Besonders stolz sind wir auf unsere Basislehrpläne. Sie beinhalten ALLE Themen aus allen Schularten und Klassenstufen in allen Bundesländern. Wir verbinden damit unsere Lernressourcen und die landes- und klassenspezifischen Lehrpläne sowie unsere Lernressourcen. Dadurch können wir für jeden Schultyp und jede Klasse die passenden Angebote liefern.
Basisplan Englisch
Umfasst den Erwerb von Hör- und Hörsehverstehenskompetenzen im Englischen, einschließlich Hörstrategien, Textsorten- und Formatkenntnis, kritisch-analytischem Hören sowie phonologisch-prosodischer Wahrnehmungskompetenz.
Umfasst grundlegende kognitive und strategische Prozesse des Hörverstehens, von der Vorwissensaktivierung über zielgerichtetes Hören bis hin zur Erschließung unbekannter Elemente und Mitschrifttechnik.
Lernende können vor einem Hörtext ihr thematisches Vorwissen aktivieren (schema activation), Vermutungen über Inhalt, Personen und Situation formulieren und diese Hörerwartungen als kognitive Vorentlastung gezielt einsetzen, um das Verständnis zu erleichtern.
Lernende können einen Hörauftrag vor dem Hören gezielt lesen, die Aufgabenstellung analysieren und daraus ableiten, worauf sie beim Hören achten müssen, um ihr Hörvorgehen strategisch zu steuern.
Lernende können zu Beginn eines Hörtextes aus frühen akustischen Signalen wie Stimmklang, Sprechtempo, Hintergrundgeräuschen und ersten Wörtern Rückschlüsse auf Thema, Setting und kommunikative Absicht des Sprechers ziehen.
Lernende können einen Hörtext global verstehen (gist listening), d. h. die Hauptaussage, das zentrale Thema und den Gesamtzusammenhang erfassen, ohne auf jedes Detail achten zu müssen.
Lernende können einen Hörtext selektiv nach einer vorher festgelegten, spezifischen Information durchsuchen (scanning listening) und die relevante Angabe herausfiltern, ohne den gesamten Inhalt detailliert zu verarbeiten.
Lernende können einem Hörtext konzentriert folgen und dabei spezifische Details, Einzelinformationen und genaue Aussagen herausfiltern (intensive listening), wie es bei kleinschrittigen Höraufgaben und Diktaten erforderlich ist.
Lernende können beim Hören unbekannte Wörter tolerieren und ihre Bedeutung aus Kontext, benachbarten Wörtern, Prosodie und Situation erschließen (contextual guessing), ohne den Hörfluss zu unterbrechen oder das Verstehen aufzugeben.
Lernende können parallel zum Hören strukturierte Stichpunkte, Schlüsselwörter und Zahlen notieren (note-taking), ohne dabei den Redefluss zu verlieren und wesentliche Informationen zu verpassen.
Umfasst das Verstehen unterschiedlicher authentischer Hörformate und Textsorten im Englischen, von Alltagsgesprächen und Medienformaten über formelle Vorträge bis hin zu Unterrichts- und Prüfungssituationen.
Lernende können einem natürlich gesprochenen Gespräch zwischen englischsprachigen Personen folgen sowie Inhalt, Thema und emotionalen Ton des Gesprächs verstehen.
Lernende können informelle Alltagsgesprächssituationen verstehen, darunter Begrüßungen, Verabschiedungen, Small Talk sowie typische Phrasen der sozialen Interaktion im englischsprachigen Kontext.
Lernende können Telefongesprächen, Sprachnachrichten und Videoanrufen folgen, relevante Informationen herausfiltern und typische Telefonformulierungen des Englischen erkennen und verstehen.
Lernende können in englischsprachigen Dialogen kommunikative Handlungen (speech acts) wie Zustimmen, Ablehnen, Vorschlagen, Entschuldigen und Einladen erkennen, benennen und ihrer kommunikativen Funktion zuordnen.
Lernende können einem englischsprachigen Vortrag, einer Rede oder Präsentation (lecture, talk, speech) folgen, Hauptaussagen identifizieren und die argumentative Struktur des Beitrags nachvollziehen.
Lernende können englischsprachige Radio-Nachrichten, Interviews und Podcasts global und detailliert verstehen sowie thematisch einordnen.
Lernende können in einem englischsprachigen Interview Frage und Antwort unterscheiden, die Position des Interviewten nachvollziehen sowie Argumente, Gegenargumente und die Haltung des Sprechers erkennen.
Lernende können gesprochene Anweisungen (instructions), schrittweise Erklärungen (step-by-step explanations) und Handlungsanleitungen hörend verstehen und in entsprechende Handlungen umsetzen.
Lernende können englischsprachige Filme, Serien oder Videos global verstehen (Hörsehverstehen), handlungstragende Aussagen erfassen und visuelle Kontexthinweise (Gestik, Mimik, Bildinhalt) zur Kompensation von Verständnislücken nutzen.
Lernende können englischsprachige Liedtexte beim Hören global verstehen, Thema und Stimmung eines Songs erfassen und Songs als sprachliches Material für Vokabular, Aussprache und kulturelles Wissen nutzen.
Lernende können kurze audiovisuelle Formate wie Werbespots, Filmtrailer und Teaser auf ihre Wirkungsabsicht hin analysieren, persuasive Mittel identifizieren und die Botschaft kritisch einschätzen.
Lernende können englische Unterrichtssprache (classroom language) verstehen, darunter Aufgabenstellungen, Arbeitsanweisungen und typische Formulierungen des Unterrichtsgesprächs.
Lernende können schriftliche und mündliche Aufgabenstellungen in englischsprachigen Prüfungen korrekt verstehen und wissen, welche Operationen Operatoren wie describe, explain, compare, comment on, evaluate und summarize verlangen.
Lernende können englischsprachige Instruktionen für kooperative Lernformate verstehen, Beiträge anderer Teilnehmender in der Kleingruppe aufmerksam aufnehmen, darauf reagieren und die Diskussion inhaltlich weiterführen (interaktives Hören).
Umfasst Kompetenzen des analytisch-kritischen Hörens, darunter die Unterscheidung von Fakten und Meinungen, die Einschätzung von Sprecherintentionen, das Erkennen impliziter Haltungen sowie die Wahrnehmung und Akzeptanz von Varietäten und Merkmalen natürlicher gesprochener Sprache.
Lernende können in englischsprachigen Hörtexten zwischen sachlichen Aussagen (facts) und subjektiven Meinungen sowie Wertungen (opinions) unterscheiden und entsprechende sprachliche Marker identifizieren.
Lernende können die kommunikative Absicht eines Sprechers einschätzen – ob er informiert, überzeugt, unterhält, anleitet oder Kontakt herstellt – und die dafür eingesetzten sprachlichen Mittel benennen.
Lernende können hinter dem explizit Gesagten eine implizite Botschaft, einen Unterton (tone) oder eine versteckte Einstellung (bias) in englischsprachigen Hörtexten identifizieren und benennen.
Lernende können typische phonologische Unterschiede zwischen British English (Received Pronunciation) und American English (General American) beim Hören erkennen und diesen Varietäten zuordnen, u. a. hinsichtlich Vokalqualität und Rhotizität.
Lernende können weitere wichtige Varietäten des Englischen (Australian, Irish, Scottish, South African English) beim Hören als solche einordnen, typische phonologische Merkmale benennen und diese als gleichwertige Formen des Englischen akzeptieren.
Lernende können verstehen, dass Englisch als globale Lingua Franca von Milliarden Menschen mit unterschiedlichen Akzenten gesprochen wird (World Englishes), und nicht-muttersprachliche Varietäten als legitime Sprachformen anerkennen.
Lernende können typische Phänomene natürlicher gesprochener Sprache (connected speech) wie Assimilation, Elision, Linking und Silbenreduktion beim Hören verarbeiten und verstehen, dass diese Erscheinungen die Norm spontaner Mündlichkeit darstellen.
Umfasst die auditive Wahrnehmung und Interpretation phonologischer und prosodischer Merkmale des Englischen, darunter Wort- und Satzbetonung, Intonationsmuster, connected-speech-Phänomene sowie Hesitationsmerkmale gesprochener Sprache.
Lernende können Wortbetonung (word stress) im Englischen als bedeutungsunterscheidendes Merkmal erkennen und wissen, dass Betonungsverschiebungen zwischen Wortarten (z. B. REcord vs. reCORD) semantische und grammatische Unterschiede markieren.
Lernende können erkennen, welche Wörter in einem englischen Satz durch Satzbetonung (sentence stress) hervorgehoben werden, und verstehen, dass eine veränderte Fokussierung die Bedeutung oder Aussageabsicht eines Satzes verändern kann.
