, die Stimmung (mood) und die zentrale Aussage in eigenen Worten beschreiben. Sie nutzen dazu Kontext, Schlüsselwörter und die bildliche Sprache des Gedichts.

Formale Merkmale englischer Lyrik erkennen und benennen

Lernende können formale Merkmale englischer Gedichte identifizieren: rhyme scheme (ABAB, ABBA, AABB, free verse), stanza (Strophe), verse / line, rhythm und Metrum (iambic pentameter als wichtigstes englisches Versmaß). Sie können die Form eines Gedichts beschreiben ohne zwingend zu interpretieren.

Sprachliche Mittel englischer Lyrik analysieren (poetic devices)

Lernende können die wichtigsten poetic devices in englischen Gedichten benennen und analysieren: alliteration, assonance, onomatopoeia, metaphor, simile, personification, enjambment, repetition und ihre Wirkung auf Klang, Rhythmus und Bedeutung des Gedichts beschreiben.

Einen englischen Dramentext lesen und dramaturgische Grundbegriffe anwenden

Lernende können einen englischsprachigen Dramentext als solchen erkennen, stage directions, dialogue, monologue und soliloquy als Textbestandteile unterscheiden, Figuren charakterisieren und den dramatischen Konflikt (dramatic conflict) verfolgen. Sie können auch Shakespeare-Texte mit Erschließungshilfen (moderne Übersetzungen, Glossare) grundlegend verstehen.

Kanonische englischsprachige Werke kennen und einordnen

Lernende kennen bedeutende Werke der englischsprachigen Literatur als kulturelles Erbe und können sie zeitlich und thematisch einordnen: Shakespeare (Elizabethan drama), Austen (social satire / 19th century), Dickens (Victorian novel / social critique), Orwell (20th century / dystopia), Fitzgerald / Hemingway / Steinbeck (American literature), Achebe / Morrison (postcolonial literature).

Moderne und zeitgenössische englischsprachige Literatur erkunden

Lernende können zeitgenössische englischsprachige Literatur (contemporary fiction, Young Adult, graphic novels) für das eigene Lesen erschließen, Textausschnitte einschätzen und thematische und sprachliche Besonderheiten aktueller englischsprachiger Literatur benennen.

Englischsprachige Literatur aus verschiedenen Kulturräumen (postkolonial) einschätzen

Lernende können verstehen, dass englischsprachige Literatur aus vielen Teilen der Welt stammt (Indien, Nigeria, Jamaika, Australien, Kanada) und dass diese Texte unterschiedliche kulturelle Perspektiven und historische Erfahrungen einbringen. Sie können einen solchen Text lesen und seine kulturelle Verortung beschreiben.

Kurzformen englischsprachiger Literatur für das eigenständige Lesen nutzen

Lernende können Kurzgeschichten, Gedichte, Songtexte und Graphic novels als niedrigschwellige und motivierende Einstiegsformate für das eigenständige Lesen auf Englisch nutzen und grundlegende inhaltliche sowie sprachliche Merkmale dieser Kurzformen benennen.

Kritische Lesekompetenz

Umfasst die Fähigkeit, englischsprachige Texte und Quellen kritisch zu beurteilen: Seriosität und Bias erkennen, Desinformation identifizieren, Argumentationsstrategien analysieren, Texte vergleichen sowie eine reflektierte und eigenständige Lesepraxis entwickeln.

Seriosität einer englischsprachigen Quelle einschätzen (source evaluation)

Lernende können die Vertrauenswürdigkeit englischsprachiger Quellen anhand etablierter Kriterien einschätzen (source evaluation): Autor und Qualifikation (author / credentials), Veröffentlichungsdatum (date / currency), Herausgeber und institutioneller Kontext (publisher / platform), Quellenbelege sowie Zweck des Textes (inform, persuade, sell, entertain).

Bias und einseitige Perspektive in englischsprachigen Texten erkennen

Lernende können Einseitigkeit und perspektivische Färbung (bias) in englischsprachigen Texten erkennen: Sie analysieren, welche Stimmen und Perspektiven zu Wort kommen, welche ausgelassen werden, und identifizieren sprachliche Mittel der Beeinflussung (loaded language, selective facts, framing), die eine einseitige Darstellung erzeugen.

Fake news, Desinformation und Manipulationsstrategien in englischen Medientexten erkennen

Lernende können Merkmale von Fake news und Desinformation in englischsprachigen Texten identifizieren: fehlende Quellenangaben, emotionaler Clickbait-Titel, Falschzitate, Manipulation durch selektive Fakten, Verschwörungsnarrative.

Argumentation und Überzeugungsstrategie eines englischen Textes analysieren

Lernende können die Argumentationsstrategie eines englischsprachigen Textes analysieren: Sie identifizieren die vertretene These (claim/thesis), die angeführten Argumente und Belege (evidence), den Umgang mit Gegenargumenten (counterarguments / concession) sowie rhetorische Mittel (rhetorical devices, appeals to logos/ethos/pathos), die zur Überzeugung eingesetzt werden.

Zwei englische Texte zum gleichen Thema vergleichen und gegenüberstellen

Lernende können zwei englischsprachige Texte zum gleichen Thema (z. B. zwei Zeitungsartikel, ein Nachrichtentext und ein Kommentar) systematisch vergleichen und gegenüberstellen: Sie analysieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Inhalt, Perspektive, Ton, Argumentation und sprachlicher Gestaltung und ziehen daraus begründete Schlussfolgerungen.

Englischsprachige Lektüre nach eigenem Interesse auswählen und bewerten

Lernende können aus einem Angebot englischsprachiger Texte und Bücher selbstständig eine Auswahl treffen, ihre Wahl begründen und die Lektüre nach persönlichen und inhaltlichen Kriterien bewerten (persönliche Reaktion, Qualität der Sprache, Relevanz des Themas) – als Grundlage für eine eigenverantwortliche Lesepraxis (independent reading).

Regelmäßiges Lesen auf Englisch als Strategie zum Spracherwerb verstehen

Lernende können verstehen und erläutern, warum regelmäßiges Lesen auf Englisch den Spracherwerb fördert: beiläufiger Vokabelaufbau durch Kontext (incidental vocabulary learning), impliziter Grammatikerwerb durch Strukturwiederholung (implicit grammar acquisition) sowie Aufbau kulturellen Hintergrundwissens. Sie können darauf aufbauend eine individuelle Lesestrategie entwickeln und umsetzen.

Sprechen

Umfasst alle Teilbereiche mündlicher Sprachproduktion im Englischen: von grundlegenden Sprechstrategien über monologisches und dialogisches Sprechen bis hin zu Argumentation und öffentlichem Vortrag.

Grundlegende Sprechstrategien

Umfasst grundlegende Strategien zur Vorbereitung, Durchführung und Absicherung von Sprechhandlungen, darunter Planung, Vokabularaktivierung, Kompensationsstrategien sowie den bewussten Einsatz von Körpersprache und Aussprache.

Sprechvorhaben planen und Gedanken vor dem Sprechen strukturieren

Lernende können Sprechvorhaben vor einer Äußerung bewusst planen: Thema klären, Hauptpunkte festlegen, Reihenfolge strukturieren und passende Formulierungen vorab aktivieren (pre-speaking planning, speech planning).

Vorwissen aktivieren und relevantes Vokabular für ein Sprechthema abrufen

Lernende können thematisches Vorwissen und topic vocabulary vor einem Sprechanglass aktivieren, Ideen durch brainstorming und mind-mapping sammeln, inhaltliche Lücken erkennen und durch Ersatzstrategien schließen sowie gezielt sicheres Vokabular einplanen.

Stichpunkte und Sprechnotizen für eine geplante Äußerung erstellen

Lernende können kurze Sprechnotizen in Form von cue cards und bullet points erstellen, die als Gedächtnisstütze beim freien Sprechen dienen, ohne diese wörtlich abzulesen.

Hesitation und Denkzeit im Gespräch sprachlich überbrücken

Lernende können Denkpausen in englischsprachigen Gesprächen sprachlich überbrücken, indem sie Hesitationspartikeln (well, uh, you know, I mean), Reformulierungen und Rückfragen (Could you repeat that?) einsetzen, ohne ins Deutsche zu wechseln.

Umschreibungsstrategien bei fehlendem Wortschatz einsetzen (circumlocution)

Lernende können fehlende Wörter oder Ausdrücke durch circumlocution kompensieren: Paraphrase, Umschreibung, Oberbegriffe oder Beispiele einsetzen, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten.

Korrektheit und Flüssigkeit bewusst abwägen (fluency vs. accuracy)

Lernende können das Spannungsfeld zwischen fluency (Kommunikationsfluss, Botschaft vermitteln) und accuracy (grammatikalische Korrektheit) beim Sprechen bewusst wahrnehmen und situationsangemessen gewichten.

Aussprache und Verständlichkeit bewusst gestalten

Lernende können verständlich auf Englisch sprechen: deutliche Artikulation, angemessenes Sprechtempo, funktionale Pausen und die gezielte Betonung zentraler Wörter zur Sicherung der Verständlichkeit einsetzen.

Körpersprache und Blickkontakt beim englischsprachigen Sprechen einsetzen

Lernende können nonverbale Kommunikationsmittel (eye contact, facial expression, gesture, posture) beim englischsprachigen Sprechen bewusst einsetzen und kennen kulturelle Unterschiede im Einsatz von Körpersprache zwischen anglophonen und deutschsprachigen Kulturen.

Monologisches Sprechen

Umfasst Formen des zusammenhängenden, eigenständigen Sprechens ohne direkten Gesprächspartner: Beschreiben, Berichten, Erklären, Erzählen und Vergleichen in strukturierten Monologen.

Ein Bild, eine Grafik oder eine Fotografie auf Englisch beschreiben

Lernende können ein Bild, eine Grafik oder eine Fotografie strukturiert auf Englisch beschreiben: Gesamteindruck benennen, Bildbereiche (foreground, background) erschließen und eine persönliche Einschätzung formulieren.

Personen, Orte und Gegenstände auf Englisch beschreiben

Lernende können Personen (äußere Erscheinung, Kleidung, Gesichtsausdruck), Orte (Lage, Atmosphäre, Merkmale) und Gegenstände (Form, Farbe, Funktion, Material) präzise und strukturiert beschreiben, unter Nutzung von Adjektiven, Relativsätzen und beschreibendem Vokabular.

Diagramme und Statistiken auf Englisch mündlich beschreiben und kommentieren

Lernende können englischsprachige Diagramme, Tabellen und Grafiken mündlich beschreiben: Haupttrends benennen, Werte vergleichen, Auffälligkeiten kommentieren und einfache Schlussfolgerungen formulieren (data commentary, statistical language).

Einen Ablauf, einen Prozess oder eine Reihenfolge mündlich beschreiben

Lernende können einen zeitlichen Ablauf, einen technischen Prozess oder eine Handlungssequenz mündlich auf Englisch erklären, indem sie Schritte in logischer Reihenfolge nennen und Sequenzierungsmarker (first, then, finally) verwenden.

Von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen auf Englisch erzählen

Lernende können persönliche Erfahrungen und Erlebnisse auf Englisch erzählen: chronologisch aufbauen, setting the scene, Höhepunkt und Wendepunkt markieren, narrative Zeitformen und typische Erzählformeln einsetzen sowie mit einer Bewertung oder Pointe abschließen.

Über Themen, Ereignisse und aktuelle Geschehnisse berichten

Lernende können sachlich über Themen und aktuelle Ereignisse auf Englisch berichten: zentrale Informationen vollständig und korrekt darstellen (who, what, when, where, why), eine klare Struktur einhalten und Meinung von Fakten trennen.

Einen Inhalt (Film, Buch, Podcast, Spiel) auf Englisch zusammenfassen

Lernende können den Inhalt eines Films, Buches, Podcasts oder Spiels als plot summary zusammenfassen, Genre und Hauptfiguren benennen und eine persönliche Bewertung formulieren.

Fakten und Informationen klar und strukturiert auf Englisch weitergeben

Lernende können Informationen aus Quellen (Text, Statistik, Interview) mündlich auf Englisch sachlich, strukturiert und quellenattributiert weitergeben (According to…) und dabei Verständlichkeit und inhaltliche Genauigkeit sicherstellen.

Einen Begriff, ein Konzept oder ein Phänomen auf Englisch erklären

Lernende können einen Begriff oder ein komplexeres Konzept auf Englisch erklären: Definition formulieren (X is / refers to / can be defined as…), Beispiele geben, Abgrenzungen vornehmen und das Konzept verständlich veranschaulichen.

Sich selbst, eigene Interessen und Pläne auf Englisch vorstellen

Lernende können sich auf Englisch vorstellen: Name, Herkunft, Interessen, Stärken und Zukunftspläne authentisch und strukturiert präsentieren.

Einen Weg, eine Route oder eine Anleitung mündlich erklären

Lernende können auf Englisch Wegbeschreibungen und Anleitungen geben: Richtungsangaben (Go straight on, Turn left at the lights), Orientierungspunkte benennen (It's opposite / next to / between…) und Schritte in nachvollziehbarer Reihenfolge formulieren.

Einen Vergleich anstellen und Vor- und Nachteile mündlich gegenüberstellen

Lernende können zwei Optionen, Positionen oder Situationen auf Englisch vergleichen und gegenüberstellen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen sowie Vor- und Nachteile unter Verwendung von Vergleichsformeln (Both…, whereas…, in contrast…) abwägen.

Meinung und Argumentation

Umfasst Fähigkeiten zur mündlichen Meinungsäußerung, Argumentation und Diskussionsführung auf Englisch, von der Formulierung eigener Standpunkte bis zur strukturierten Debatte und konstruktiven Rückmeldung.