Lernende können die wichtigsten englischen Intonationsmuster (fallend, steigend, fallend-steigend) beim Hören erkennen und ihre kommunikative Funktion einschätzen, etwa für Aussagen, Fragen, Vorbehalte oder implizite Kritik.
Lernende können Phänomene des Lautzusammenflusses in natürlichem Sprechfluss (Linking, Intrusion, Assimilation) erkennen und trotz dieser Erscheinungen den Hörverstehensprozess aufrechterhalten.
Lernende können häufige weak forms in unbetonter Position (z. B. and → /ən/, can → /kən/, to → /tə/) erkennen, korrekt interpretieren und verstehen, dass diese Reduktionen in natürlicher Sprache die Norm darstellen.
Lernende können typische Merkmale mündlicher Spontansprache wie Hesitationspartikeln, Selbstkorrekturen, Wiederholungen und unvollendete Sätze als normale Phänomene akzeptieren und trotz dieser Erscheinungen den inhaltlichen Kern eines Hörtextes erfassen.
Umfasst das Verstehen englischsprachiger Texte auf verschiedenen Ebenen: Einsatz grundlegender Lesestrategien, Auswertung von Sach- und Informationstexten, Analyse literarischer Texte sowie kritische Beurteilung von Quellen und Textinhalten.
Umfasst grundlegende Techniken zur Textvorbereitung und -erschließung, darunter Vorwissensaktivierung, Previewing, die bewusste Wahl geeigneter Lesestrategien (skimming, scanning, close reading) sowie das Erfassen und Zusammenfassen von Hauptaussagen und Textstruktur.
Lernende können vor dem Lesen eines englischen Textes ihr thematisches Vorwissen (background knowledge / schema) aktivieren, Vermutungen über Inhalt und Struktur anstellen und so kognitive Vorentlastung nutzen, um das Leseverständnis zu erleichtern.
Lernende können para-textuelle Elemente eines englischsprachigen Textes (headline, subheadings, pictures, captions, layout, font choices, pull quotes) nutzen, um sich vor dem Lesen einen Überblick über Thema, Textsorte und mögliche Aussage zu verschaffen (previewing / skimming the surface).
Lernende können vor dem Lesen bewusst entscheiden, welche Lesestrategie der Aufgabe am besten dient: globales Überfliegen für Überblick (skimming), gezieltes Suchen nach Informationen (scanning) oder gründliches Lesen für vollständiges Verstehen (intensive / close reading).
Lernende können einen englischsprachigen Text schnell überfliegen, dabei Thema und Hauptgedanken erkennen und in einem Satz zusammenfassen – ohne jeden Satz vollständig zu lesen. Sie nutzen Topic sentences und erste/letzte Abschnitte als Orientierung.
Lernende können in einem englischen Text gezielt nach einer vorher festgelegten Information suchen (Namen, Zahlen, Fakten, Argumente) und dabei irrelevante Textteile überspringen. Sie wissen, dass scanning schnell und zielgerichtet ist und keinen vollständigen Lesedurchgang erfordert.
Lernende können einen englischen Text Abschnitt für Abschnitt gründlich lesen, Details und Nuancen erfassen, unbekannte Wörter aus dem Kontext erschließen und Aussagen präzise interpretieren. Sie nutzen close reading bei literarischen Texten und komplexen Sachtexten.
Lernende können nach dem Lesen eines englischsprachigen Textes die zentrale Botschaft (main idea/message) in eigenen Worten zusammenfassen – auf Deutsch oder auf Englisch – und damit belegen, dass sie den Text global verstanden haben.
Lernende können nach dem Lesen eines englischsprachigen Textes dessen strukturelle Merkmale beschreiben: Gliederung in Abschnitte, Verwendung von Überschriften, Einleitung-Hauptteil-Schluss-Schemata sowie die Funktion einzelner Textteile für den Gesamtaufbau (text structure / text organisation).
Umfasst das Verstehen und Auswerten verschiedener englischsprachiger Sach- und Informationstextformate, darunter Nachrichtenartikel, Meinungstexte, Instruktionstexte, digitale Texte sowie multimodale Darstellungsformen wie Grafiken und Infografiken.
Lernende können den typischen Aufbau eines englischen news article erkennen: Headline (Aufmerksamkeit wecken), Lead/Opening paragraph (5 Ws: Who, What, When, Where, Why), Body (Details, Zitate, Hintergrund), und die Funktion jedes Elements für das schnelle Informieren beschreiben.
Lernende können einem englischsprachigen Zeitungs- oder Onlineartikel explizite und implizite Informationen entnehmen, zentrale Argumente identifizieren, Zitate ihrer Quelle zuordnen und den Artikel als Informationsquelle systematisch auswerten.
Lernende können die journalistische Perspektive und mögliche Tendenz (bias) eines englischsprachigen Nachrichtenartikels einschätzen: Sie analysieren, welches Medium den Text publiziert hat, welche Quellen zitiert werden, welche Standpunkte ausgeblendet bleiben und welche sprachlichen Mittel (emotive language, framing, selection of facts) eine einseitige Darstellung erzeugen.
Lernende können aus informativen englischen Sachtexten (non-fiction texts) explizite Informationen zu einem vorgegebenen Aspekt herauslesen, Schlüsselwörter identifizieren und die für eine Fragestellung relevanten Textstellen markieren und auswerten.
Lernende können den argumentativen Aufbau eines englischsprachigen Meinungstextes (opinion piece / commentary) erkennen: These (claim/thesis), stützende Argumente (supporting arguments), Gegenargumente (counterarguments) und Schlussfolgerung (conclusion) identifizieren und die Überzeugungsstrategie des Textes beschreiben.
Lernende können Anleitungs- und Instruktionstexte in englischer Sprache verstehen: schrittweise Handlungsanweisungen nachvollziehen, imperative Satzstrukturen (click, open, insert, ensure) als Anweisungen erkennen und Sicherheits- sowie Reihenfolgehinweise identifizieren.
Lernende können fachspezifische Begriffe (technical/specialist terms) in englischen Sachtexten aus dem Kontext erschließen, im Text enthaltene Definitionen (X is defined as …, X refers to …) identifizieren und Bedeutungserschließungsstrategien wie Wortstammanalyse und Kontextanalyse gezielt einsetzen.
Lernende können Informationen aus englischsprachigen Grafiken, Diagrammen, Tabellen und Schaubildern entnehmen, Beschriftungen (labels, legends, axes) verstehen, Trends und Vergleiche benennen und die dargestellten Daten in eigenen Worten interpretieren (data interpretation / visual literacy).
Lernende können englischsprachige Websites zielgerichtet navigieren, relevante Abschnitte identifizieren, verlinkten Inhalten folgen und die inhaltliche Qualität einer Website auf Basis von Autor, Datum, Quelle und Zweck einschätzen.
Lernende können englischsprachige Text-Bild-Kombinationen wie Infografiken, illustrierte Artikel und Comics erschließen, indem sie das Zusammenspiel von Bild und Text (image-text relationship) analysieren, visuelle und sprachliche Informationen verknüpfen und die Gesamtaussage des multimodalen Dokuments beschreiben.
Umfasst das Lesen und Analysieren englischsprachiger literarischer Texte verschiedener Gattungen (Kurzgeschichte, Roman, Lyrik, Drama), einschließlich der Analyse von Erzählperspektive, Figurencharakterisierung, Plotstruktur, sprachlichen Mitteln sowie der kulturellen und historischen Einordnung von Werken.
Lernende können einer englischsprachigen Kurzgeschichte (short story) lesen und dem Handlungsverlauf folgen: Figuren, Schauplatz (setting), Konflikt und Ausgang (resolution) identifizieren und den Inhalt in eigenen Worten wiedergeben.
Lernende können die narrative perspective eines englischen Erzähltextes bestimmen: first-person narrator (I / we), third-person limited narrator (he / she, Perspektive einer Figur), omniscient narrator (allwissend) und die Wirkung der Erzählperspektive auf Leseridentifikation und Informationssteuerung beschreiben.
Lernende können Charaktere in englischen Erzähltexten analysieren, indem sie zwischen direkter Charakterisierung (explicit characterisation: der Erzähler beschreibt die Figur direkt) und indirekter Charakterisierung (implicit characterisation: Rückschlüsse aus Handlungen, Sprache, Gedanken und Reaktionen anderer Figuren) unterscheiden und ein begründetes Figurenprofil erstellen.
Lernende können den Handlungsaufbau eines englischen Textes mit den Begriffen der Erzählstruktur beschreiben: exposition (setting and characters introduced), inciting incident, rising action (conflict develops), climax (turning point), falling action und resolution/denouement.