Eine eigene Meinung auf Englisch formulieren und von Fakten abgrenzen

Lernende können ihre persönliche Meinung auf Englisch klar ausdrücken, von sachlichen Informationen abgrenzen und dabei Meinungsformeln (In my opinion…, I think…, As far as I'm concerned…) korrekt einsetzen.

Eine Meinung mit Argumenten und Belegen auf Englisch begründen

Lernende können ihre Meinung auf Englisch strukturiert begründen: Behauptung (claim), Argument, Beleg oder Beispiel (evidence/example) und Schlussfolgerung formulieren sowie argumentative Konnektoren (because, therefore, however) verwenden.

Zustimmen, ablehnen und Einschränkungen auf Englisch differenziert ausdrücken

Lernende können auf Englisch differenziert auf Aussagen reagieren: vollständige Zustimmung, teilweise Zustimmung mit Einschränkung und Ablehnung sprachlich differenziert ausdrücken (Absolutely!, I see your point, but…, I'm afraid I disagree…).

Hypothesen und Vermutungen auf Englisch sprachlich markieren

Lernende können Vermutungen und Hypothesen auf Englisch sprachlich kennzeichnen: sicheres Vermuten (must be…), mittlere Wahrscheinlichkeit (might / could…) und unsicheres Vermuten (I'm not sure, but possibly…) als epistemische Markierung einsetzen.

Eine Diskussion auf Englisch eröffnen, strukturieren und abschließen

Lernende können eine englischsprachige Diskussion eröffnen, strukturieren und abschließen: Eröffnungs-, Übergangs- und Abschlussformeln (Let's start by…, Moving on to…, To sum up…) situationsangemessen einsetzen.

In einer Diskussion das Wort ergreifen, abgeben und Gesprächsfluss steuern

Lernende können in englischsprachigen Diskussionen das Wort ergreifen (Can I just add…, I'd like to come in here…), es gezielt abgeben und den Gesprächsfluss durch turn-taking-Strategien steuern.

Ein Thema aus mehreren Perspektiven auf Englisch beleuchten

Lernende können ein Thema auf Englisch aus verschiedenen Perspektiven darstellen: unterschiedliche Standpunkte einführen (On the one hand… on the other hand…), sachlich gegenüberstellen und eine differenzierte Gesamteinschätzung formulieren.

Eine Leistung oder Arbeit auf Englisch konstruktiv kommentieren und bewerten

Lernende können auf Englisch konstruktives Feedback geben und Leistungen differenziert bewerten: Stärken benennen (What worked particularly well was…), Verbesserungsvorschläge formulieren und eine wertschätzende Feedbacksprache verwenden.

Dialogisches und interaktives Sprechen

Umfasst Formen des interaktiven Sprechens mit einem oder mehreren Gesprächspartnern auf Englisch: Alltagsgespräche, formelle Interaktionen, Rollenspiele, Konfliktkommunikation und Verhandlungen.

Ein englischsprachiges Alltagsgespräch eröffnen, führen und beenden

Lernende können informelle Gespräche auf Englisch eröffnen (Hi, how are you? / Long time no see!), small talk führen, Themen wechseln und Gespräche höflich beenden.

Über Alltag, Freizeit und persönliche Themen auf Englisch sprechen

Lernende können sich auf Englisch über vertraute Alltagsthemen (Schule, Freizeit, Musik, Sport, Reisen, Freundschaften) flüssig und authentisch unterhalten.

Auf Einladungen, Vorschläge und Angebote auf Englisch angemessen reagieren

Lernende können auf englischsprachige Einladungen, Vorschläge und Angebote angemessen reagieren: annehmen, ablehnen oder Alternativen vorschlagen unter Verwendung idiomatischer Antwortformeln.

In öffentlichen und alltäglichen englischsprachigen Situationen kommunizieren

Lernende können in typischen englischsprachigen Alltagssituationen sicher kommunizieren: im Restaurant bestellen, einkaufen, Auskünfte einholen oder öffentliche Dienstleistungen nutzen (transactional language).

An einem formellen Gespräch oder Interview auf Englisch teilnehmen

Lernende können in formelleren englischsprachigen Gesprächssituationen sicher agieren: Vorstellungsgespräch, Bewerbungsinterview oder schulische Befragung – strukturiert antworten, Höflichkeitsregister einhalten und die eigene Person überzeugend präsentieren.

Ein Rollenspiel (role play) auf Englisch überzeugend durchführen

Lernende können eine vorgegebene Rolle in einem englischsprachigen Rollenspiel (role play) überzeugend einnehmen: Rollenvorgaben verstehen, in die Situation einsteigen, die Rolle konsequent durchhalten und auf unvorhergesehene Wendungen reagieren.

Konflikte und Missverständnisse auf Englisch klären

Lernende können auf Englisch Missverständnisse klären (I think there's been a misunderstanding…), Konflikte deeskalieren und sachlich nach Lösungen suchen unter Einsatz geeigneter Konflikt- und Klärungsformeln.

Verhandeln, überzeugen und einen Kompromiss auf Englisch finden

Lernende können auf Englisch Verhandlungsgespräche führen: eine Position vertreten, Kompromissbereitschaft signalisieren, Zugeständnisse machen und eine gemeinsame Lösung aushandeln (negotiation language, compromise strategies).

Präsentation und öffentliches Sprechen

Umfasst Fähigkeiten zur Planung, Strukturierung und Durchführung englischsprachiger Präsentationen und öffentlicher Redebeiträge, einschließlich Medieneinsatz, freiem Sprechen und dem Umgang mit Publikumsfragen.

Eine Kurzpräsentation auf Englisch strukturieren und halten

Lernende können eine Kurzpräsentation auf Englisch strukturiert aufbauen und halten: Einstieg und Begrüßung, klare Gliederung, Übergänge und einen wirkungsvollen Abschluss formulieren und präsentieren.

Frei sprechen statt ablesen: Sprechnotizen und Blickkontakt

Lernende können eine englischsprachige Präsentation überwiegend frei sprechen, indem sie cue cards statt ausformulierter Texte nutzen, Blickkontakt halten und Sprechtempo sowie Lautstärke situationsangemessen anpassen.

Medien und visuelle Hilfsmittel in einer Präsentation auf Englisch einsetzen

Lernende können visuelle Hilfsmittel (Poster, Folien, Grafiken, Videos) sinnvoll in eine englischsprachige Präsentation integrieren: inhaltlich kommentieren (As you can see here…) und die Medien zur Verständnissicherung beim Publikum einsetzen.

Auf Fragen und Rückmeldungen nach einer Präsentation auf Englisch reagieren

Lernende können nach einer Präsentation auf Englisch Fragen souverän beantworten: Fragen reformulieren (So you're asking about…), bei Unklarheit nachfragen und auch unerwartete Rückmeldungen angemessen und fachlich kompetent aufgreifen.

Schreiben

Umfasst alle Teilbereiche des englischsprachigen Schreibens: von der Planung und Überarbeitung über kreatives und erzählendes Schreiben bis hin zu sachlichen, argumentativen und kommunikativen Textformen.

Schreibprozess und Schreibkompetenz

Behandelt grundlegende Kompetenzen des Schreibprozesses: Aufgabenanalyse, Planung, Strukturierung, Überarbeitung sowie reflektierter Umgang mit Feedback und Fehlern.

Schreibaufgaben analysieren und einen Schreibplan entwickeln

Lernende können eine englische Schreibaufgabe analysieren, Textsorte und Zielpublikum identifizieren sowie mithilfe von Planungswerkzeugen (mind map, outline) einen zielorientierten Schreibplan erstellen.

Inhalte für einen englischen Text sammeln, gliedern und strukturieren

Lernende können Ideen für einen englischen Text brainstormen, nach Relevanz selektieren und in eine strukturierte Gliederung (outline) mit typischen Textorganisationsprinzipien (intro/body/conclusion, cause-effect, compare-contrast u. a.) überführen.

Textlänge, Register und Stil für eine Schreibaufgabe bewusst wählen

Lernende können Textlänge, Sprachregister (formell, informell, neutral) und Schreibstil (sachlich, kreativ, persuasiv) situationsgerecht einschätzen und Wortwahl, Satzlänge sowie Struktur bewusst an Adressat und Schreibziel anpassen.

Englische Texte absatzweise strukturieren und kohärente Übergänge gestalten

Lernende können englische Texte in kohärente Absätze gliedern, die jeweils eine Topic sentence, stützende Supporting sentences und eine überführende Linking sentence enthalten.

Einen wirksamen Einleitungs- und Schlussabsatz auf Englisch verfassen

Lernende können einen wirkungsvollen Einleitungsabsatz (hook, Themeneinführung, thesis statement) sowie einen abschließenden Schlussabsatz auf Englisch verfassen, der die Hauptaussage des Textes bündelt.

Einen englischen Text systematisch überarbeiten und verbessern

Lernende können eigene englische Texte systematisch überarbeiten: Inhalt auf Vollständigkeit und Kohärenz prüfen, sprachliche Fehler korrigieren sowie Ausdruck durch Wortvariation, präzisere Begriffe und Satzvariation verbessern.

Anderen konstruktives Feedback zu englischen Texten geben (peer feedback)

Lernende können auf Englisch konstruktives Peer-Feedback zu Texten anderer formulieren: Stärken benennen, Verbesserungsvorschläge sachlich und respektvoll äußern und dabei etablierte Feedback-Strukturen nutzen.

Fehler in englischen Texten kategorisieren und als Lernchance nutzen

Lernende können Fehler in englischen Texten in Kategorien einordnen (Grammatik, Vokabular, Rechtschreibung, Zeichensetzung, Kohärenz) und mithilfe eines persönlichen Fehlerprotokolls (error log) gezielt an ihrer Verbesserung arbeiten.

Kreatives und erzählendes Schreiben

Behandelt das kreative und erzählende Schreiben auf Englisch: von der Kurzgeschichte über Figurengestaltung, Dialog und persönliche Narrative bis hin zu kreativen Kurzformen, literarischen Reaktionen und einfachen Textkommentaren.

Eine englische Kurzgeschichte (short story) oder Erzählung schreiben

Lernende können eine strukturierte englische Kurzgeschichte mit fesselnder Eröffnung, Konflikt, Wendepunkt und wirkungsvollem Ende verfassen und dabei erzählende Zeitformen, Erzählperspektive und atmosphärische Beschreibung gezielt einsetzen.

Figuren und Atmosphäre in einem englischen Erzähltext gestalten

Lernende können in einem englischen Erzähltext Figuren durch Handlung, Dialog und direkte Beschreibung charakterisieren sowie durch Wortwahl, Sensorik und Satzrhythmus eine stimmige Atmosphäre aufbauen.

Dialog und direkte Rede in einem englischen Erzähltext einsetzen

Lernende können direkte Rede (direct speech) in englischen Erzähltexten korrekt einsetzen und kennen den Unterschied zwischen direkter und indirekter Rede (reported speech) sowie die Funktion von Dialog als Charakterisierungsmittel.

Persönliche Erfahrungen zu einem englischen Erzähltext gestalten (Personal Narrative)

Lernende können eine persönliche Erfahrung als personal narrative essay auf Englisch gestalten: authentisches Erlebnis, lebendige Beschreibung von Ort, Zeit und Beteiligten sowie eine reflektierende Schlussaussage (What I learned / Why this matters).

Ein englisches Gedicht oder eine kreative Kurzform schreiben

Lernende können kreative Kurzformen auf Englisch verfassen (Haiku, Limerick, Akrostichon, free verse) und dabei formale Merkmale sowie sprachlich-ästhetische Gestaltungsmittel der jeweiligen Form berücksichtigen.

Auf literarische Vorlagen kreativ reagieren (creative response)

Lernende können auf ein englisches literarisches Werk kreativ reagieren: eine Szene fortschreiben, die Perspektive wechseln, die Textform transformieren (z. B. Gedicht → Dialog) oder ein alternatives Ende verfassen.

Kreative Schreibaufgaben eigenständig planen und durchführen (open-ended writing)

Lernende können eine offene kreative Schreibaufgabe auf Englisch eigenständig durchführen: Thema und Format wählen, einen Schreibplan erstellen, eine erste Fassung verfassen, diese überarbeiten und eine Endfassung vorlegen.

Eine Meinung zu einem englischsprachigen Text schriftlich formulieren (reader response)

Lernende können auf Englisch schriftlich auf eine literarische Lektüre reagieren: persönliche Meinung und Reaktion formulieren sowie Textbelege zur Untermauerung einbeziehen (reader response).

Einen einfachen Textkommentar oder eine Figurenanalyse auf Englisch verfassen

Lernende können zu einem englischen Textauszug einen strukturierten Kurzkommentar verfassen: eine Figur charakterisieren, eine zentrale Szene interpretieren oder ein literarisches Mittel (metaphor, symbol, irony) benennen und mit Textbelegen verknüpfen.

Einen Brief oder Tagebucheintrag aus der Sicht einer Romanfigur schreiben

Lernende können sich in eine Romanfigur hineinversetzen und aus ihrer Perspektive auf Englisch schreiben (Brief oder Tagebucheintrag), dabei innere Gedanken und Figurensprache authentisch darstellen und zwischen Fiktion und eigener Meinung unterscheiden.

Sachschreiben: Beschreiben und Informieren

Behandelt informierendes und beschreibendes Sachschreiben auf Englisch: Orts- und Produktbeschreibungen, Prozessbeschreibungen, Sachtexte, Berichte, Zusammenfassungen, Grafikauswertungen und journalistische Textsorten.