Lernende können die emotionale Qualität einer Szene oder eines Textes beschreiben (mysterious, tense, melancholic, joyful, ironic) und belegen, durch welche sprachlichen Mittel (word choice/diction, sentence rhythm, imagery) diese Wirkung erzeugt wird.
Lernende können grundlegende literary devices in englischen Texten benennen und analysieren: metaphor (direct comparison), simile (comparison using as/like), personification, symbol, foreshadowing, imagery, irony und ihre Funktion für die Bedeutungsebene des Textes erläutern.
Lernende können ein englischsprachiges Jugendbuch oder einen Roman als Ganzes lesen, den Gesamtplot nachvollziehen, zentrale Figuren und Themen benennen und die Lektüre in einer globalen Auswertung (z. B. Inhaltsangabe, thematische Einschätzung, persönliche Stellungnahme) zusammenfassen.
Lernende können ein englischsprachiges Gedicht lesen und das Thema, die Stimmung (mood) und die zentrale Aussage in eigenen Worten beschreiben. Sie nutzen dazu Kontext, Schlüsselwörter und die bildliche Sprache des Gedichts.
Lernende können formale Merkmale englischer Gedichte identifizieren: rhyme scheme (ABAB, ABBA, AABB, free verse), stanza (Strophe), verse / line, rhythm und Metrum (iambic pentameter als wichtigstes englisches Versmaß). Sie können die Form eines Gedichts beschreiben ohne zwingend zu interpretieren.
Lernende können die wichtigsten poetic devices in englischen Gedichten benennen und analysieren: alliteration, assonance, onomatopoeia, metaphor, simile, personification, enjambment, repetition und ihre Wirkung auf Klang, Rhythmus und Bedeutung des Gedichts beschreiben.
Lernende können einen englischsprachigen Dramentext als solchen erkennen, stage directions, dialogue, monologue und soliloquy als Textbestandteile unterscheiden, Figuren charakterisieren und den dramatischen Konflikt (dramatic conflict) verfolgen. Sie können auch Shakespeare-Texte mit Erschließungshilfen (moderne Übersetzungen, Glossare) grundlegend verstehen.
Lernende kennen bedeutende Werke der englischsprachigen Literatur als kulturelles Erbe und können sie zeitlich und thematisch einordnen: Shakespeare (Elizabethan drama), Austen (social satire / 19th century), Dickens (Victorian novel / social critique), Orwell (20th century / dystopia), Fitzgerald / Hemingway / Steinbeck (American literature), Achebe / Morrison (postcolonial literature).
Lernende können zeitgenössische englischsprachige Literatur (contemporary fiction, Young Adult, graphic novels) für das eigene Lesen erschließen, Textausschnitte einschätzen und thematische und sprachliche Besonderheiten aktueller englischsprachiger Literatur benennen.
Lernende können verstehen, dass englischsprachige Literatur aus vielen Teilen der Welt stammt (Indien, Nigeria, Jamaika, Australien, Kanada) und dass diese Texte unterschiedliche kulturelle Perspektiven und historische Erfahrungen einbringen. Sie können einen solchen Text lesen und seine kulturelle Verortung beschreiben.
Lernende können Kurzgeschichten, Gedichte, Songtexte und Graphic novels als niedrigschwellige und motivierende Einstiegsformate für das eigenständige Lesen auf Englisch nutzen und grundlegende inhaltliche sowie sprachliche Merkmale dieser Kurzformen benennen.
Umfasst die Fähigkeit, englischsprachige Texte und Quellen kritisch zu beurteilen: Seriosität und Bias erkennen, Desinformation identifizieren, Argumentationsstrategien analysieren, Texte vergleichen sowie eine reflektierte und eigenständige Lesepraxis entwickeln.
Lernende können die Vertrauenswürdigkeit englischsprachiger Quellen anhand etablierter Kriterien einschätzen (source evaluation): Autor und Qualifikation (author / credentials), Veröffentlichungsdatum (date / currency), Herausgeber und institutioneller Kontext (publisher / platform), Quellenbelege sowie Zweck des Textes (inform, persuade, sell, entertain).
Lernende können Einseitigkeit und perspektivische Färbung (bias) in englischsprachigen Texten erkennen: Sie analysieren, welche Stimmen und Perspektiven zu Wort kommen, welche ausgelassen werden, und identifizieren sprachliche Mittel der Beeinflussung (loaded language, selective facts, framing), die eine einseitige Darstellung erzeugen.
Lernende können Merkmale von Fake news und Desinformation in englischsprachigen Texten identifizieren: fehlende Quellenangaben, emotionaler Clickbait-Titel, Falschzitate, Manipulation durch selektive Fakten, Verschwörungsnarrative.
Lernende können die Argumentationsstrategie eines englischsprachigen Textes analysieren: Sie identifizieren die vertretene These (claim/thesis), die angeführten Argumente und Belege (evidence), den Umgang mit Gegenargumenten (counterarguments / concession) sowie rhetorische Mittel (rhetorical devices, appeals to logos/ethos/pathos), die zur Überzeugung eingesetzt werden.
Lernende können zwei englischsprachige Texte zum gleichen Thema (z. B. zwei Zeitungsartikel, ein Nachrichtentext und ein Kommentar) systematisch vergleichen und gegenüberstellen: Sie analysieren Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Inhalt, Perspektive, Ton, Argumentation und sprachlicher Gestaltung und ziehen daraus begründete Schlussfolgerungen.
Lernende können aus einem Angebot englischsprachiger Texte und Bücher selbstständig eine Auswahl treffen, ihre Wahl begründen und die Lektüre nach persönlichen und inhaltlichen Kriterien bewerten (persönliche Reaktion, Qualität der Sprache, Relevanz des Themas) – als Grundlage für eine eigenverantwortliche Lesepraxis (independent reading).
Lernende können verstehen und erläutern, warum regelmäßiges Lesen auf Englisch den Spracherwerb fördert: beiläufiger Vokabelaufbau durch Kontext (incidental vocabulary learning), impliziter Grammatikerwerb durch Strukturwiederholung (implicit grammar acquisition) sowie Aufbau kulturellen Hintergrundwissens. Sie können darauf aufbauend eine individuelle Lesestrategie entwickeln und umsetzen.
Umfasst alle Teilbereiche mündlicher Sprachproduktion im Englischen: von grundlegenden Sprechstrategien über monologisches und dialogisches Sprechen bis hin zu Argumentation und öffentlichem Vortrag.
Umfasst grundlegende Strategien zur Vorbereitung, Durchführung und Absicherung von Sprechhandlungen, darunter Planung, Vokabularaktivierung, Kompensationsstrategien sowie den bewussten Einsatz von Körpersprache und Aussprache.
Lernende können Sprechvorhaben vor einer Äußerung bewusst planen: Thema klären, Hauptpunkte festlegen, Reihenfolge strukturieren und passende Formulierungen vorab aktivieren (pre-speaking planning, speech planning).
Lernende können thematisches Vorwissen und topic vocabulary vor einem Sprechanglass aktivieren, Ideen durch brainstorming und mind-mapping sammeln, inhaltliche Lücken erkennen und durch Ersatzstrategien schließen sowie gezielt sicheres Vokabular einplanen.
Lernende können kurze Sprechnotizen in Form von cue cards und bullet points erstellen, die als Gedächtnisstütze beim freien Sprechen dienen, ohne diese wörtlich abzulesen.
Lernende können Denkpausen in englischsprachigen Gesprächen sprachlich überbrücken, indem sie Hesitationspartikeln (well, uh, you know, I mean), Reformulierungen und Rückfragen (Could you repeat that?) einsetzen, ohne ins Deutsche zu wechseln.
Lernende können fehlende Wörter oder Ausdrücke durch circumlocution kompensieren: Paraphrase, Umschreibung, Oberbegriffe oder Beispiele einsetzen, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten.
Lernende können das Spannungsfeld zwischen fluency (Kommunikationsfluss, Botschaft vermitteln) und accuracy (grammatikalische Korrektheit) beim Sprechen bewusst wahrnehmen und situationsangemessen gewichten.
Lernende können verständlich auf Englisch sprechen: deutliche Artikulation, angemessenes Sprechtempo, funktionale Pausen und die gezielte Betonung zentraler Wörter zur Sicherung der Verständlichkeit einsetzen.
Lernende können nonverbale Kommunikationsmittel (eye contact, facial expression, gesture, posture) beim englischsprachigen Sprechen bewusst einsetzen und kennen kulturelle Unterschiede im Einsatz von Körpersprache zwischen anglophonen und deutschsprachigen Kulturen.
Umfasst Formen des zusammenhängenden, eigenständigen Sprechens ohne direkten Gesprächspartner: Beschreiben, Berichten, Erklären, Erzählen und Vergleichen in strukturierten Monologen.