Eine Ort- oder Reisebeschreibung auf Englisch verfassen

Lernende können einen Ort oder eine Reiseerfahrung auf Englisch beschreiben: geografische Lage, Atmosphäre, Sehenswürdigkeiten, persönliche Eindrücke und Empfehlungen unter Einsatz von Raumsprache und beschreibenden Ausdrücken.

Einen Gegenstand, ein Produkt oder eine technische Lösung auf Englisch beschreiben

Lernende können einen Gegenstand oder ein Produkt auf Englisch präzise beschreiben (Funktion, Aussehen, Material, Einsatzbereich) und dabei nominale Konstruktionen, Relativsätze sowie Passivformen korrekt einsetzen.

Einen Prozess oder ein Verfahren auf Englisch beschreiben (process description)

Lernende können einen Prozess, ein wissenschaftliches Verfahren oder einen Arbeitsablauf auf Englisch in logischer Schrittfolge beschreiben und dabei typische sprachliche Mittel der Prozessbeschreibung (Sequenzmarker, Passiv) verwenden.

Einen informativen Sachtext (information text) auf Englisch verfassen

Lernende können einen informativen Sachtext auf Englisch verfassen: Thema klar einführen, Informationen sachlich und strukturiert darstellen und durch Gliederungselemente (headlines, subheadings, paragraphs) die Leserorientierung sicherstellen.

Einen englischsprachigen Bericht (report) strukturieren und schreiben

Lernende können einen formellen Bericht (report) auf Englisch nach typischer Reportstruktur verfassen: Titel, Empfänger, Zweckangabe, strukturierte Abschnitte und eine zusammenfassende Empfehlung oder Schlussfolgerung.

Einen englischsprachigen Text auf Englisch zusammenfassen (summary)

Lernende können einen englischen Text in eigenen Worten zusammenfassen: Kernaussagen identifizieren, paraphrasieren, in korrekter Reihenfolge wiedergeben und auf das Wesentliche reduzieren, ohne eigene Meinung einzufließen.

Eine englischsprachige Statistik oder Grafik schriftlich auswerten

Lernende können eine englischsprachige Statistik, Tabelle oder Grafik schriftlich auswerten: Hauptaussage benennen, auffällige Daten beschreiben und sprachliche Mittel der Datenauswertung (The data shows, compared to, a significant increase in) korrekt einsetzen.

Einen Artikel für Schülerzeitung, Blog oder Website auf Englisch schreiben

Lernende können einen Zeitungs- oder Blogartikel auf Englisch verfassen: ansprechende Überschrift, informativen Lead-Paragraph, strukturierten Hauptteil mit Zitaten sowie einen wirkungsvollen Abschluss, Register und Stil auf Medium und Zielpublikum abgestimmt.

Sachschreiben: Argumentieren und Überzeugen

Behandelt argumentatives und persuasives Sachschreiben auf Englisch: Meinungsaufsätze, Pro-/Contra-Darstellungen, Kommentare, Reden, Textanalysen, Erörterungen, Textvergleiche sowie formelle Bewerbungs- und Beschwerdeschreiben.

Einen Meinungsaufsatz (opinion essay) auf Englisch strukturiert verfassen

Lernende können einen strukturierten Meinungsaufsatz (opinion essay) auf Englisch verfassen: Einleitung mit These, argumentativ gestützter Hauptteil und eine abschließende, begründete Positionsaussage.

Argumente für und gegen eine Position (pros and cons) strukturiert darstellen

Lernende können eine balanced discussion auf Englisch schreiben: beide Seiten eines strittigen Themas sachlich und strukturiert darstellen, Argumente gegenüberstellen und eine ausgewogene Schlussfolgerung formulieren.

Einen Kommentar oder eine Stellungnahme auf Englisch verfassen

Lernende können einen englischen Kommentar (comment) zu einem aktuellen Thema verfassen: eine klare Haltung einnehmen, sachlich argumentieren, Belege anführen und den Unterschied zwischen Kommentar, Bericht und Analyse beachten.

Einen persuasiven Text oder eine Rede auf Englisch schreiben

Lernende können einen persuasiven Text oder eine Rede auf Englisch schreiben: Publikum direkt ansprechen, rhetorische Mittel (Wiederholung, rhetorische Frage, Dreier-Struktur) einsetzen und eine überzeugende Gesamtargumentation aufbauen.

Eine analytische Textanalyse eines englischen Textes schreiben (analysis)

Lernende können einen englischen Sach- oder Literaturtext schriftlich analysieren: Textsorte und Struktur beschreiben, sprachliche Mittel benennen und deren Wirkung auf den Leser mit Textbelegen erläutern.

Eine englischsprachige Erörterung (discursive essay) verfassen

Lernende können ein strittiges Thema in einem strukturierten discursive essay auf Englisch erörtern: beide Positionen fair darstellen, eine begründete eigene Meinung einbeziehen und typische Textmarker der Erörterung (arguably, it could be claimed, the evidence suggests) verwenden.

Zwei englische Texte schriftlich vergleichen (comparative analysis)

Lernende können zwei englischsprachige Texte schriftlich vergleichen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Thema, Perspektive, Struktur und Sprache herausarbeiten, Textbelege einbeziehen und eine integrierende Gesamtaussage formulieren (comparative analysis).

Ein englischsprachiges Bewerbungsschreiben (cover letter) verfassen

Lernende können ein englischsprachiges Bewerbungsschreiben (cover letter) verfassen: eigene Qualifikationen und Motivation überzeugend darstellen, formellen Briefstil einhalten und auf die ausgeschriebene Stelle oder das Programm eingehen.

Einen formellen Beschwerdebrief oder eine Anfrage auf Englisch verfassen

Lernende können einen formellen Beschwerdebrief (letter of complaint) oder eine offizielle Anfrage auf Englisch verfassen: Problem sachlich schildern, Konsequenzen benennen und eine konkrete Reaktion oder Lösung einfordern.

Einen Lebenslauf (CV / résumé) auf Englisch erstellen

Lernende können ein englischsprachiges CV / résumé nach britischem oder amerikanischem Format erstellen: personal information, education, work experience, skills und interests übersichtlich und sprachlich korrekt präsentieren.

Kommunikative Textformen

Behandelt kommunikative und mediale Textformen auf Englisch: formelle und informelle Korrespondenz, digitale Textsorten (Blog, Social Media), Präsentationen, Skripte sowie das strukturierte Schreiben unter Prüfungsbedingungen.

Eine formelle E-Mail oder einen formellen Brief auf Englisch schreiben

Lernende können eine formelle E-Mail oder einen formellen Brief auf Englisch korrekt verfassen: formale Anrede (Dear Mr./Ms.), strukturierter Aufbau, angemessenes Register und korrekte Abschlussformel (Yours sincerely / faithfully).

Eine informelle E-Mail oder Nachricht auf Englisch schreiben

Lernende können informelle englischsprachige Schreibkommunikation (persönliche E-Mail, Nachricht) verfassen: persönlicher Ton, informelle Eröffnungs- und Abschlussformeln sowie situations- und adressatenangemessenes Register.

Einladungen, Angebote und Absagen auf Englisch formulieren

Lernende können auf Englisch Einladungen, Angebote und Absagen formulieren und dabei situations- und registergerechte Ausdrucksmittel sowie typische Höflichkeitskonventionen verwenden.

E-Mails und Briefe für typische Schul- und Alltagssituationen verfassen

Lernende können eigenständig E-Mails und kurze Briefe für typische Alltags- und Schulkontexte verfassen (z. B. Schulaustausch-Anfrage, Dankesbrief, Reservierungsanfrage) und dabei Textsortenmerkmale und Registeranforderungen beachten.

Einen Blog-Eintrag, Social-Media-Post oder Online-Kommentar auf Englisch verfassen

Lernende können digitale Textsorten auf Englisch verfassen: Blog-Eintrag (persönlicher Stil, Struktur, Leseransprache), Social-Media-Post (prägnant, Hashtags) und Online-Kommentar (sachliche Meinungsäußerung).

Präsentationen und Poster mit englischsprachigen Texten gestalten

Lernende können englischsprachige Präsentationen und Poster inhaltlich und sprachlich gestalten: prägnante Headlines, Stichpunkte statt Fließtext, visuell orientiertes Layout sowie Sprechnotizen von Folientexten trennen.

Ein Skript für eine Sprachnachricht oder ein kurzes Video auf Englisch verfassen

Lernende können ein Skript für eine englische Sprachnachricht, ein Video oder einen Podcast-Beitrag verfassen: mündlichen Stil mit klarer Gliederung verbinden und das Skript anschließend aufnehmen oder frei vortragen.

Schreibaufgaben in Prüfungen auf Englisch verstehen und systematisch bearbeiten

Lernende können Schreibaufgaben in englischsprachigen Prüfungen analysieren, Textsorte und Anforderungen identifizieren, die verfügbare Zeit strukturiert einteilen (planen – schreiben – überarbeiten) und gezielt auf task fulfillment achten.

Unter Zeitdruck einen strukturierten, kohärenten englischen Text verfassen

Lernende können auch unter Zeitdruck einen strukturierten, kohärenten englischen Text verfassen und dabei wesentliche Schreibstrategien (Planung, Fokussierung, Überarbeitung) effizient einsetzen.

Sprachmittlung

Übergeordneter Knoten zur Sprachmittlung (mediation): umfasst das Verständnis des Konzepts sowie die praktische Anwendung beim sinngemäßen, adressatengerechten Übertragen von Informationen zwischen Deutsch und Englisch in beide Richtungen.

Grundlagen der Sprachmittlung

Umfasst die konzeptuellen und strategischen Grundlagen der Sprachmittlung: Begriffsverständnis, Adressatenorientierung, Selektion von Informationen sowie der Umgang mit sprachlichen und kulturellen Übertragungsproblemen.

Sprachmittlung als Kompetenz verstehen und von Übersetzen abgrenzen

Lernende können den Begriff Sprachmittlung (mediation) erklären und ihn von direkter Übersetzung (translation) abgrenzen; sie verstehen, dass Sprachmittlung sinngemäßes, adressatengerechtes Übertragen von Bedeutungen – nicht wörtliches Übersetzen – bedeutet.

Adressat, Situation und Kommunikationsziel bei der Sprachmittlung berücksichtigen

Lernende können bei einer Sprachmittlungsaufgabe die drei Kerngrößen Adressat (Wer empfängt die Mitteilung?), Situation (Kontext und Rahmen der Kommunikation) und Kommunikationsziel (Was soll erreicht werden?) bestimmen und ihre Mitteilung daran ausrichten.

Wichtiges von Unwichtigem bei der Sprachmittlung unterscheiden (Selektion)

Lernende können beim Mitteln gezielt Informationen selektieren: Sie unterscheiden zwischen für den Adressaten relevanten Kernaussagen und entbehrlichen Details und begründen ihre Auswahl situationsgerecht.

Sprachliche und kulturelle Schwierigkeiten beim Mitteln erkennen und überbrücken

Lernende können typische Schwierigkeiten der Sprachmittlung identifizieren – fehlende lexikalische Äquivalente in der Zielsprache, kulturspezifische Konzepte ohne direkten Transfer – und geeignete Strategien wie Umschreibung oder Erläuterung einsetzen, um diese zu überbrücken.

Sprachmittlung Deutsch → Englisch

Umfasst alle Teilkompetenzen zur Sprachmittlung von Deutsch nach Englisch: vom mündlichen Übertragen einfacher Alltagsinformationen bis hin zum schriftlichen Aufbereiten komplexer Sachtexte für formelle und adressatenspezifische englischsprachige Kontexte unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede.

Informationen aus einer deutschen Quelle mündlich auf Englisch übertragen (D→EN, informell)

Lernende können Informationen aus einer deutschen Quelle spontan und informell mündlich auf Englisch übertragen, dabei die Kernaussage sinngemäß wiedergeben und auf den englischsprachigen Gesprächskontext abstimmen.

Eine einfache deutsche Alltagsinformation für einen englischsprachigen Kontext aufbereiten

Lernende können alltägliche deutsche Texte (z. B. Hinweisschilder, Formulare, Ankündigungen) für englischsprachige Adressaten mündlich sinngemäß aufbereiten: Hauptinformation identifizieren, verständlich auf Englisch wiedergeben und bei Bedarf kulturell erläutern.

Eine deutsche Kurzinformation mündlich auf Englisch zusammenfassen (D→EN)

Lernende können eine kurze deutsche schriftliche Information (z. B. Ankündigung, Brief, Artikel) mündlich auf Englisch zusammenfassen: Kernaussage extrahieren, in eigene englische Worte fassen und für den englischsprachigen Adressaten vollständig und verständlich wiedergeben.

Einen deutschen Sachtext schriftlich auf Englisch sinngemäß übertragen

Lernende können einen deutschen Sachtext (z. B. Artikel, Bericht, Ankündigung) schriftlich auf Englisch sinngemäß übertragen: Hauptinformationen selektieren, in angemessenem Englisch formulieren und das Ergebnis adressaten- und situationsgerecht aufbereiten.

Deutschen Text für einen formellen englischsprachigen Kontext schriftlich aufbereiten

Lernende können deutschsprachige Inhalte (z. B. Protokoll, Stellungnahme, Bericht) für formelle englischsprachige Kontexte schriftlich mitteln: Fachbegriffe erklären, Ton und Register dem internationalen Publikum anpassen und den Inhalt vollständig und korrekt wiedergeben.