Lernende können ein Bild, eine Grafik oder eine Fotografie strukturiert auf Englisch beschreiben: Gesamteindruck benennen, Bildbereiche (foreground, background) erschließen und eine persönliche Einschätzung formulieren.
Lernende können Personen (äußere Erscheinung, Kleidung, Gesichtsausdruck), Orte (Lage, Atmosphäre, Merkmale) und Gegenstände (Form, Farbe, Funktion, Material) präzise und strukturiert beschreiben, unter Nutzung von Adjektiven, Relativsätzen und beschreibendem Vokabular.
Lernende können englischsprachige Diagramme, Tabellen und Grafiken mündlich beschreiben: Haupttrends benennen, Werte vergleichen, Auffälligkeiten kommentieren und einfache Schlussfolgerungen formulieren (data commentary, statistical language).
Lernende können einen zeitlichen Ablauf, einen technischen Prozess oder eine Handlungssequenz mündlich auf Englisch erklären, indem sie Schritte in logischer Reihenfolge nennen und Sequenzierungsmarker (first, then, finally) verwenden.
Lernende können persönliche Erfahrungen und Erlebnisse auf Englisch erzählen: chronologisch aufbauen, setting the scene, Höhepunkt und Wendepunkt markieren, narrative Zeitformen und typische Erzählformeln einsetzen sowie mit einer Bewertung oder Pointe abschließen.
Lernende können sachlich über Themen und aktuelle Ereignisse auf Englisch berichten: zentrale Informationen vollständig und korrekt darstellen (who, what, when, where, why), eine klare Struktur einhalten und Meinung von Fakten trennen.
Lernende können den Inhalt eines Films, Buches, Podcasts oder Spiels als plot summary zusammenfassen, Genre und Hauptfiguren benennen und eine persönliche Bewertung formulieren.
Lernende können Informationen aus Quellen (Text, Statistik, Interview) mündlich auf Englisch sachlich, strukturiert und quellenattributiert weitergeben (According to…) und dabei Verständlichkeit und inhaltliche Genauigkeit sicherstellen.
Lernende können einen Begriff oder ein komplexeres Konzept auf Englisch erklären: Definition formulieren (X is / refers to / can be defined as…), Beispiele geben, Abgrenzungen vornehmen und das Konzept verständlich veranschaulichen.
Lernende können sich auf Englisch vorstellen: Name, Herkunft, Interessen, Stärken und Zukunftspläne authentisch und strukturiert präsentieren.
Lernende können auf Englisch Wegbeschreibungen und Anleitungen geben: Richtungsangaben (Go straight on, Turn left at the lights), Orientierungspunkte benennen (It's opposite / next to / between…) und Schritte in nachvollziehbarer Reihenfolge formulieren.
Lernende können zwei Optionen, Positionen oder Situationen auf Englisch vergleichen und gegenüberstellen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede benennen sowie Vor- und Nachteile unter Verwendung von Vergleichsformeln (Both…, whereas…, in contrast…) abwägen.
Umfasst Fähigkeiten zur mündlichen Meinungsäußerung, Argumentation und Diskussionsführung auf Englisch, von der Formulierung eigener Standpunkte bis zur strukturierten Debatte und konstruktiven Rückmeldung.
Lernende können ihre persönliche Meinung auf Englisch klar ausdrücken, von sachlichen Informationen abgrenzen und dabei Meinungsformeln (In my opinion…, I think…, As far as I'm concerned…) korrekt einsetzen.
Lernende können ihre Meinung auf Englisch strukturiert begründen: Behauptung (claim), Argument, Beleg oder Beispiel (evidence/example) und Schlussfolgerung formulieren sowie argumentative Konnektoren (because, therefore, however) verwenden.
Lernende können auf Englisch differenziert auf Aussagen reagieren: vollständige Zustimmung, teilweise Zustimmung mit Einschränkung und Ablehnung sprachlich differenziert ausdrücken (Absolutely!, I see your point, but…, I'm afraid I disagree…).
Lernende können Vermutungen und Hypothesen auf Englisch sprachlich kennzeichnen: sicheres Vermuten (must be…), mittlere Wahrscheinlichkeit (might / could…) und unsicheres Vermuten (I'm not sure, but possibly…) als epistemische Markierung einsetzen.
Lernende können eine englischsprachige Diskussion eröffnen, strukturieren und abschließen: Eröffnungs-, Übergangs- und Abschlussformeln (Let's start by…, Moving on to…, To sum up…) situationsangemessen einsetzen.
Lernende können in englischsprachigen Diskussionen das Wort ergreifen (Can I just add…, I'd like to come in here…), es gezielt abgeben und den Gesprächsfluss durch turn-taking-Strategien steuern.
Lernende können ein Thema auf Englisch aus verschiedenen Perspektiven darstellen: unterschiedliche Standpunkte einführen (On the one hand… on the other hand…), sachlich gegenüberstellen und eine differenzierte Gesamteinschätzung formulieren.
Lernende können auf Englisch konstruktives Feedback geben und Leistungen differenziert bewerten: Stärken benennen (What worked particularly well was…), Verbesserungsvorschläge formulieren und eine wertschätzende Feedbacksprache verwenden.
Umfasst Formen des interaktiven Sprechens mit einem oder mehreren Gesprächspartnern auf Englisch: Alltagsgespräche, formelle Interaktionen, Rollenspiele, Konfliktkommunikation und Verhandlungen.
Lernende können informelle Gespräche auf Englisch eröffnen (Hi, how are you? / Long time no see!), small talk führen, Themen wechseln und Gespräche höflich beenden.
Lernende können sich auf Englisch über vertraute Alltagsthemen (Schule, Freizeit, Musik, Sport, Reisen, Freundschaften) flüssig und authentisch unterhalten.
Lernende können auf englischsprachige Einladungen, Vorschläge und Angebote angemessen reagieren: annehmen, ablehnen oder Alternativen vorschlagen unter Verwendung idiomatischer Antwortformeln.
Lernende können in typischen englischsprachigen Alltagssituationen sicher kommunizieren: im Restaurant bestellen, einkaufen, Auskünfte einholen oder öffentliche Dienstleistungen nutzen (transactional language).
Lernende können in formelleren englischsprachigen Gesprächssituationen sicher agieren: Vorstellungsgespräch, Bewerbungsinterview oder schulische Befragung – strukturiert antworten, Höflichkeitsregister einhalten und die eigene Person überzeugend präsentieren.
Lernende können eine vorgegebene Rolle in einem englischsprachigen Rollenspiel (role play) überzeugend einnehmen: Rollenvorgaben verstehen, in die Situation einsteigen, die Rolle konsequent durchhalten und auf unvorhergesehene Wendungen reagieren.
Lernende können auf Englisch Missverständnisse klären (I think there's been a misunderstanding…), Konflikte deeskalieren und sachlich nach Lösungen suchen unter Einsatz geeigneter Konflikt- und Klärungsformeln.
Lernende können auf Englisch Verhandlungsgespräche führen: eine Position vertreten, Kompromissbereitschaft signalisieren, Zugeständnisse machen und eine gemeinsame Lösung aushandeln (negotiation language, compromise strategies).
Umfasst Fähigkeiten zur Planung, Strukturierung und Durchführung englischsprachiger Präsentationen und öffentlicher Redebeiträge, einschließlich Medieneinsatz, freiem Sprechen und dem Umgang mit Publikumsfragen.
Lernende können eine Kurzpräsentation auf Englisch strukturiert aufbauen und halten: Einstieg und Begrüßung, klare Gliederung, Übergänge und einen wirkungsvollen Abschluss formulieren und präsentieren.
Lernende können eine englischsprachige Präsentation überwiegend frei sprechen, indem sie cue cards statt ausformulierter Texte nutzen, Blickkontakt halten und Sprechtempo sowie Lautstärke situationsangemessen anpassen.
Lernende können visuelle Hilfsmittel (Poster, Folien, Grafiken, Videos) sinnvoll in eine englischsprachige Präsentation integrieren: inhaltlich kommentieren (As you can see here…) und die Medien zur Verständnissicherung beim Publikum einsetzen.
Lernende können nach einer Präsentation auf Englisch Fragen souverän beantworten: Fragen reformulieren (So you're asking about…), bei Unklarheit nachfragen und auch unerwartete Rückmeldungen angemessen und fachlich kompetent aufgreifen.
Umfasst alle Teilbereiche des englischsprachigen Schreibens: von der Planung und Überarbeitung über kreatives und erzählendes Schreiben bis hin zu sachlichen, argumentativen und kommunikativen Textformen.
Behandelt grundlegende Kompetenzen des Schreibprozesses: Aufgabenanalyse, Planung, Strukturierung, Überarbeitung sowie reflektierter Umgang mit Feedback und Fehlern.