Kulturelle Unterschiede beim schriftlichen Mitteln DE→EN berücksichtigen

Lernende können beim schriftlichen Mitteln von Deutsch nach Englisch kulturelle Unterschiede (z. B. unterschiedliche Kommunikationskonventionen, kulturspezifische Konzepte) erkennen, erläutern und in der zielsprachlichen Aufbereitung angemessen berücksichtigen.

Einen deutschen Text auf Englisch für einen bestimmten Adressaten zusammenfassen

Lernende können einen deutschen Text (z. B. Zeitungsartikel, Sachtext, Broschüre) schriftlich auf Englisch für einen klar definierten Adressaten zusammenfassen: Informationen adressatengerecht selektieren und so aufbereiten, dass sie für den Empfänger verständlich, relevant und vollständig sind.

Informationen aus deutschen Quellen in einem englischen Text erklärend einbetten

Lernende können Informationen aus deutschen Quellen in einen englischen Text erklärend einbetten: Kontext herstellen, Quellen einordnen und die gemittelten Informationen so integrieren, dass sie für ein englischsprachiges Publikum nachvollziehbar und kohärent sind.

Sprachmittlung Englisch → Deutsch

Umfasst alle Teilkompetenzen zur Sprachmittlung von Englisch nach Deutsch: vom mündlichen Übertragen einfacher englischer Alltagsinformationen bis hin zum schriftlichen Aufbereiten komplexer Sachtexte für formelle und adressatenspezifische deutschsprachige Kontexte unter Berücksichtigung kultureller Besonderheiten.

Informationen aus einer englischen Quelle mündlich auf Deutsch übertragen (EN→D, informell)

Lernende können Informationen aus einer englischen Quelle spontan und informell mündlich auf Deutsch übertragen, dabei die Kernaussage sinngemäß wiedergeben und auf den deutschsprachigen Gesprächskontext abstimmen.

Eine englische Alltagssituation für Deutschsprachige verständlich erschließen

Lernende können englischsprachige Alltagssituationen (z. B. Speisekarten, Beschilderungen, Ankündigungen) für Deutschsprachige mündlich sinngemäß erschließen: relevante Informationen identifizieren, auf Deutsch wiedergeben und kulturelle Besonderheiten erklärend einordnen.

Eine englische Mitteilung oder Nachricht mündlich auf Deutsch zusammenfassen

Lernende können eine kurze englischsprachige Mitteilung (z. B. Ankündigung, Artikel, Kommentar) mündlich auf Deutsch zusammenfassen: Kernaussage erfassen, in eigene deutsche Worte fassen und vollständig sowie verständlich für den deutschsprachigen Adressaten wiedergeben.

Einen englischsprachigen Sachtext schriftlich auf Deutsch sinngemäß übertragen

Lernende können einen englischen Sachtext (z. B. Artikel, Bericht, Mitteilung) schriftlich auf Deutsch sinngemäß übertragen: relevante Informationen selektieren, in gutem Deutsch formulieren und den Inhalt vollständig und korrekt – ohne wörtliche Übersetzung – wiedergeben.

Einen englischen Text für einen formellen deutschsprachigen Kontext aufbereiten

Lernende können englischsprachige Inhalte (z. B. Pressemitteilung, Bericht, Ankündigung) für formelle deutschsprachige Kontexte schriftlich aufbereiten: Fachbegriffe erläutern, Inhalte für ein deutschsprachiges Publikum verständlich machen und Stil sowie Register dem Kontext anpassen.

Kulturelle Besonderheiten englischsprachiger Texte beim schriftlichen Mitteln erklären

Lernende können beim schriftlichen Mitteln von Englisch nach Deutsch kulturelle Besonderheiten englischsprachiger Texte (z. B. kulturspezifische Konzepte, abweichende Kommunikationskonventionen) erkennen und für deutschsprachige Adressaten verständlich erklären.

Einen englischen Text auf Deutsch für einen bestimmten Adressaten zusammenfassen

Lernende können einen englischsprachigen Text (z. B. Artikel, Bericht, Stellungnahme) schriftlich auf Deutsch für einen bestimmten Adressaten zusammenfassen: relevante Informationen selektieren, in verständlichem Deutsch formulieren und dabei Hintergrundwissen sowie Bedürfnisse des Adressaten berücksichtigen.

Informationen aus englischen Quellen in einem deutschen Text erklärend einbetten

Lernende können Informationen aus englischsprachigen Quellen in einen deutschen Text erklärend einbetten: Quellen nennen und einordnen, den Kontext für deutschsprachige Leser herstellen und die gemittelten Informationen kohärent und nachvollziehbar integrieren.

Grammatik

Umfasst die zentralen grammatischen Teilgebiete des Englischen, darunter Verbformen, Satzkonstruktion, Wortarten und syntaktische Strukturen.

Zeitformen des Englischen (Tenses)

Umfasst das gesamte System der englischen Zeitformen (Tenses) einschließlich ihrer Bildungsregeln, Verwendungskontexte und wechselseitigen Abgrenzungen – von Present Simple bis zu den Perfect- und Continuous-Formen sowie verschiedenen Zukunftskonstruktionen.

Present Simple: Form, Verwendung und Abgrenzung

Lernende können das Present Simple korrekt bilden (Basisform / V+s in der 3. Person Singular, Negation und Fragen mit do/does) und seine Verwendungsbereiche unterscheiden: dauerhafte Fakten, Gewohnheiten und Routinen (She works every day.), Gesetzmäßigkeiten sowie seine Abgrenzung zum Present Continuous.

Present Continuous: Form, Verwendung und Kontrast zum Present Simple

Lernende können das Present Continuous korrekt bilden (am/is/are + V-ing) und seine Verwendungsbereiche kennen: gerade ablaufende Handlungen (She is writing a letter.), temporäre Situationen (I'm staying at a hotel this week.) sowie geplante Zukunftsereignisse; zudem können sie es vom Present Simple abgrenzen und kennen die Regel zu Stative Verbs.

Present Perfect: Form, Verwendung und Abgrenzung zum Past Simple

Lernende können das Present Perfect korrekt bilden (have/has + Past Participle) und seine Hauptverwendungen unterscheiden: vergangene Handlungen mit Gegenwartsbezug (I've lost my keys.), Lebenserfahrungen ohne genaue Zeitangabe (Have you ever been to Scotland?), Handlungen in noch nicht abgeschlossenen Zeiträumen sowie die klare Abgrenzung zum Past Simple bei Angabe eines konkreten Zeitpunkts.

Present Perfect Continuous: Form, Verwendung und Abgrenzung

Lernende können das Present Perfect Continuous korrekt bilden (have/has been + V-ing) und seine Verwendung kennen: andauernde oder kürzlich beendete Handlungen mit sichtbarer Gegenwartswirkung (I've been running – that's why I'm out of breath.) sowie Handlungen, die über einen Zeitraum bis in die Gegenwart andauern (How long have you been learning English?); zudem können sie es vom Present Perfect Simple abgrenzen.

Past Simple: Form, Verwendung und Signalwörter

Lernende können das Past Simple korrekt bilden – reguläre Verben (worked, played) und die wichtigsten irregulären Formen (went, saw, had, took) – und seine Verwendungsbereiche kennen: abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit mit konkretem Zeitpunkt, aufeinanderfolgende Ereignisse sowie typische Signalwörter (yesterday, last week, ago); zudem kennen sie die Abgrenzung zum Present Perfect.

Past Continuous: Form, Verwendung und Kontrast zum Past Simple

Lernende können das Past Continuous korrekt bilden (was/were + V-ing) und seine Verwendung kennen: zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit laufende Handlungen (At 8 o'clock I was having breakfast.), parallele Handlungen (While she was cooking, he was setting the table.) sowie das Zusammenspiel mit dem Past Simple zur Beschreibung einer unterbrochenen Handlung (I was reading when the phone rang.).

Past Perfect: Form und Verwendung (had + V3)

Lernende können das Past Perfect korrekt bilden (had + Past Participle) und verwenden: Es bezeichnet eine Handlung, die vor einem anderen vergangenen Ereignis abgeschlossen war (She had left before he arrived.), und ermöglicht so die Vorzeitigkeit in der Vergangenheit auszudrücken.

Past Perfect Continuous: Form und Verwendung

Lernende können das Past Perfect Continuous korrekt bilden (had been + V-ing) und verwenden: Es beschreibt eine andauernde Handlung, die vor einem vergangenen Zeitpunkt begann und bis dahin (oder kurz davor) andauerte, oft mit sichtbarer Folge (She had been crying – her eyes were red.).

Will-Future: spontane Entscheidungen, Vermutungen und Vorhersagen

Lernende können das Will-Future korrekt bilden (will + Infinitiv) und seine Verwendungsbereiche unterscheiden: spontane Entscheidungen im Moment des Sprechens (I'll take this one.), Vorhersagen ohne konkrete Grundlage (It will rain tomorrow.) sowie Vermutungen und Angebote; zudem können sie es vom Going-to-Future abgrenzen.

Going-to-Future: Absichten, Pläne und sichere Voraussagen

Lernende können das Going-to-Future korrekt bilden (am/is/are going to + Infinitiv) und seine Verwendungsbereiche unterscheiden: bewusste Absichten und Pläne (I'm going to study medicine.) sowie Vorhersagen auf Basis sichtbarer Anzeichen (Look at those clouds – it's going to rain.); zudem grenzen sie es vom Will-Future ab.

Present Continuous als Future: geplante Termine und Verabredungen

Lernende können das Present Continuous zur Bezeichnung zukünftiger Ereignisse verwenden (am/is/are + V-ing) und wissen, dass diese Form feste, bereits arrangierte Termine und Verabredungen ausdrückt (I'm meeting her at six tomorrow.), und können sie von Will-Future und Going-to-Future abgrenzen.

Future Perfect: abgeschlossene Handlung vor einem zukünftigen Zeitpunkt

Lernende können das Future Perfect korrekt bilden (will have + Past Participle) und verwenden: Es bezeichnet eine Handlung, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein wird (By Friday, she will have finished the report.), häufig mit Signalwörtern wie by, by the time.

Future Continuous: andauernde Handlung zu einem zukünftigen Zeitpunkt

Lernende können das Future Continuous korrekt bilden (will be + V-ing) und verwenden: Es beschreibt eine Handlung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft im Gange sein wird (At noon tomorrow, I will be flying to London.), sowie planmäßig erwartete zukünftige Ereignisse.

Since vs. For: Zeitdauer und Zeitpunkt mit Perfekt

Lernende können since und for korrekt unterscheiden und einsetzen: since gibt den Startpunkt eines Zeitraums an (since 2010, since Monday), for gibt die Dauer an (for three years, for a week); beide werden bevorzugt mit Present Perfect und Past Perfect verwendet und sind zentrale Signalwörter für diese Zeitformen.

Used to / Would: vergangene Gewohnheiten und dauerhafte Zustände

Lernende können used to und would korrekt verwenden, um vergangene Gewohnheiten und regelmäßige Handlungen auszudrücken (I used to play football; We would visit them every summer.), und kennen den Unterschied: used to kann auch dauernde Zustände bezeichnen (She used to live here.), während would nur für wiederholte Handlungen, nicht für Zustände, steht.

Zeitformen in Zeitangaben und Temporalklauseln (time clauses)

Lernende kennen die Regel, dass in Temporalklauseln (nach Konjunktionen wie when, before, after, as soon as, until, while) das Präsens anstelle des Futurs verwendet wird (I'll call you when I arrive.), und können Zeitformen in Haupt- und Nebensatz korrekt aufeinander abstimmen.

Modalverben (Modal Verbs)

Behandelt die englischen Modalverben (can, could, may, might, must, shall, should, will, would u. a.) hinsichtlich ihrer Formen, Bedeutungsnuancen und Verwendung zum Ausdruck von Möglichkeit, Notwendigkeit, Erlaubnis, Verpflichtung, Deduktion und Höflichkeit.

Can / Could: Fähigkeit und Erlaubnis in Gegenwart und Vergangenheit

Der Lernende verwendet 'can' für aktuelle Fähigkeiten und Erlaubnisse sowie 'could' für vergangene Fähigkeiten und höfliche Bitten und unterscheidet deren Bedeutungsnuancen in Gegenwart und Vergangenheit.

May / Might: Erlaubnis und Möglichkeit

Der Lernende setzt 'may' und 'might' korrekt ein, um Erlaubnis (may) sowie unterschiedlich starke Grade von Möglichkeit oder Unsicherheit (may/might) auszudrücken.

Be able to: Fähigkeit in allen Zeitformen

Der Lernende verwendet 'be able to' als Ersatzform für 'can/could', um Fähigkeiten in allen Zeitformen (Vergangenheit, Zukunft, Perfekt u. a.) auszudrücken, in denen Modalverben nicht flektiert werden können.

Must / Have to / Need to: Verpflichtung und Notwendigkeit

Der Lernende unterscheidet 'must', 'have to' und 'need to' hinsichtlich interner vs. externer Verpflichtung sowie Notwendigkeit und wendet sie situationsgerecht an.

Should / Ought to: Ratschlag und moralische Verpflichtung

Der Lernende verwendet 'should' und 'ought to', um Ratschläge, Empfehlungen und moralische Verpflichtungen auszudrücken, und erkennt die stilistischen Unterschiede zwischen beiden Formen.

Mustn't vs. Don't have to: Verbot vs. fehlende Notwendigkeit

Der Lernende unterscheidet 'mustn't' (Verbot: etwas darf nicht getan werden) von 'don't have to' (fehlende Notwendigkeit: etwas muss nicht getan werden) und verwendet beide Formen korrekt.

Must / Can't: sichere Deduktion in der Gegenwart

Der Lernende nutzt 'must' für logische Schlussfolgerungen mit hoher Sicherheit und 'can't' für die Zurückweisung einer Möglichkeit in der Gegenwart, um sichere Deduktionen zu formulieren.

May / Might / Could: Vermutung und Möglichkeit in der Gegenwart

Der Lernende drückt mit 'may', 'might' und 'could' unterschiedlich starke Grade von Vermutung und Möglichkeit in der Gegenwart aus und unterscheidet deren jeweilige Gewissheitsstufen.

Should / Ought to: Erwartung und wahrscheinliches Ergebnis

Der Lernende verwendet 'should' und 'ought to' zur Formulierung von Erwartungen und wahrscheinlichen Ergebnissen, bei denen eine Situation als planmäßig oder vorhersehbar eingestuft wird.

Could have / Should have / Would have: Modalverben + have (past modals)

Der Lernende bildet und verwendet die Konstruktionen 'could have', 'should have' und 'would have' (past modals), um nicht realisierte Möglichkeiten, verpasste Ratschläge und kontrafaktische Bedingungen in der Vergangenheit auszudrücken.

Might have / Must have / Can't have: Deduktion in der Vergangenheit

Der Lernende verwendet 'might have', 'must have' und 'can't have', um Vermutungen und logische Schlussfolgerungen über vergangene Ereignisse mit unterschiedlichen Gewissheitsgraden auszudrücken.

Would: Höflichkeit, Anfragen und Angebote

Der Lernende setzt 'would' zur Formulierung höflicher Anfragen, Angebote und Einladungen ein und erkennt dessen Funktion zur Abschwächung der Direktheit in kommunikativen Situationen.

Konditionalsätze (Conditionals)

Behandelt die Typen englischer Konditionalsätze (Zero, First, Second, Third Conditional sowie Mixed Conditionals) in Bezug auf ihre Struktur, Zeitformenwahl und Verwendung zur Darstellung realer und hypothetischer Bedingungen.

Zero Conditional: allgemeine Wahrheiten und Gesetzmäßigkeiten

Der Lernende kann den Zero Conditional (If + Simple Present, Simple Present) bilden und verwenden, um allgemeingültige Wahrheiten, Naturgesetze und regelmäßige Kausalzusammenhänge auszudrücken.

First Conditional: reale Bedingungen und zukünftige Folgen

Der Lernende kann den First Conditional (If + Simple Present, will + Infinitiv) bilden und verwenden, um reale oder wahrscheinliche Bedingungen und ihre zukünftigen Konsequenzen darzustellen.

Second Conditional: hypothetische Gegenwart und Zukunft

Der Lernende kann den Second Conditional (If + Simple Past, would + Infinitiv) bilden und verwenden, um hypothetische oder unwahrscheinliche Situationen in Gegenwart und Zukunft sowie deren gedachte Folgen auszudrücken.

Third Conditional: hypothetische Vergangenheit und ihre Folgen

Der Lernende kann den Third Conditional (If + Past Perfect, would have + Partizip II) bilden und verwenden, um hypothetische Bedingungen in der Vergangenheit und ihre kontrafaktischen Folgen zu formulieren.

Mixed Conditionals: gemischte Zeitbezüge zwischen Gegenwart und Vergangenheit

Der Lernende kann Mixed Conditionals bilden und verwenden, bei denen Bedingung und Folge unterschiedlichen Zeitebenen angehören (z. B. vergangene Bedingung mit gegenwärtiger Folge oder umgekehrt), und versteht die dabei entstehenden Zeitformenkombinationen.

Alternativen zu if: unless, provided that, as long as, given that

Der Lernende kann konjunktionale Alternativen zu if – darunter unless, provided that, as long as und given that – korrekt einsetzen und kennt deren semantische Unterschiede hinsichtlich Bedingungsart und Einschränkung.

Invertierte Konditionalsätze: Were I to / Had I / Should you…

Der Lernende kann invertierte Konditionalsätze ohne Konjunktion durch Subjekt-Auxiliar-Inversion bilden (Were I to …, Had I …, Should you …) und versteht deren gehobenen, formalen Stilcharakter im Vergleich zu if-Sätzen.

Passiv (Passive Voice)

Behandelt die Bildung und Verwendung des englischen Passivs (Passive Voice) in verschiedenen Zeiten und Modi sowie den kontextgebundenen Wechsel zwischen Aktiv und Passiv.

Present Simple Passive und Present Continuous Passive

Die Lernenden können das Passiv im Present Simple (am/is/are + past participle) und im Present Continuous (am/is/are + being + past participle) korrekt bilden und zur Beschreibung gegenwärtiger Zustände bzw. laufender Vorgänge einsetzen.

Past Simple Passive und Present Perfect Passive

Die Lernenden können das Passiv im Past Simple (was/were + past participle) und im Present Perfect (have/has + been + past participle) bilden und zur Beschreibung abgeschlossener Handlungen in der Vergangenheit bzw. vergangener Ereignisse mit Gegenwartsbezug verwenden.

Passiv mit Futur- und Modalverbformen

Die Lernenden können Passivformen mit Futurkonstruktionen (will be + past participle, is/are going to be + past participle) sowie mit Modalverben (can/could/must/should/might + be + past participle) bilden und situationsgerecht einsetzen.

Funktion und Verwendung des Passivs: Fokus, Distanz, Unpersönlichkeit

Die Lernenden verstehen die pragmatischen Funktionen des Passivs – Fokussierung auf das Objekt oder den Vorgang, Distanzierung vom Handelnden sowie unpersönliche oder formelle Ausdrucksweise – und wählen zwischen Aktiv und Passiv entsprechend dem kommunikativen Kontext.

Besondere Passivkonstruktionen: get-Passiv und doppeltes Objekt

Die Lernenden beherrschen das get-Passiv (get + past participle) als informelle Alternative zum be-Passiv sowie Passivkonstruktionen mit doppeltem Objekt, bei denen wahlweise das direkte oder indirekte Objekt in die Subjektposition rückt (z. B. He was given a prize / A prize was given to him).

Nebensatzkonstruktionen (Clause Types)

Behandelt verschiedene Typen englischer Nebensätze – Relativ-, Adverbial-, Nominal- und Komplementsätze sowie Infinitiv- und Cleft-Konstruktionen – hinsichtlich ihrer Struktur, Einleitungselemente und syntaktischen Funktion im Satz.

Defining Relative Clauses: who, which, that, whose

Der Lernende kann bestimmende Relativsätze (Defining Relative Clauses) bilden und verwendet dabei die Relativpronomen who (Personen), which (Sachen), that (Personen/Sachen) und whose (Genitiv) korrekt zur eindeutigen Identifizierung des Bezugsnomens.

Non-Defining Relative Clauses: Kommaregel und Funktion

Der Lernende kann nicht-bestimmende Relativsätze (Non-Defining Relative Clauses) bilden, setzt sie durch Kommas korrekt vom Hauptsatz ab und versteht ihre Funktion als zusätzliche, nicht identifizierende Information zum Bezugsnomen.

Temporale Adverbialsätze: when, while, as, before, after, until

Der Lernende kann temporale Adverbialsätze mit den Konjunktionen when, while, as, before, after und until bilden und beschreibt damit zeitliche Beziehungen zwischen Ereignissen wie Gleichzeitigkeit, Vorzeitigkeit und Nachzeitigkeit.

Kausale Adverbialsätze: because, since, as

Der Lernende kann kausale Adverbialsätze mit because, since und as bilden und unterscheidet deren stilistische und semantische Nuancen bei der Angabe von Gründen und Ursachen.

Konzessive Adverbialsätze: although, even though, despite, in spite of

Der Lernende kann konzessive Adverbialsätze mit although und even though sowie die präpositionalen Konstruktionen despite und in spite of verwenden, um einen Gegensatz oder ein unerwartetes Verhältnis zwischen zwei Sachverhalten auszudrücken.

Finale Adverbialsätze: so that, in order to

Der Lernende kann finale Adverbialsätze und -konstruktionen mit so that (mit Hilfsverb) und in order to (mit Infinitiv) bilden, um Absichten und Ziele sprachlich auszudrücken.

Nominalsätze: that-Clauses und ob-Fragen mit whether / if

Der Lernende kann Nominalsätze als Subjekt oder Objekt im Satz einsetzen, dabei that-Clauses für Aussagen sowie whether/if-Clauses für eingebettete Ja-Nein-Fragen korrekt konstruieren.

Infinitiv-Konstruktionen als Satzelemente

Der Lernende kann Infinitivkonstruktionen (to-Infinitiv) als verschiedene Satzelemente – insbesondere als Subjekt, Objekt oder adverbiale Bestimmung – einsetzen und kennt deren syntaktische Entsprechungen zu Nebensätzen.

Cleft-Konstruktionen: It is… that / What… is

Der Lernende kann Cleft-Konstruktionen vom Typ 'It is/was … that …' und 'What … is/was …' bilden und nutzt sie gezielt zur Hervorhebung (Fokussierung) eines bestimmten Satzteils.

Indirekte Rede (Reported Speech)

Behandelt die Umformung direkter Rede in indirekte Rede (Reported Speech), einschließlich Backshift der Zeitformen, Pronomenänderungen sowie die Übertragung von Aussagen, Fragen und Aufforderungen.

Reported Statements: Zeitverschiebung und Pronomenänderungen

Die Lernenden können direkte Aussagesätze in indirekte Rede überführen, dabei die erforderliche Zeitverschiebung (Backshift) anwenden und Personalpronomen sowie Possessivpronomen kontextgerecht anpassen.

Reported Questions: Wortstellung und Zeitverschiebung

Die Lernenden können direkte Fragen in indirekte Fragen umformen, dabei die korrekte Aussagewortstellung (Subjekt vor Verb) herstellen und den Backshift der Zeitformen sowie einleitende Konjunktionen (if/whether, Fragewörter) einsetzen.

Reported Commands und Requests: tell / ask + to-Infinitiv

Die Lernenden können direkte Befehle und Bitten mithilfe der Konstruktionen tell/ask + Objekt + to-Infinitiv in indirekte Rede umwandeln und dabei zwischen Aufforderung und höflicher Bitte unterscheiden.

Backshift und Änderung von Zeitausdrücken in der indirekten Rede

Die Lernenden beherrschen den systematischen Backshift der Zeitformen (z. B. Simple Present → Simple Past) sowie die regelgerechte Änderung deiktischer Zeitausdrücke (z. B. now → then, today → that day) bei der Überführung direkter Rede in indirekte Rede.

Infinitiv, Gerundium und Partizip

Behandelt die Verwendung von Infinitiv (to-Infinitiv und bare Infinitiv), Gerundium (-ing-Form als Substantiv) und Partizip (Present Participle, Past Participle) sowie deren syntaktische Funktionen und typische Verben, die bestimmte Formen regieren.

Gerundium als Subjekt, Objekt und nach Präpositionen

Lernende können das Gerundium (V-ing in nominaler Funktion) korrekt als Satzsubjekt (Swimming is great exercise.), als direktes Objekt sowie in Präpositionalphrasen (interested in learning) einsetzen.

Verben, die das Gerundium fordern: enjoy, avoid, finish, consider…

Lernende kennen typische Verben, die obligatorisch das Gerundium als Objekt regieren (z. B. enjoy, avoid, finish, consider, suggest, mind), und können diese in korrekten Sätzen anwenden.

To-Infinitiv: Funktion nach Verben, Adjektiven und Nomen

Lernende können den to-Infinitiv in seinen syntaktischen Hauptfunktionen verwenden: als Objekt nach bestimmten Verben (want, hope, decide), nach Adjektiven (happy to help) sowie als nachgestellte Ergänzung zu Nomen (a chance to learn).

Bare Infinitiv: nach Modalverben, let, make, help

Lernende können den bare Infinitiv (Infinitiv ohne to) regelgerecht nach Modalverben (can, must, should), nach den Verben let und make sowie in bestimmten Konstruktionen mit help verwenden.

Gerundium vs. Infinitiv mit Bedeutungsunterschied: stop, remember, try…

Lernende können Verben wie stop, remember, forget, try und regret mit Gerundium bzw. to-Infinitiv unterscheiden und erkennen, wie sich die Wahl der Form auf die Bedeutung des Satzes auswirkt (z. B. stop smoking vs. stop to smoke).

Partizipialkonstruktionen: Present und Past Participle als Satzelemente

Lernende können das Present Participle (V-ing) und das Past Participle (V3) als verkürzte Relativsätze, adverbiale Partizipialkonstruktionen und prädikative Ergänzungen korrekt bilden und in Sätze einbetten (z. B. The man sitting there… / Exhausted by the journey, she…).

Artikel und Nominalgruppe

Behandelt den Gebrauch der englischen Artikel (definite, indefinite, zero article) sowie die Struktur der Nominalgruppe inklusive Determination, Prämodifikation und Nachstellung.

Bestimmter Artikel (the): Regeln und Ausnahmen

Der Lernende beherrscht den Gebrauch des bestimmten Artikels 'the' und kennt die zugrundeliegenden Regeln (Definitheit, Einzigartigkeit, Anapher) sowie bedeutsame Ausnahmen, etwa bei Eigennamen, Institutionen und geographischen Bezeichnungen.

Unbestimmter Artikel (a/an): Regeln und Ausnahmen

Der Lernende beherrscht den Gebrauch des unbestimmten Artikels 'a/an' zur Einführung nicht-spezifischer oder erstgenannter zählbarer Einheiten und wendet die lautabhängige Wahl zwischen 'a' und 'an' korrekt an, einschließlich gängiger Ausnahmen.