Lernende können eine englische Schreibaufgabe analysieren, Textsorte und Zielpublikum identifizieren sowie mithilfe von Planungswerkzeugen (mind map, outline) einen zielorientierten Schreibplan erstellen.
Lernende können Ideen für einen englischen Text brainstormen, nach Relevanz selektieren und in eine strukturierte Gliederung (outline) mit typischen Textorganisationsprinzipien (intro/body/conclusion, cause-effect, compare-contrast u. a.) überführen.
Lernende können Textlänge, Sprachregister (formell, informell, neutral) und Schreibstil (sachlich, kreativ, persuasiv) situationsgerecht einschätzen und Wortwahl, Satzlänge sowie Struktur bewusst an Adressat und Schreibziel anpassen.
Lernende können englische Texte in kohärente Absätze gliedern, die jeweils eine Topic sentence, stützende Supporting sentences und eine überführende Linking sentence enthalten.
Lernende können einen wirkungsvollen Einleitungsabsatz (hook, Themeneinführung, thesis statement) sowie einen abschließenden Schlussabsatz auf Englisch verfassen, der die Hauptaussage des Textes bündelt.
Lernende können eigene englische Texte systematisch überarbeiten: Inhalt auf Vollständigkeit und Kohärenz prüfen, sprachliche Fehler korrigieren sowie Ausdruck durch Wortvariation, präzisere Begriffe und Satzvariation verbessern.
Lernende können auf Englisch konstruktives Peer-Feedback zu Texten anderer formulieren: Stärken benennen, Verbesserungsvorschläge sachlich und respektvoll äußern und dabei etablierte Feedback-Strukturen nutzen.
Lernende können Fehler in englischen Texten in Kategorien einordnen (Grammatik, Vokabular, Rechtschreibung, Zeichensetzung, Kohärenz) und mithilfe eines persönlichen Fehlerprotokolls (error log) gezielt an ihrer Verbesserung arbeiten.
Behandelt das kreative und erzählende Schreiben auf Englisch: von der Kurzgeschichte über Figurengestaltung, Dialog und persönliche Narrative bis hin zu kreativen Kurzformen, literarischen Reaktionen und einfachen Textkommentaren.
Lernende können eine strukturierte englische Kurzgeschichte mit fesselnder Eröffnung, Konflikt, Wendepunkt und wirkungsvollem Ende verfassen und dabei erzählende Zeitformen, Erzählperspektive und atmosphärische Beschreibung gezielt einsetzen.
Lernende können in einem englischen Erzähltext Figuren durch Handlung, Dialog und direkte Beschreibung charakterisieren sowie durch Wortwahl, Sensorik und Satzrhythmus eine stimmige Atmosphäre aufbauen.
Lernende können direkte Rede (direct speech) in englischen Erzähltexten korrekt einsetzen und kennen den Unterschied zwischen direkter und indirekter Rede (reported speech) sowie die Funktion von Dialog als Charakterisierungsmittel.
Lernende können eine persönliche Erfahrung als personal narrative essay auf Englisch gestalten: authentisches Erlebnis, lebendige Beschreibung von Ort, Zeit und Beteiligten sowie eine reflektierende Schlussaussage (What I learned / Why this matters).
Lernende können kreative Kurzformen auf Englisch verfassen (Haiku, Limerick, Akrostichon, free verse) und dabei formale Merkmale sowie sprachlich-ästhetische Gestaltungsmittel der jeweiligen Form berücksichtigen.
Lernende können auf ein englisches literarisches Werk kreativ reagieren: eine Szene fortschreiben, die Perspektive wechseln, die Textform transformieren (z. B. Gedicht → Dialog) oder ein alternatives Ende verfassen.
Lernende können eine offene kreative Schreibaufgabe auf Englisch eigenständig durchführen: Thema und Format wählen, einen Schreibplan erstellen, eine erste Fassung verfassen, diese überarbeiten und eine Endfassung vorlegen.
Lernende können auf Englisch schriftlich auf eine literarische Lektüre reagieren: persönliche Meinung und Reaktion formulieren sowie Textbelege zur Untermauerung einbeziehen (reader response).
Lernende können zu einem englischen Textauszug einen strukturierten Kurzkommentar verfassen: eine Figur charakterisieren, eine zentrale Szene interpretieren oder ein literarisches Mittel (metaphor, symbol, irony) benennen und mit Textbelegen verknüpfen.
Lernende können sich in eine Romanfigur hineinversetzen und aus ihrer Perspektive auf Englisch schreiben (Brief oder Tagebucheintrag), dabei innere Gedanken und Figurensprache authentisch darstellen und zwischen Fiktion und eigener Meinung unterscheiden.
Behandelt informierendes und beschreibendes Sachschreiben auf Englisch: Orts- und Produktbeschreibungen, Prozessbeschreibungen, Sachtexte, Berichte, Zusammenfassungen, Grafikauswertungen und journalistische Textsorten.
Lernende können einen Ort oder eine Reiseerfahrung auf Englisch beschreiben: geografische Lage, Atmosphäre, Sehenswürdigkeiten, persönliche Eindrücke und Empfehlungen unter Einsatz von Raumsprache und beschreibenden Ausdrücken.
Lernende können einen Gegenstand oder ein Produkt auf Englisch präzise beschreiben (Funktion, Aussehen, Material, Einsatzbereich) und dabei nominale Konstruktionen, Relativsätze sowie Passivformen korrekt einsetzen.
Lernende können einen Prozess, ein wissenschaftliches Verfahren oder einen Arbeitsablauf auf Englisch in logischer Schrittfolge beschreiben und dabei typische sprachliche Mittel der Prozessbeschreibung (Sequenzmarker, Passiv) verwenden.
Lernende können einen informativen Sachtext auf Englisch verfassen: Thema klar einführen, Informationen sachlich und strukturiert darstellen und durch Gliederungselemente (headlines, subheadings, paragraphs) die Leserorientierung sicherstellen.
Lernende können einen formellen Bericht (report) auf Englisch nach typischer Reportstruktur verfassen: Titel, Empfänger, Zweckangabe, strukturierte Abschnitte und eine zusammenfassende Empfehlung oder Schlussfolgerung.
Lernende können einen englischen Text in eigenen Worten zusammenfassen: Kernaussagen identifizieren, paraphrasieren, in korrekter Reihenfolge wiedergeben und auf das Wesentliche reduzieren, ohne eigene Meinung einzufließen.
Lernende können eine englischsprachige Statistik, Tabelle oder Grafik schriftlich auswerten: Hauptaussage benennen, auffällige Daten beschreiben und sprachliche Mittel der Datenauswertung (The data shows, compared to, a significant increase in) korrekt einsetzen.
Lernende können einen Zeitungs- oder Blogartikel auf Englisch verfassen: ansprechende Überschrift, informativen Lead-Paragraph, strukturierten Hauptteil mit Zitaten sowie einen wirkungsvollen Abschluss, Register und Stil auf Medium und Zielpublikum abgestimmt.
Behandelt argumentatives und persuasives Sachschreiben auf Englisch: Meinungsaufsätze, Pro-/Contra-Darstellungen, Kommentare, Reden, Textanalysen, Erörterungen, Textvergleiche sowie formelle Bewerbungs- und Beschwerdeschreiben.
Lernende können einen strukturierten Meinungsaufsatz (opinion essay) auf Englisch verfassen: Einleitung mit These, argumentativ gestützter Hauptteil und eine abschließende, begründete Positionsaussage.
Lernende können eine balanced discussion auf Englisch schreiben: beide Seiten eines strittigen Themas sachlich und strukturiert darstellen, Argumente gegenüberstellen und eine ausgewogene Schlussfolgerung formulieren.
Lernende können einen englischen Kommentar (comment) zu einem aktuellen Thema verfassen: eine klare Haltung einnehmen, sachlich argumentieren, Belege anführen und den Unterschied zwischen Kommentar, Bericht und Analyse beachten.
Lernende können einen persuasiven Text oder eine Rede auf Englisch schreiben: Publikum direkt ansprechen, rhetorische Mittel (Wiederholung, rhetorische Frage, Dreier-Struktur) einsetzen und eine überzeugende Gesamtargumentation aufbauen.
Lernende können einen englischen Sach- oder Literaturtext schriftlich analysieren: Textsorte und Struktur beschreiben, sprachliche Mittel benennen und deren Wirkung auf den Leser mit Textbelegen erläutern.
Lernende können ein strittiges Thema in einem strukturierten discursive essay auf Englisch erörtern: beide Positionen fair darstellen, eine begründete eigene Meinung einbeziehen und typische Textmarker der Erörterung (arguably, it could be claimed, the evidence suggests) verwenden.