Nullartikel bei Gattungsnamen, Abstrakta und geographischen Namen

Der Lernende verwendet den Nullartikel regelgerecht bei generischen Gattungsnamen im Plural und im Singular, bei Abstrakta sowie bei festgelegten Klassen geographischer Eigennamen (Kontinente, Länder, Städte) und begründet dessen Einsatz semantisch.

Zählbare und unzählbare Nomen: Unterscheidung und Konsequenzen

Der Lernende unterscheidet zählbare (countable) von unzählbaren (uncountable) Nomen und leitet daraus korrekte Konsequenzen für Artikelwahl, Pluralbildung und Verwendung passender Quantifikatoren ab.

Quantifikatoren: some/any, much/many, little/few, a lot of

Der Lernende setzt die zentralen Quantifikatoren 'some', 'any', 'much', 'many', 'little', 'few' und 'a lot of' kontextgerecht ein und unterscheidet dabei ihre Verwendung in Bezug auf Zählbarkeit, Satztyp (Aussage, Frage, Verneinung) und konnotative Bedeutung (wenig vs. zu wenig).

Pronomen und Referenz

Umfasst die wichtigsten Klassen englischer Pronomen – Personal-, Possessiv-, Reflexiv-, Emphatik- und Indefinitpronomen – sowie deren Funktion zur anaphorischen Referenz und textuellen Kohäsion.

Personalpronomen: Subjekt- und Objektformen (I/me, he/him, she/her…)

Der Lernende unterscheidet und verwendet Subjektformen (I, he, she, we, they) und Objektformen (me, him, her, us, them) der englischen Personalpronomen korrekt nach syntaktischer Funktion im Satz.

Possessivpronomen und Possessivdeterminanten: my/mine, his/his…

Der Lernende unterscheidet Possessivdeterminanten (my, his, her, our, their), die einem Nomen vorangestellt werden, von unabhängigen Possessivpronomen (mine, his, hers, ours, theirs) und setzt beide Formen situationsgerecht ein.

Reflexiv- und Emphatikpronomen: myself, yourself, itself…

Der Lernende verwendet Reflexivpronomen (myself, yourself, himself, itself, ourselves, themselves) zur Bezeichnung von Koreferenz mit dem Subjekt sowie als Emphatikpronomen zur Hervorhebung und kennt den Unterschied beider Verwendungsweisen.

Indefinitpronomen: someone/anyone/everyone/no one und Ableitungen

Der Lernende verwendet die Indefinitpronomen someone/anyone/everyone/no one sowie deren Ableitungen mit -body und -thing korrekt in affirmativen, negativen und interrogativen Kontexten und versteht deren Bedeutungsunterschiede hinsichtlich Spezifität und Polarität.

Wortstellung und Satzkonstruktion

Behandelt die grundlegende Wortstellung im englischen Satz (SVO-Prinzip), Inversion, Topikalisierung sowie den Aufbau einfacher, zusammengesetzter und komplexer Satzstrukturen.

Grundlegende Wortstellung im englischen Satz (SVO) und Umstellungen

Der Lernende kennt das Subject-Verb-Object-Prinzip (SVO) als Grundprinzip englischer Satzstellung und kann Umstellungen wie Topikalisierung oder Frontierung zur Betonung bestimmter Satzglieder regelkonform anwenden.

Inversion bei Fragen, negativen Einleitungen und adverbialer Voranstellung

Der Lernende beherrscht die grammatische Inversion im Englischen und wendet sie korrekt bei Fragen (subject-auxiliary inversion), nach negativen Einleitungen (z. B. 'never', 'hardly') sowie bei vorangestellten adverbialen Ausdrücken an.

Stellung trennbarer und untrennbarer Phrasal Verbs

Der Lernende unterscheidet trennbare und untrennbare Phrasal Verbs und platziert Partikel sowie Objekte (Nomen und Pronomen) nach den jeweiligen Stellungsregeln korrekt im Satz.

Adverbien und adverbiale Angaben: Stellung und Verwendung im Satz

Der Lernende kennt die Stellungsregeln für Adverbien und adverbiale Angaben (Mittelfeld, Endstellung, Voranstellung) und unterscheidet dabei Adverbien der Häufigkeit, Weise, des Ortes und der Zeit hinsichtlich ihrer typischen Position im englischen Satz.

Adjektive, Adverbien und Komparation

Behandelt Bildung, Steigerungsformen (Komparativ, Superlativ) und syntaktische Funktion von Adjektiven und Adverbien im Englischen sowie typische Verwendungsfehler bei Steigerung und Stellung.

Adjektive: Stellung, Reihenfolge mehrerer Adjektive und Steigerungsformen

Der Lernende kennt die attributive und prädikative Stellung von Adjektiven im Englischen, beherrscht die Reihenfolgeregeln bei mehreren aufeinanderfolgenden Adjektiven (opinion – size – age – shape – colour – origin – material – purpose) und kann regelmäßige sowie unregelmäßige Steigerungsformen (Komparativ, Superlativ) korrekt bilden und verwenden.

Adverbien: Bildung aus Adjektiven, Stellung und Kontrast zu Adjektiven

Der Lernende kann Adverbien der Art und Weise durch Anhängen von -ly an Adjektive bilden (inkl. orthografischer Besonderheiten), kennt die typischen Stellungsregeln für Adverbien im Satz und unterscheidet sicher zwischen adjektivischem und adverbialem Gebrauch (z. B. good vs. well, hard vs. hardly).

Komparation: Komparativ, Superlativ und unregelmäßige Formen

Der Lernende bildet Komparativ und Superlativ regelmäßig (Einsilber: -er/-est; Mehrsilber: more/most) sowie unregelmäßig (good – better – best, bad – worse – worst, far – further/farther – furthest/farthest u. a.) und setzt diese Formen in Vergleichskonstruktionen (as … as, than) korrekt ein.

Wortschatz

Übergeordneter Bereich des englischen Wortschatzes, der Wortschatzstruktur und -erwerb, Wortbildung, Kollokationen und Phraseologie, thematische Wortfelder, Register und Varietäten sowie Präpositionen und feste Verbindungen umfasst.

Wortschatzstruktur und -erwerb

Umfasst die strukturellen Grundlagen des englischen Wortschatzes: Gliederung in Ebenen und Frequenzlisten, semantische Beziehungen zwischen Wörtern sowie typische Interferenzfehler mit dem Deutschen.

Wortschatzebenen: Grundwortschatz, Allgemeinwortschatz, akademischer Wortschatz, Fachsprache

Lernende verstehen die Gliederung des englischen Wortschatzes in Grundwortschatz, Allgemeinwortschatz, akademischen Wortschatz und Fachsprache und können Wörter diesen funktionalen Ebenen bewusst zuordnen und situationsangemessen einsetzen.

Frequenz und Wortlisten: Oxford 3000/5000, Academic Word List (AWL), Longman

Lernende kennen die wichtigsten Frequenz- und Referenzlisten des Englischen (Oxford 3000/5000, Academic Word List, Longman-Listen) und nutzen diese gezielt zur systematischen und prioritätsorientierten Wortschatzerweiterung.

Synonymie, Antonymie, Homonymie und Polysemie

Lernende verstehen und unterscheiden die semantischen Beziehungen Synonymie, Antonymie, Homonymie und Polysemie und nutzen dieses Wissen zur präzisen Wortauswahl und Texterschließung.

Konnotation und Denotation: neutrale, positive und negative Färbung

Lernende unterscheiden Denotation (wörtliche Grundbedeutung) und Konnotation (assoziative Färbung) eines Wortes und erkennen sowie verwenden gezielt Wörter mit neutraler, positiver oder negativer Konnotation.

False Friends: systematische DE↔EN-Stolperstellen

Lernende kennen die häufigsten False Friends (faux amis) zwischen Deutsch und Englisch, können deren täuschende Ähnlichkeit und tatsächliche Bedeutungsunterschiede benennen und wenden Strategien zur sicheren Vermeidung von Verwechslungsfehlern an.

Wortbildung

Umfasst die produktiven Wortbildungsverfahren des Englischen: Präfigierung, Suffigierung, Komposition sowie Konversion, um Wortschatz systematisch zu erschließen und aktiv zu erweitern.

Negierende und bedeutungsverändernde Präfixe: un-, dis-, mis-, over-, under-, re-, pre-, post-

Lernende kennen die häufigsten negierenden und bedeutungsverändernden Präfixe (un-, dis-, mis-, over-, under-, re-, pre-, post-) und wenden diese produktiv zur Wortbildung sowie zur Erschließung unbekannter Wörter an.

Nomen-Suffixe: -tion/-sion, -ness, -ment, -ity/-ty, -er/-or/-ist/-ism

Lernende kennen die wichtigsten Nomen bildenden Suffixe des Englischen (-tion/-sion, -ness, -ment, -ity/-ty, -er/-or/-ist/-ism), verstehen deren systematische Funktion und wenden sie produktiv bei der Wortbildung und Texterschließung an.

Adjektiv- und Verbsuffixe: -ful/-less, -ous/-ious, -ive/-al/-ic; -ize/-ify/-en

Lernende kennen die produktivsten Adjektiv bildenden Suffixe (-ful/-less, -ous/-ious, -ive/-al/-ic) und Verb bildenden Suffixe (-ize/-ify/-en) und nutzen sie zur Worterschließung sowie zur präzisen Textproduktion.

Komposita: compound nouns und compound adjectives

Lernende verstehen die Bildungsregeln und Schreibkonventionen englischer Komposita (compound nouns und compound adjectives) und können diese korrekt lesen, interpretieren und produktiv verwenden.

Konversion und Zero Derivation: to book, to email, a run, to google

Lernende verstehen das Prinzip der Konversion (Zero Derivation), bei dem Wörter ohne morphologische Veränderung die Wortklasse wechseln (z. B. to book, a run, to google), und erkennen sowie nutzen dieses produktive Wortbildungsverfahren.

Kollokationen und Phraseologie

Umfasst den phraseologischen Wortschatz des Englischen: typische Kollokationsmuster mit Verben, Adjektiven und Adverbien, Phrasal Verbs sowie Idiome und Redewendungen.

Verb-Nomen-Kollokationen: make/do/have/take/give/pay/keep + Nomen

Lernende kennen das System der häufigsten Verb-Nomen-Kollokationen (make/do/have/take/give/pay/keep + Nomen) und verwenden diese korrekt und flüssig, um typische Interferenzfehler aus dem Deutschen zu vermeiden.

Adjektiv-Nomen und Adverb-Adjektiv-Kollokationen

Lernende kennen die häufigsten Adjektiv-Nomen- und Adverb-Adjektiv-Kollokationen des Englischen und wenden sie idiomatisch und treffend in der Sprachproduktion an.

Phrasal Verbs: Grundsystem und häufige Partikel (up/down/in/out/on/off/away/back)

Lernende verstehen das Grundsystem der Phrasal Verbs und kennen die häufigsten Partikel (up, down, in, out, on, off, away, back) mit ihren typischen Bedeutungsmustern, die sie zur Rezeption und Produktion idiomatischen Englischs einsetzen.

Idiome, Redewendungen und Sprichwörter: Bedeutung, Herkunft, Verwendung

Lernende kennen eine repräsentative Auswahl englischer Idiome, Redewendungen und Sprichwörter, verstehen deren idiomatische (nicht wörtliche) Bedeutung sowie kulturellen Hintergrund und setzen sie situations- und registerangemessen ein.

Thematische Wortfelder

Umfasst den thematisch organisierten Wortschatz zu zentralen gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen und alltagsrelevanten Themenbereichen, der für die produktive und rezeptive Sprachverwendung in diesen Domänen benötigt wird.

Thematisches Wortfeld: Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zum Themenfeld Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit, einschließlich Fachbegriffe zu Ökosystemen, Klimawandel, Ressourcen und nachhaltigem Handeln.

Thematisches Wortfeld: Gesellschaft, soziale Themen und Diversität

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu gesellschaftlichen Themen, sozialer Ungleichheit, Inklusion und Diversität und können diese Konzepte präzise benennen und diskutieren.

Thematisches Wortfeld: Politik, Demokratie und globale Konflikte

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Politik, demokratischen Systemen, internationalen Beziehungen und globalen Konflikten und können politische Sachverhalte treffend ausdrücken.

Thematisches Wortfeld: Wirtschaft, Arbeitswelt und Finanzen

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Wirtschaft, Arbeitswelt, Unternehmensstrukturen und persönlichen Finanzen und können wirtschaftliche Zusammenhänge sprachlich präzise erfassen und darstellen.

Thematisches Wortfeld: Wissenschaft, Forschung und Technologie

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Wissenschaft, Forschungsmethoden, Technologie und Innovation und können wissenschaftliche Sachverhalte und Prozesse adäquat versprachlichen.

Thematisches Wortfeld: Medien, digitale Welt und Kommunikation

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Medien, digitaler Kommunikation, sozialen Netzwerken und Informationstechnologie und können medien- und digitalbezogene Themen treffend ausdrücken.

Thematisches Wortfeld: Reisen, Kulturen und Globalität

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Reisen, interkulturellen Begegnungen und Globalisierung und können interkulturelle sowie geographische Themen differenziert versprachlichen.

Thematisches Wortfeld: Gesundheit, Lebensstil und Medizin

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Gesundheit, Ernährung, Lebensstil und Medizin und können gesundheitsbezogene Sachverhalte und Debatten sprachlich angemessen darstellen.