Lernende können zwei englischsprachige Texte schriftlich vergleichen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Thema, Perspektive, Struktur und Sprache herausarbeiten, Textbelege einbeziehen und eine integrierende Gesamtaussage formulieren (comparative analysis).
Lernende können ein englischsprachiges Bewerbungsschreiben (cover letter) verfassen: eigene Qualifikationen und Motivation überzeugend darstellen, formellen Briefstil einhalten und auf die ausgeschriebene Stelle oder das Programm eingehen.
Lernende können einen formellen Beschwerdebrief (letter of complaint) oder eine offizielle Anfrage auf Englisch verfassen: Problem sachlich schildern, Konsequenzen benennen und eine konkrete Reaktion oder Lösung einfordern.
Lernende können ein englischsprachiges CV / résumé nach britischem oder amerikanischem Format erstellen: personal information, education, work experience, skills und interests übersichtlich und sprachlich korrekt präsentieren.
Behandelt kommunikative und mediale Textformen auf Englisch: formelle und informelle Korrespondenz, digitale Textsorten (Blog, Social Media), Präsentationen, Skripte sowie das strukturierte Schreiben unter Prüfungsbedingungen.
Lernende können eine formelle E-Mail oder einen formellen Brief auf Englisch korrekt verfassen: formale Anrede (Dear Mr./Ms.), strukturierter Aufbau, angemessenes Register und korrekte Abschlussformel (Yours sincerely / faithfully).
Lernende können informelle englischsprachige Schreibkommunikation (persönliche E-Mail, Nachricht) verfassen: persönlicher Ton, informelle Eröffnungs- und Abschlussformeln sowie situations- und adressatenangemessenes Register.
Lernende können auf Englisch Einladungen, Angebote und Absagen formulieren und dabei situations- und registergerechte Ausdrucksmittel sowie typische Höflichkeitskonventionen verwenden.
Lernende können eigenständig E-Mails und kurze Briefe für typische Alltags- und Schulkontexte verfassen (z. B. Schulaustausch-Anfrage, Dankesbrief, Reservierungsanfrage) und dabei Textsortenmerkmale und Registeranforderungen beachten.
Lernende können digitale Textsorten auf Englisch verfassen: Blog-Eintrag (persönlicher Stil, Struktur, Leseransprache), Social-Media-Post (prägnant, Hashtags) und Online-Kommentar (sachliche Meinungsäußerung).
Lernende können englischsprachige Präsentationen und Poster inhaltlich und sprachlich gestalten: prägnante Headlines, Stichpunkte statt Fließtext, visuell orientiertes Layout sowie Sprechnotizen von Folientexten trennen.
Lernende können ein Skript für eine englische Sprachnachricht, ein Video oder einen Podcast-Beitrag verfassen: mündlichen Stil mit klarer Gliederung verbinden und das Skript anschließend aufnehmen oder frei vortragen.
Lernende können Schreibaufgaben in englischsprachigen Prüfungen analysieren, Textsorte und Anforderungen identifizieren, die verfügbare Zeit strukturiert einteilen (planen – schreiben – überarbeiten) und gezielt auf task fulfillment achten.
Lernende können auch unter Zeitdruck einen strukturierten, kohärenten englischen Text verfassen und dabei wesentliche Schreibstrategien (Planung, Fokussierung, Überarbeitung) effizient einsetzen.
Übergeordneter Knoten zur Sprachmittlung (mediation): umfasst das Verständnis des Konzepts sowie die praktische Anwendung beim sinngemäßen, adressatengerechten Übertragen von Informationen zwischen Deutsch und Englisch in beide Richtungen.
Umfasst die konzeptuellen und strategischen Grundlagen der Sprachmittlung: Begriffsverständnis, Adressatenorientierung, Selektion von Informationen sowie der Umgang mit sprachlichen und kulturellen Übertragungsproblemen.
Lernende können den Begriff Sprachmittlung (mediation) erklären und ihn von direkter Übersetzung (translation) abgrenzen; sie verstehen, dass Sprachmittlung sinngemäßes, adressatengerechtes Übertragen von Bedeutungen – nicht wörtliches Übersetzen – bedeutet.
Lernende können bei einer Sprachmittlungsaufgabe die drei Kerngrößen Adressat (Wer empfängt die Mitteilung?), Situation (Kontext und Rahmen der Kommunikation) und Kommunikationsziel (Was soll erreicht werden?) bestimmen und ihre Mitteilung daran ausrichten.
Lernende können beim Mitteln gezielt Informationen selektieren: Sie unterscheiden zwischen für den Adressaten relevanten Kernaussagen und entbehrlichen Details und begründen ihre Auswahl situationsgerecht.
Lernende können typische Schwierigkeiten der Sprachmittlung identifizieren – fehlende lexikalische Äquivalente in der Zielsprache, kulturspezifische Konzepte ohne direkten Transfer – und geeignete Strategien wie Umschreibung oder Erläuterung einsetzen, um diese zu überbrücken.
Umfasst alle Teilkompetenzen zur Sprachmittlung von Deutsch nach Englisch: vom mündlichen Übertragen einfacher Alltagsinformationen bis hin zum schriftlichen Aufbereiten komplexer Sachtexte für formelle und adressatenspezifische englischsprachige Kontexte unter Berücksichtigung kultureller Unterschiede.
Lernende können Informationen aus einer deutschen Quelle spontan und informell mündlich auf Englisch übertragen, dabei die Kernaussage sinngemäß wiedergeben und auf den englischsprachigen Gesprächskontext abstimmen.
Lernende können alltägliche deutsche Texte (z. B. Hinweisschilder, Formulare, Ankündigungen) für englischsprachige Adressaten mündlich sinngemäß aufbereiten: Hauptinformation identifizieren, verständlich auf Englisch wiedergeben und bei Bedarf kulturell erläutern.
Lernende können eine kurze deutsche schriftliche Information (z. B. Ankündigung, Brief, Artikel) mündlich auf Englisch zusammenfassen: Kernaussage extrahieren, in eigene englische Worte fassen und für den englischsprachigen Adressaten vollständig und verständlich wiedergeben.
Lernende können einen deutschen Sachtext (z. B. Artikel, Bericht, Ankündigung) schriftlich auf Englisch sinngemäß übertragen: Hauptinformationen selektieren, in angemessenem Englisch formulieren und das Ergebnis adressaten- und situationsgerecht aufbereiten.
Lernende können deutschsprachige Inhalte (z. B. Protokoll, Stellungnahme, Bericht) für formelle englischsprachige Kontexte schriftlich mitteln: Fachbegriffe erklären, Ton und Register dem internationalen Publikum anpassen und den Inhalt vollständig und korrekt wiedergeben.
Lernende können beim schriftlichen Mitteln von Deutsch nach Englisch kulturelle Unterschiede (z. B. unterschiedliche Kommunikationskonventionen, kulturspezifische Konzepte) erkennen, erläutern und in der zielsprachlichen Aufbereitung angemessen berücksichtigen.
Lernende können einen deutschen Text (z. B. Zeitungsartikel, Sachtext, Broschüre) schriftlich auf Englisch für einen klar definierten Adressaten zusammenfassen: Informationen adressatengerecht selektieren und so aufbereiten, dass sie für den Empfänger verständlich, relevant und vollständig sind.
Lernende können Informationen aus deutschen Quellen in einen englischen Text erklärend einbetten: Kontext herstellen, Quellen einordnen und die gemittelten Informationen so integrieren, dass sie für ein englischsprachiges Publikum nachvollziehbar und kohärent sind.
Umfasst alle Teilkompetenzen zur Sprachmittlung von Englisch nach Deutsch: vom mündlichen Übertragen einfacher englischer Alltagsinformationen bis hin zum schriftlichen Aufbereiten komplexer Sachtexte für formelle und adressatenspezifische deutschsprachige Kontexte unter Berücksichtigung kultureller Besonderheiten.
Lernende können Informationen aus einer englischen Quelle spontan und informell mündlich auf Deutsch übertragen, dabei die Kernaussage sinngemäß wiedergeben und auf den deutschsprachigen Gesprächskontext abstimmen.
Lernende können englischsprachige Alltagssituationen (z. B. Speisekarten, Beschilderungen, Ankündigungen) für Deutschsprachige mündlich sinngemäß erschließen: relevante Informationen identifizieren, auf Deutsch wiedergeben und kulturelle Besonderheiten erklärend einordnen.
Lernende können eine kurze englischsprachige Mitteilung (z. B. Ankündigung, Artikel, Kommentar) mündlich auf Deutsch zusammenfassen: Kernaussage erfassen, in eigene deutsche Worte fassen und vollständig sowie verständlich für den deutschsprachigen Adressaten wiedergeben.