Thematisches Wortfeld: Emotionen, Persönlichkeit und Beziehungen

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Emotionen, Persönlichkeitsmerkmalen und zwischenmenschlichen Beziehungen und können psychologische sowie soziale Aspekte des menschlichen Miteinanders differenziert ausdrücken.

Thematisches Wortfeld: Bildung, Lernen und akademischer Kontext

Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Bildung, Lernprozessen und dem akademischen Kontext und können bildungs- und wissenschaftsbezogene Sachverhalte terminologisch korrekt darstellen.

Register und Varietäten

Umfasst die registerbedingte und varietätenspezifische Variation des englischen Wortschatzes: Unterschiede zwischen formellen und informellen Stilebenen sowie zwischen britischen, amerikanischen und anderen Varietäten des Englischen.

Formell vs. informell: typische lexikalische Unterschiede und Stilebenen

Lernende kennen die typischen lexikalischen Unterschiede zwischen formellem und informellem Englisch und können Wörter und Ausdrücke bewusst dem jeweiligen Register zuordnen und situationsangemessen einsetzen.

Britisches vs. amerikanisches Englisch: systematische lexikalische Varianten

Lernende kennen die systematischsten lexikalischen Unterschiede zwischen British English und American English und können beide Varietäten rezeptiv verstehen sowie die eigene Sprachverwendung einem Standard bewusst zuordnen.

Jugendsprache, Slang und Internet-Englisch: Merkmale und Reichweite

Lernende kennen die wesentlichen lexikalischen und stilistischen Merkmale von Jugendsprache, Slang und Internet-Englisch, können deren Reichweite und Registerangemessenheit einschätzen und diese Varietäten situations- und adressatengerecht einsetzen.

Präpositionen und feste Verbindungen

Umfasst die systematische Verwendung englischer Präpositionen in räumlichen, zeitlichen und direktionalen Kontexten sowie feste präpositionale Verbindungen mit Verben, Adjektiven und in komplexen Phrasen.

Präpositionen der Zeit, des Ortes und der Richtung

Lernende beherrschen die systematische Verwendung englischer Präpositionen in den Kernbereichen Zeit (at, on, in, by, until), Ort (at, on, in) und Richtung (to, into, onto, towards) und vermeiden typische Interferenzfehler aus dem Deutschen.

Feste Verb- und Adjektivpräpositionen: interested in, depend on, responsible for

Lernende kennen die häufigsten festen Präpositionsverbindungen mit Verben und Adjektiven (z. B. interested in, depend on, responsible for) und verwenden sie korrekt und flüssig in der Sprachproduktion.

Präpositionalphrasen und feste Ausdrücke: in spite of, as a result of, with regard to

Lernende kennen die häufigsten komplexen Präpositionalphrasen und festen präpositionalen Ausdrücke (z. B. in spite of, as a result of, with regard to) und verwenden sie korrekt in argumentativer und sachlicher Textproduktion.

Aussprache und Phonetik

Umfasst alle Teilgebiete der englischen Phonetik und Aussprache: Phoneminventar, Laut-Buchstaben-Korrespondenz, Wortakzent, Satzrhythmus, Intonation, Connected Speech sowie kontrastive Phonetik und Varietäten.

Phoneminventar

Behandelt die Gesamtheit der englischen Phoneme, gegliedert nach Vokalen (kurz, lang, Diphthonge) und Konsonanten (Plosive, Frikative, Affrikaten, Nasale, Laterale, Approximanten).

Kurze und lange Vokale: Phoneminventar und Minimalpaare (inkl. Schwa)

Lernende können das englische Vokalinventar mit kurzen Vokalen (/ɪ/, /e/, /æ/, /ɒ/, /ʌ/, /ʊ/), langen Vokalen (/iː/, /ɑː/, /ɔː/, /uː/, /ɜː/) und dem Schwa (/ə/) benennen, artikulieren und anhand von Minimalpaaren (z. B. ship/sheep) phonologisch unterscheiden.

Diphthonge: /eɪ/, /aɪ/, /ɔɪ/, /əʊ/, /aʊ/, /ɪə/, /eə/, /ʊə/

Lernende verstehen Diphthonge als gleitende Vokalverbindungen, können alle acht englischen Diphthonge (/eɪ/, /aɪ/, /ɔɪ/, /əʊ/, /aʊ/, /ɪə/, /eə/, /ʊə/) korrekt artikulieren und in Minimalpaaren voneinander sowie von Monophthongen unterscheiden.

Konsonanten I: Plosive, Frikative und Affrikaten (inkl. /θ/, /ð/)

Lernende können die englischen Plosive (/p/, /b/, /t/, /d/, /k/, /ɡ/), Frikative (/f/, /v/, /θ/, /ð/, /s/, /z/, /ʃ/, /ʒ/, /h/) und Affrikaten (/tʃ/, /dʒ/) artikulieren und nach Artikulationsort sowie Stimmhaftigkeit klassifizieren; besonderer Fokus liegt auf den im Deutschen fehlenden Dentalfrikativen /θ/ und /ð/.

Konsonanten II: Nasale, Laterale und Approximanten

Lernende können die englischen Nasale (/m/, /n/, /ŋ/), den Lateral (/l/) sowie die Approximanten (/r/, /w/, /j/) korrekt artikulieren und hinsichtlich ihrer Artikulationsweise von Obstruenten abgrenzen.

Laut-Buchstaben-Korrespondenz

Behandelt die Beziehungen zwischen geschriebenen Buchstaben bzw. Buchstabenverbindungen und ihrer lautlichen Realisierung im Englischen, einschließlich regelmäßiger Muster, Digraphen und Sonderformen.

Laut-Buchstaben-Korrespondenz: Vokalbuchstaben und Vokalverbindungen

Lernende kennen die systematischen Entsprechungen zwischen Vokalbuchstaben, Vokalverbindungen (z. B. ea, oo, ou) und ihren Aussprachen und können mehrdeutige Schreibungen (z. B. ‹read› /riːd/ vs. /rɛd/) einordnen.

Laut-Buchstaben-Korrespondenz: Konsonantenbuchstaben und Digraphen (ch, th, sh, ph)

Lernende kennen die Laut-Buchstaben-Entsprechungen der Konsonantenbuchstaben sowie der Digraphen ‹ch›, ‹th›, ‹sh› und ‹ph› und können deren unterschiedliche phonetische Realisierungen (z. B. /tʃ/ vs. /k/ bei ‹ch›) systematisch unterscheiden.

Silent Letters und unregelmäßige Schreibungen

Lernende erkennen und beherrschen englische Wörter mit stummen Buchstaben (z. B. ‹knight›, ‹wrap›, ‹lamb›) sowie unregelmäßige Schreibung-Aussprache-Beziehungen (z. B. ‹yacht›, ‹colonel›) als lexikalische Sonderfälle.

Wortakzent

Behandelt die Regeln und Muster der Wortbetonung im Englischen, von zweisilbigen Wörtern über mehrsilbige Ableitungen bis hin zu Komposita.

Zweisilbige Nomen vs. Verben und Akzentverschiebung (REcord vs. reCORD)

Lernende verstehen das Prinzip der wortklassenabhängigen Akzentverschiebung bei homographen Nomen-Verb-Paaren (z. B. ˈREcord vs. reˈCORD) und können diese korrekt betonen und unterscheiden.

Mehrsilbige Wörter: Betonungsregeln und Affix-Einfluss

Lernende kennen grundlegende Betonungsregeln für mehrsilbige Wörter (z. B. Akzent auf vorletzter oder drittletzter Silbe) und verstehen, wie Suffixe und Präfixe die Akzentposition systematisch beeinflussen (z. B. ˈphotograph → phoˈtography → ˌphotoˈgraphic).

Komposita und compound words: Erstglied trägt den Hauptakzent

Lernende wissen, dass bei englischen Komposita und Compound Words in der Regel das Erstglied den Hauptakzent trägt (z. B. ˈblackbird vs. black ˈbird), und können dieses Muster zur korrekten Aussprache und Bedeutungsunterscheidung anwenden.

Satzrhythmus und Intonation

Behandelt die rhythmischen und intonatorischen Muster des Englischen, von Grundmustern fallender und steigender Intonation bis hin zu komplexen Konturen in Aufzählungen, Kontrasten und Tag Questions.

Satzrhythmus: stress-timing und Unterschied Inhalts- vs. Funktionswörter

Lernende verstehen das Prinzip des stress-timed rhythm im Englischen und können Inhaltswörter (content words) von rhythmisch reduzierten Funktionswörtern (function words) unterscheiden und entsprechend produzieren.

Fallende Intonation: Aussagen, W-Fragen und abgeschlossene Äußerungen

Lernende können fallende Intonation (\ fall) als Merkmal abgeschlossener Aussagen, W-Fragen und finaler Äußerungen erkennen und produzieren.

Steigende Intonation: Yes/No-Fragen, Höflichkeit und Unvollständigkeit

Lernende können steigende Intonation (/ rise) als Signal für Yes/No-Fragen, höfliche Aufforderungen und unvollständige Äußerungen erkennen und produzieren.

Komplexe Intonationsmuster: Listen, Kontrast, Emphasis und Tag Questions

Lernende erkennen und produzieren komplexe Intonationsmuster wie den Rise-Fall bei Aufzählungen, kontrastive Betonung (Emphasis), sowie den charakteristischen Intonationsverlauf von Tag Questions (z. B. fallend bei Erwartung einer Bestätigung, steigend bei echten Rückfragen).

Connected Speech

Behandelt die lautlichen Prozesse, die beim flüssigen, natürlichen Sprechen auftreten: Linking, Elision, Assimilation und Vokalreduktion zu Schwa.

Linking: Konsonant-Vokal-Verbindung und Linking-r

Lernende verstehen und produzieren Konsonant-Vokal-Linking (z. B. ‹an apple› → /ənæpl/) sowie Linking-r (z. B. ‹far away› → /fɑːrəweɪ/) als typische Verbindungsphänomene im fließenden Englisch.

Elision und Assimilation in natürlicher Aussprache

Lernende erkennen und verstehen Elision (Ausfall von Lauten, z. B. /t/ in ‹next day›) und Assimilation (Angleichung benachbarter Laute, z. B. ‹ten boys› → /tembɔɪz/) als regelmäßige Prozesse natürlicher Sprechsprache.

Weak Forms: Schwa-Reduktion bei Funktionswörtern

Lernende erkennen und produzieren die Schwa-Reduktion häufiger Funktionswörter in ihrer unbetonten Normalform (weak forms), z. B. ‹can› /kən/, ‹and› /ən/, ‹to› /tə/, und verstehen deren Funktion im Satzrhythmus.

Kontrastive Phonetik DE↔EN und Varietäten

Behandelt phonologische Unterschiede zwischen britischem und amerikanischem Englisch, varietätsspezifische Konsonantenmerkmale sowie typische Aussprachefehler durch Interferenz aus dem Deutschen.

BrE vs. AmE: systematische phonologische Unterschiede

Lernende kennen die systematischen phonologischen Unterschiede zwischen British English (BrE) und American English (AmE), insbesondere bei Vokalen (z. B. /ɒ/ vs. /ɑː/ in ‹lot›, /ɑː/ vs. /æ/ in ‹bath›) und können Aussprachen den jeweiligen Varietäten zuordnen.

Rhotizität, t-Flapping und weitere konsonantische Varietätsmarker

Lernende verstehen Rhotizität (Aussprache von /r/ vor Konsonant und in Auslautposition im AmE) und t-Flapping (/t/ → /ɾ/ zwischen Vokalen im AmE, z. B. ‹butter›) als charakteristische konsonantische Varietätsmarker und können deren Vorkommen identifizieren.

L1-Interferenz: typische DE→EN-Aussprachefehler

Lernende kennen typische, durch L1-Transfer aus dem Deutschen verursachte Aussprachefehler im Englischen (z. B. Auslautverhärtung, Ersatz von /θ/ und /ð/ durch /s/ oder /d/, Aspiration, w/v-Verwechslung) und können diese gezielt korrigieren.

Interkulturelle Kompetenz

Umfasst kulturelle Konzepte, Kommunikationskonventionen, Varietäten des Englischen, Landeskunde anglophoner Hauptregionen, Literatur und Medien sowie die kritische Auseinandersetzung mit Stereotypen und Identität im interkulturellen Kontext.

Kulturkonzepte und Kommunikation

Behandelt kulturell geprägte Kommunikationsmuster in englischsprachigen Kontexten, darunter Höflichkeitsnormen, Gesprächskonventionen und nonverbale Kommunikation sowie systematische Kulturvergleiche.

Höflichkeit, Face-Saving, Direktheit und Indirektheit

Lernende verstehen, dass Höflichkeit kulturell variiert und kennen die Konzepte Face-Saving, Direktheit und Indirektheit als kulturspezifische Kommunikationsstrategien in anglophonen Kontexten.

Small Talk, Gesprächseröffnung und -schluss

Lernende beherrschen die Konventionen anglophonen Small Talks als soziales Ritual (phatic communion nach Malinowski) und können Gespräche adäquat eröffnen und abschließen.

Körpersprache, Schweigen und Proxemik: kulturelle Unterschiede

Lernende wissen, dass nonverbale Kommunikation kulturell kodiert ist, und kennen wesentliche Unterschiede in Proxemik (persönliches Raumverhalten nach Edward T. Hall), Körpersprache und dem kulturellen Umgang mit Schweigen, die im interkulturellen Kontext zu Missverständnissen führen können.

Kulturvergleich DACH ↔ UK / USA / AUS / CAN

Lernende können zentrale kulturelle Unterschiede zwischen dem deutschsprachigen Raum (DACH) und den anglophonen Hauptkulturen (UK, USA, Australien, Kanada) in zentralen Lebensbereichen benennen, erklären und kultursensitiv reflektieren.

Varietäten und Weltsprache Englisch

Behandelt die wichtigsten nationalen Varietäten des Englischen, das Konzept Englisch als Lingua Franca sowie die historischen, politischen und kritischen Dimensionen der globalen Verbreitung des Englischen.

BrE / AmE / AusE / IndE / SingE: Systematischer Vergleich der Hauptvarietäten

Lernende kennen die wichtigsten nationalen Varietäten des Englischen (British English, American English, Australian English, Indian English, Singapore English) und können deren charakteristische Merkmale auf den Ebenen Phonologie, Orthographie und Lexik systematisch unterscheiden.

English as a Lingua Franca (ELF): Relevanz und Implikationen

Lernende verstehen das Konzept English as a Lingua Franca (ELF) als die quantitativ häufigste Form weltweiter Englischkommunikation zwischen Nicht-Muttersprachlern und können dessen sprachliche sowie kommunikative Implikationen erläutern.

Englisch als Globalsprache: Chancen, Kritik und Sprachenpolitik

Lernende können die historischen Wurzeln der globalen Verbreitung des Englischen (britischer Imperialismus, Kolonisierung) skizzieren sowie Chancen, Kritikpunkte und sprachenpolitische Debatten rund um Englisch als Globalsprache differenziert darstellen.

Landeskunde UK

Behandelt die geographische, historische, institutionelle und gesellschaftliche Struktur des Vereinigten Königreichs als Grundlage für ein differenziertes Verständnis britischer Kultur und Politik.

Geographie, Geschichte und die vier Nationen des Vereinigten Königreichs

Lernende können die geographische und politische Struktur des Vereinigten Königreichs korrekt beschreiben und die Begriffe Great Britain, United Kingdom und British Isles präzise unterscheiden sowie die Geschichte und Identität der vier Nationen (England, Schottland, Wales, Nordirland) erläutern.

Institutionen: Monarchie, Parlament, NHS und BBC

Lernende können die wichtigsten britischen Institutionen – konstitutionelle Monarchie, Parlament (Westminster-System), National Health Service (NHS) und BBC – in ihrer Funktion, historischen Entstehung und aktuellen gesellschaftlichen Bedeutung beschreiben.

Britische Gesellschaft: Klasse, Multikulturalismus und Brexit

Lernende verstehen die tiefgreifende Klassenstruktur der britischen Gesellschaft (Akzent als Klassenindikator, RP vs. regionale Varietäten) sowie die Themen Multikulturalismus und Brexit als prägende gesellschaftliche Entwicklungen und Konflikte.

Landeskunde USA

Behandelt die historische Entwicklung, politische Struktur, gesellschaftliche Vielfalt und kulturelle Grundwerte der USA als Grundlage für ein umfassendes Verständnis US-amerikanischer Kultur.

Geschichte, Verfassung und politische Institutionen der USA

Lernende kennen die Schlüsselstationen amerikanischer Geschichte von der präkolonialen Ära bis zur Gegenwart und können die Grundzüge der US-Verfassung sowie die wichtigsten politischen Institutionen (Kongress, Präsidentschaft, Supreme Court) erläutern.

Civil Rights, Diversity und Einwanderung

Lernende kennen die Geschichte der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die Strukturen von Sklaverei und Rassismus sowie aktuelle Debatten um Diversity und Einwanderung als zentrale Elemente der US-amerikanischen Gesellschaft.

Gesellschaft: Religiosität, politische Kultur und «American Dream»

Lernende können die besondere Rolle von Religiosität im öffentlichen Leben, die polarisierte politische Kultur sowie das Konzept des American Dream als gesellschaftliches Leitbild und dessen kritische Hinterfragung in der US-amerikanischen Gesellschaft erläutern.

Anglophone Welt

Behandelt weitere wichtige anglophone Kulturen und Regionen – Commonwealth-Staaten sowie afrikanische anglophone Kontexte – einschließlich postkolonialer und kritischer Perspektiven.

Commonwealth: Australien, Neuseeland und Kanada

Lernende kennen die kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Besonderheiten der Commonwealth-Staaten Australien, Neuseeland und Kanada, einschließlich ihrer Beziehungen zur Krone, zu indigenen Völkern und ihrer nationalen Identitäten.

Südafrika und Afrika im anglophonen Kontext

Lernende können die Rolle des Englischen in Südafrika und weiteren afrikanischen Ländern im historischen Kontext von Kolonialismus und Apartheid erläutern und aktuelle sprachliche sowie gesellschaftliche Entwicklungen beschreiben.

Postkolonialer Kontext und kritische Perspektive

Lernende können den postkolonialen Kontext anglophoner Kulturen kritisch reflektieren und kennen Konzepte wie kulturelle Hegemonie, Hybridität und Dekolonialisierung als analytische Perspektiven auf Sprache und Kultur.

Literatur und Kultur

Behandelt anglophone Literatur und Kultur in ihren gattungsmäßigen, epochalen und kanonischen Dimensionen sowie die kulturelle Bedeutung von Film, Medien und Popkultur.

Literarische Gattungen: Prosa, Drama, Lyrik und Non-Fiction

Lernende kennen die grundlegenden literarischen Gattungen – Prosa, Drama, Lyrik und Non-Fiction – und können deren spezifische formale Merkmale, Analysekategorien und Vertreter in der anglophonen Literatur benennen.

Literarische Epochen: Überblick vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Lernende können die wichtigsten Epochen der anglophonen Literaturgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart (u. a. Renaissance, Romantik, Viktorianismus, Modernismus, Postmodernismus) in ihren historischen Kontexten und charakteristischen Merkmalen überblicken.

Literarischer Kanon: Schlüsselwerke und Autoren

Lernende kennen zentrale Schlüsselwerke und Autoren des anglophonen Literaturkanons, können deren Bedeutung im kulturellen und historischen Kontext einordnen und den Begriff des literarischen Kanons kritisch reflektieren.

Film und Medien: kulturelle Relevanz und kritische Analyse

Lernende können anglophone Film- und Medienproduktionen als kulturelle Artefakte analysieren, deren gesellschaftliche Relevanz einschätzen und grundlegende Methoden der Filmanalyse und Medienkritik anwenden.

Musik und Popkultur: von Rock'n'Roll bis Hip-Hop

Lernende kennen die historische Entwicklung anglophoner Popmusik von Rock'n'Roll bis Hip-Hop und können Musik als Träger kultureller Identität, gesellschaftlicher Kritik und sprachlicher Innovation analysieren.

Stereotypen und Identität

Behandelt die kritische Auseinandersetzung mit Stereotypen, nationaler und kultureller Identität, Mehrsprachigkeit sowie die Entwicklung kultursensiblen interkulturellen Handelns.

Stereotypen und Vorurteile: Entstehung, Wirkung und Dekonstruktion

Lernende können die Entstehungsmechanismen und gesellschaftliche Wirkung von Stereotypen und Vorurteilen erklären sowie Strategien zu deren kritischer Dekonstruktion beschreiben und anwenden.

Eigenwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: Nation und Kultur

Lernende können Diskrepanzen zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung von Nationen und Kulturen analysieren und die Konstruiertheit nationaler Images sowie deren kommunikative Konsequenzen reflektieren.

Mehrsprachigkeit, Identität und Sprachloyalität

Lernende verstehen den Zusammenhang zwischen Mehrsprachigkeit, persönlicher und kollektiver Identität sowie Sprachloyalität und können diese Konzepte auf anglophone und eigene Sprachbiographien anwenden.

Kulturelle Sensibilität und interkulturelles Handeln

Lernende können kulturelle Sensibilität als Haltung beschreiben und interkulturelles Handeln – d. h. das angemessene Agieren in und Reflektieren über kulturell diverse Situationen – in der Praxis demonstrieren.

Lernstrategien und Sprachlernen

Überblick über Strategien und Methoden, die den Fremdsprachenerwerb systematisch unterstützen, von allgemeinen Lernstrategien über fertigkeitsspezifische Ansätze bis hin zu Vokabelarbeit, digitalem Lernen und Sprachbewusstsein.

Allgemeine Lernstrategien

Umfasst kognitive, metakognitive und soziale Strategien, die unabhängig von einer konkreten Sprachfertigkeit den Lernprozess organisieren und optimieren.

Kognitive Strategien: Elaboration, Organisation und Mnemotechniken

Lernende kennen und nutzen kognitive Lernstrategien: Elaboration (Verknüpfung neuer Inhalte mit Vorwissen), Organisation (Strukturierung von Lernmaterial) und Mnemotechniken (Gedächtnishilfen wie Eselsbrücken oder Loci-Methode).

Metakognitive Strategien: Planung, Monitoring und Selbstevaluation

Lernende planen ihren Lernprozess gezielt, überwachen ihn durch Monitoring und bewerten die eigenen Fortschritte durch Selbstevaluation als metakognitive Steuerungsstrategien.

Soziale Strategien: Tandem, Kooperation und Peer-Feedback

Lernende nutzen soziale Lernstrategien wie Tandem-Partnerschaften, kooperatives Lernen und gegenseitiges Peer-Feedback zur Förderung des Spracherwerbs durch Interaktion.

Fertigkeitsspezifische Strategien

Umfasst spezifische Strategien für die vier Grundfertigkeiten Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben, die je nach kommunikativer Situation und Aufgabentyp gezielt eingesetzt werden.

Hörstrategien: globales, selektives und detailliertes Hören

Lernende kennen drei grundlegende Hörstrategien und wenden sie je nach Aufgabenstellung und Hörsituation bewusst an.

Lesestrategien: skimming, scanning, intensive reading und inferencing

Lernende kennen und wenden zentrale Lesestrategien an: globales Erfassen (skimming), gezieltes Suchen (scanning), intensives Lesen (intensive reading) sowie das Erschließen unbekannter Bedeutungen aus dem Kontext (inferencing).

Sprechstrategien: Kompensation, Umschreibung und Kommunikationsstrategien

Lernende beherrschen mündliche Kommunikationsstrategien wie Kompensation bei sprachlichen Lücken, Umschreibung unbekannter Ausdrücke und weitere Strategien zur Aufrechterhaltung der Kommunikation.

Schreibstrategien: Planungs-, Formulierungs- und Überarbeitungsstrategien

Lernende kennen und wenden einen dreigliedrigen Schreibprozess an: Planungsstrategien (pre-writing: Aufgabenanalyse, Ideensammlung), Formulierungsstrategien (drafting: Textproduktion) und Überarbeitungsstrategien (revising: inhaltliche und sprachliche Überarbeitung).

Vokabelarbeit

Umfasst Methoden und Werkzeuge zur effizienten Erweiterung und Festigung des Wortschatzes, einschließlich Lerntechniken und dem kompetenten Umgang mit Nachschlagewerken.

Vokabellernstrategien: Karteikarten, Wortnetze, Kontext und Spaced Repetition

Lernende kennen und nutzen effektive Vokabellernstrategien wie Karteikartensysteme, semantische Wortnetze, kontextuelles Lernen und Spaced Repetition zur nachhaltigen Wortschatzerweiterung.

Wörterbuchkompetenz: ein- und zweisprachige Wörterbücher und Online-Tools

Lernende können ein- und zweisprachige Wörterbücher sowie digitale Nachschlagewerke und Online-Tools kompetent und zielgerichtet zur Bedeutungserschließung und Sprachproduktion einsetzen.

Medien und digitales Lernen

Umfasst den gezielten und reflektierten Einsatz digitaler Medien, Apps und KI-gestützter Werkzeuge als Ressourcen für den selbstgesteuerten Fremdsprachenerwerb.

Apps, Podcasts, Serien und Filme gezielt für das Englischlernen nutzen

Lernende können digitale Medien wie Apps, Podcasts, Serien und Filme bewusst und methodisch für den Ausbau von Hör-, Sprech- und Lesekompetenz im Englischen nutzen.

Social Media, Chatbots und KI als Lernpartner einsetzen

Lernende können Social-Media-Plattformen, Chatbots und KI-Werkzeuge reflektiert und produktiv als interaktive Lernpartner für den Englischerwerb einsetzen und deren Potenziale sowie Grenzen einschätzen.

Sprachbewusstsein

Umfasst die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Sprachverwendung, darunter Fehleranalyse, kontrastive Sprachbetrachtung, Selbsteinschätzung nach dem GER sowie die dokumentierte Reflexion des Lernfortschritts.

Fehlerkultur und Fehleranalyse

Lernende entwickeln eine konstruktive Fehlerkultur, können eigene sprachliche Fehler systematisch analysieren, kategorisieren und als produktive Informationsquelle für die Weiterentwicklung ihrer Sprachkompetenz nutzen.

Contrastive Awareness: Unterschiede und Gemeinsamkeiten Deutsch ↔ Englisch

Lernende erkennen systematische Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Deutschen und dem Englischen auf phonologischer, lexikalischer und grammatischer Ebene und nutzen dieses Wissen zur Vermeidung von Interferenzfehlern.

GER-Selbsteinschätzung: Niveaustufen A1–C2 und Can-Do-Statements

Lernende kennen die Niveaustufen A1 bis C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) und können ihre eigene Sprachkompetenz anhand von Can-Do-Statements realistisch einschätzen.

Lerntagebuch und Portfolio: Dokumentation und Reflexion des Spracherwerbsprozesses

Lernende führen ein Lerntagebuch und/oder ein Sprachenportfolio als Instrumente der systematischen Reflexion, Dokumentation und Sichtbarmachung des eigenen Spracherwerbsprozesses.