Lernende können einen englischen Sachtext (z. B. Artikel, Bericht, Mitteilung) schriftlich auf Deutsch sinngemäß übertragen: relevante Informationen selektieren, in gutem Deutsch formulieren und den Inhalt vollständig und korrekt – ohne wörtliche Übersetzung – wiedergeben.
Lernende können englischsprachige Inhalte (z. B. Pressemitteilung, Bericht, Ankündigung) für formelle deutschsprachige Kontexte schriftlich aufbereiten: Fachbegriffe erläutern, Inhalte für ein deutschsprachiges Publikum verständlich machen und Stil sowie Register dem Kontext anpassen.
Lernende können beim schriftlichen Mitteln von Englisch nach Deutsch kulturelle Besonderheiten englischsprachiger Texte (z. B. kulturspezifische Konzepte, abweichende Kommunikationskonventionen) erkennen und für deutschsprachige Adressaten verständlich erklären.
Lernende können einen englischsprachigen Text (z. B. Artikel, Bericht, Stellungnahme) schriftlich auf Deutsch für einen bestimmten Adressaten zusammenfassen: relevante Informationen selektieren, in verständlichem Deutsch formulieren und dabei Hintergrundwissen sowie Bedürfnisse des Adressaten berücksichtigen.
Lernende können Informationen aus englischsprachigen Quellen in einen deutschen Text erklärend einbetten: Quellen nennen und einordnen, den Kontext für deutschsprachige Leser herstellen und die gemittelten Informationen kohärent und nachvollziehbar integrieren.
Umfasst die zentralen grammatischen Teilgebiete des Englischen, darunter Verbformen, Satzkonstruktion, Wortarten und syntaktische Strukturen.
Umfasst das gesamte System der englischen Zeitformen (Tenses) einschließlich ihrer Bildungsregeln, Verwendungskontexte und wechselseitigen Abgrenzungen – von Present Simple bis zu den Perfect- und Continuous-Formen sowie verschiedenen Zukunftskonstruktionen.
Lernende können das Present Simple korrekt bilden (Basisform / V+s in der 3. Person Singular, Negation und Fragen mit do/does) und seine Verwendungsbereiche unterscheiden: dauerhafte Fakten, Gewohnheiten und Routinen (She works every day.), Gesetzmäßigkeiten sowie seine Abgrenzung zum Present Continuous.
Lernende können das Present Continuous korrekt bilden (am/is/are + V-ing) und seine Verwendungsbereiche kennen: gerade ablaufende Handlungen (She is writing a letter.), temporäre Situationen (I'm staying at a hotel this week.) sowie geplante Zukunftsereignisse; zudem können sie es vom Present Simple abgrenzen und kennen die Regel zu Stative Verbs.
Lernende können das Present Perfect korrekt bilden (have/has + Past Participle) und seine Hauptverwendungen unterscheiden: vergangene Handlungen mit Gegenwartsbezug (I've lost my keys.), Lebenserfahrungen ohne genaue Zeitangabe (Have you ever been to Scotland?), Handlungen in noch nicht abgeschlossenen Zeiträumen sowie die klare Abgrenzung zum Past Simple bei Angabe eines konkreten Zeitpunkts.
Lernende können das Present Perfect Continuous korrekt bilden (have/has been + V-ing) und seine Verwendung kennen: andauernde oder kürzlich beendete Handlungen mit sichtbarer Gegenwartswirkung (I've been running – that's why I'm out of breath.) sowie Handlungen, die über einen Zeitraum bis in die Gegenwart andauern (How long have you been learning English?); zudem können sie es vom Present Perfect Simple abgrenzen.
Lernende können das Past Simple korrekt bilden – reguläre Verben (worked, played) und die wichtigsten irregulären Formen (went, saw, had, took) – und seine Verwendungsbereiche kennen: abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit mit konkretem Zeitpunkt, aufeinanderfolgende Ereignisse sowie typische Signalwörter (yesterday, last week, ago); zudem kennen sie die Abgrenzung zum Present Perfect.
Lernende können das Past Continuous korrekt bilden (was/were + V-ing) und seine Verwendung kennen: zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit laufende Handlungen (At 8 o'clock I was having breakfast.), parallele Handlungen (While she was cooking, he was setting the table.) sowie das Zusammenspiel mit dem Past Simple zur Beschreibung einer unterbrochenen Handlung (I was reading when the phone rang.).
Lernende können das Past Perfect korrekt bilden (had + Past Participle) und verwenden: Es bezeichnet eine Handlung, die vor einem anderen vergangenen Ereignis abgeschlossen war (She had left before he arrived.), und ermöglicht so die Vorzeitigkeit in der Vergangenheit auszudrücken.
Lernende können das Past Perfect Continuous korrekt bilden (had been + V-ing) und verwenden: Es beschreibt eine andauernde Handlung, die vor einem vergangenen Zeitpunkt begann und bis dahin (oder kurz davor) andauerte, oft mit sichtbarer Folge (She had been crying – her eyes were red.).
Lernende können das Will-Future korrekt bilden (will + Infinitiv) und seine Verwendungsbereiche unterscheiden: spontane Entscheidungen im Moment des Sprechens (I'll take this one.), Vorhersagen ohne konkrete Grundlage (It will rain tomorrow.) sowie Vermutungen und Angebote; zudem können sie es vom Going-to-Future abgrenzen.
Lernende können das Going-to-Future korrekt bilden (am/is/are going to + Infinitiv) und seine Verwendungsbereiche unterscheiden: bewusste Absichten und Pläne (I'm going to study medicine.) sowie Vorhersagen auf Basis sichtbarer Anzeichen (Look at those clouds – it's going to rain.); zudem grenzen sie es vom Will-Future ab.
Lernende können das Present Continuous zur Bezeichnung zukünftiger Ereignisse verwenden (am/is/are + V-ing) und wissen, dass diese Form feste, bereits arrangierte Termine und Verabredungen ausdrückt (I'm meeting her at six tomorrow.), und können sie von Will-Future und Going-to-Future abgrenzen.
Lernende können das Future Perfect korrekt bilden (will have + Past Participle) und verwenden: Es bezeichnet eine Handlung, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein wird (By Friday, she will have finished the report.), häufig mit Signalwörtern wie by, by the time.
Lernende können das Future Continuous korrekt bilden (will be + V-ing) und verwenden: Es beschreibt eine Handlung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft im Gange sein wird (At noon tomorrow, I will be flying to London.), sowie planmäßig erwartete zukünftige Ereignisse.
Lernende können since und for korrekt unterscheiden und einsetzen: since gibt den Startpunkt eines Zeitraums an (since 2010, since Monday), for gibt die Dauer an (for three years, for a week); beide werden bevorzugt mit Present Perfect und Past Perfect verwendet und sind zentrale Signalwörter für diese Zeitformen.
Lernende können used to und would korrekt verwenden, um vergangene Gewohnheiten und regelmäßige Handlungen auszudrücken (I used to play football; We would visit them every summer.), und kennen den Unterschied: used to kann auch dauernde Zustände bezeichnen (She used to live here.), während would nur für wiederholte Handlungen, nicht für Zustände, steht.
Lernende kennen die Regel, dass in Temporalklauseln (nach Konjunktionen wie when, before, after, as soon as, until, while) das Präsens anstelle des Futurs verwendet wird (I'll call you when I arrive.), und können Zeitformen in Haupt- und Nebensatz korrekt aufeinander abstimmen.
Behandelt die englischen Modalverben (can, could, may, might, must, shall, should, will, would u. a.) hinsichtlich ihrer Formen, Bedeutungsnuancen und Verwendung zum Ausdruck von Möglichkeit, Notwendigkeit, Erlaubnis, Verpflichtung, Deduktion und Höflichkeit.
Der Lernende verwendet 'can' für aktuelle Fähigkeiten und Erlaubnisse sowie 'could' für vergangene Fähigkeiten und höfliche Bitten und unterscheidet deren Bedeutungsnuancen in Gegenwart und Vergangenheit.
Der Lernende setzt 'may' und 'might' korrekt ein, um Erlaubnis (may) sowie unterschiedlich starke Grade von Möglichkeit oder Unsicherheit (may/might) auszudrücken.
Der Lernende verwendet 'be able to' als Ersatzform für 'can/could', um Fähigkeiten in allen Zeitformen (Vergangenheit, Zukunft, Perfekt u. a.) auszudrücken, in denen Modalverben nicht flektiert werden können.
Der Lernende unterscheidet 'must', 'have to' und 'need to' hinsichtlich interner vs. externer Verpflichtung sowie Notwendigkeit und wendet sie situationsgerecht an.
Der Lernende verwendet 'should' und 'ought to', um Ratschläge, Empfehlungen und moralische Verpflichtungen auszudrücken, und erkennt die stilistischen Unterschiede zwischen beiden Formen.
Der Lernende unterscheidet 'mustn't' (Verbot: etwas darf nicht getan werden) von 'don't have to' (fehlende Notwendigkeit: etwas muss nicht getan werden) und verwendet beide Formen korrekt.
Der Lernende nutzt 'must' für logische Schlussfolgerungen mit hoher Sicherheit und 'can't' für die Zurückweisung einer Möglichkeit in der Gegenwart, um sichere Deduktionen zu formulieren.
Der Lernende drückt mit 'may', 'might' und 'could' unterschiedlich starke Grade von Vermutung und Möglichkeit in der Gegenwart aus und unterscheidet deren jeweilige Gewissheitsstufen.
Der Lernende verwendet 'should' und 'ought to' zur Formulierung von Erwartungen und wahrscheinlichen Ergebnissen, bei denen eine Situation als planmäßig oder vorhersehbar eingestuft wird.
Der Lernende bildet und verwendet die Konstruktionen 'could have', 'should have' und 'would have' (past modals), um nicht realisierte Möglichkeiten, verpasste Ratschläge und kontrafaktische Bedingungen in der Vergangenheit auszudrücken.
Der Lernende verwendet 'might have', 'must have' und 'can't have', um Vermutungen und logische Schlussfolgerungen über vergangene Ereignisse mit unterschiedlichen Gewissheitsgraden auszudrücken.
Der Lernende setzt 'would' zur Formulierung höflicher Anfragen, Angebote und Einladungen ein und erkennt dessen Funktion zur Abschwächung der Direktheit in kommunikativen Situationen.
Behandelt die Typen englischer Konditionalsätze (Zero, First, Second, Third Conditional sowie Mixed Conditionals) in Bezug auf ihre Struktur, Zeitformenwahl und Verwendung zur Darstellung realer und hypothetischer Bedingungen.
Der Lernende kann den Zero Conditional (If + Simple Present, Simple Present) bilden und verwenden, um allgemeingültige Wahrheiten, Naturgesetze und regelmäßige Kausalzusammenhänge auszudrücken.
Der Lernende kann den First Conditional (If + Simple Present, will + Infinitiv) bilden und verwenden, um reale oder wahrscheinliche Bedingungen und ihre zukünftigen Konsequenzen darzustellen.
Der Lernende kann den Second Conditional (If + Simple Past, would + Infinitiv) bilden und verwenden, um hypothetische oder unwahrscheinliche Situationen in Gegenwart und Zukunft sowie deren gedachte Folgen auszudrücken.
Der Lernende kann den Third Conditional (If + Past Perfect, would have + Partizip II) bilden und verwenden, um hypothetische Bedingungen in der Vergangenheit und ihre kontrafaktischen Folgen zu formulieren.
Der Lernende kann Mixed Conditionals bilden und verwenden, bei denen Bedingung und Folge unterschiedlichen Zeitebenen angehören (z. B. vergangene Bedingung mit gegenwärtiger Folge oder umgekehrt), und versteht die dabei entstehenden Zeitformenkombinationen.
Der Lernende kann konjunktionale Alternativen zu if – darunter unless, provided that, as long as und given that – korrekt einsetzen und kennt deren semantische Unterschiede hinsichtlich Bedingungsart und Einschränkung.
Der Lernende kann invertierte Konditionalsätze ohne Konjunktion durch Subjekt-Auxiliar-Inversion bilden (Were I to …, Had I …, Should you …) und versteht deren gehobenen, formalen Stilcharakter im Vergleich zu if-Sätzen.
Behandelt die Bildung und Verwendung des englischen Passivs (Passive Voice) in verschiedenen Zeiten und Modi sowie den kontextgebundenen Wechsel zwischen Aktiv und Passiv.
Die Lernenden können das Passiv im Present Simple (am/is/are + past participle) und im Present Continuous (am/is/are + being + past participle) korrekt bilden und zur Beschreibung gegenwärtiger Zustände bzw. laufender Vorgänge einsetzen.
Die Lernenden können das Passiv im Past Simple (was/were + past participle) und im Present Perfect (have/has + been + past participle) bilden und zur Beschreibung abgeschlossener Handlungen in der Vergangenheit bzw. vergangener Ereignisse mit Gegenwartsbezug verwenden.
Die Lernenden können Passivformen mit Futurkonstruktionen (will be + past participle, is/are going to be + past participle) sowie mit Modalverben (can/could/must/should/might + be + past participle) bilden und situationsgerecht einsetzen.
Die Lernenden verstehen die pragmatischen Funktionen des Passivs – Fokussierung auf das Objekt oder den Vorgang, Distanzierung vom Handelnden sowie unpersönliche oder formelle Ausdrucksweise – und wählen zwischen Aktiv und Passiv entsprechend dem kommunikativen Kontext.
Die Lernenden beherrschen das get-Passiv (get + past participle) als informelle Alternative zum be-Passiv sowie Passivkonstruktionen mit doppeltem Objekt, bei denen wahlweise das direkte oder indirekte Objekt in die Subjektposition rückt (z. B. He was given a prize / A prize was given to him).
Behandelt verschiedene Typen englischer Nebensätze – Relativ-, Adverbial-, Nominal- und Komplementsätze sowie Infinitiv- und Cleft-Konstruktionen – hinsichtlich ihrer Struktur, Einleitungselemente und syntaktischen Funktion im Satz.
Der Lernende kann bestimmende Relativsätze (Defining Relative Clauses) bilden und verwendet dabei die Relativpronomen who (Personen), which (Sachen), that (Personen/Sachen) und whose (Genitiv) korrekt zur eindeutigen Identifizierung des Bezugsnomens.
Der Lernende kann nicht-bestimmende Relativsätze (Non-Defining Relative Clauses) bilden, setzt sie durch Kommas korrekt vom Hauptsatz ab und versteht ihre Funktion als zusätzliche, nicht identifizierende Information zum Bezugsnomen.
Der Lernende kann temporale Adverbialsätze mit den Konjunktionen when, while, as, before, after und until bilden und beschreibt damit zeitliche Beziehungen zwischen Ereignissen wie Gleichzeitigkeit, Vorzeitigkeit und Nachzeitigkeit.
Der Lernende kann kausale Adverbialsätze mit because, since und as bilden und unterscheidet deren stilistische und semantische Nuancen bei der Angabe von Gründen und Ursachen.
Der Lernende kann konzessive Adverbialsätze mit although und even though sowie die präpositionalen Konstruktionen despite und in spite of verwenden, um einen Gegensatz oder ein unerwartetes Verhältnis zwischen zwei Sachverhalten auszudrücken.
Der Lernende kann finale Adverbialsätze und -konstruktionen mit so that (mit Hilfsverb) und in order to (mit Infinitiv) bilden, um Absichten und Ziele sprachlich auszudrücken.
Der Lernende kann Nominalsätze als Subjekt oder Objekt im Satz einsetzen, dabei that-Clauses für Aussagen sowie whether/if-Clauses für eingebettete Ja-Nein-Fragen korrekt konstruieren.
Der Lernende kann Infinitivkonstruktionen (to-Infinitiv) als verschiedene Satzelemente – insbesondere als Subjekt, Objekt oder adverbiale Bestimmung – einsetzen und kennt deren syntaktische Entsprechungen zu Nebensätzen.
Der Lernende kann Cleft-Konstruktionen vom Typ 'It is/was … that …' und 'What … is/was …' bilden und nutzt sie gezielt zur Hervorhebung (Fokussierung) eines bestimmten Satzteils.
Behandelt die Umformung direkter Rede in indirekte Rede (Reported Speech), einschließlich Backshift der Zeitformen, Pronomenänderungen sowie die Übertragung von Aussagen, Fragen und Aufforderungen.
Die Lernenden können direkte Aussagesätze in indirekte Rede überführen, dabei die erforderliche Zeitverschiebung (Backshift) anwenden und Personalpronomen sowie Possessivpronomen kontextgerecht anpassen.
Die Lernenden können direkte Fragen in indirekte Fragen umformen, dabei die korrekte Aussagewortstellung (Subjekt vor Verb) herstellen und den Backshift der Zeitformen sowie einleitende Konjunktionen (if/whether, Fragewörter) einsetzen.
Die Lernenden können direkte Befehle und Bitten mithilfe der Konstruktionen tell/ask + Objekt + to-Infinitiv in indirekte Rede umwandeln und dabei zwischen Aufforderung und höflicher Bitte unterscheiden.
Die Lernenden beherrschen den systematischen Backshift der Zeitformen (z. B. Simple Present → Simple Past) sowie die regelgerechte Änderung deiktischer Zeitausdrücke (z. B. now → then, today → that day) bei der Überführung direkter Rede in indirekte Rede.
Behandelt die Verwendung von Infinitiv (to-Infinitiv und bare Infinitiv), Gerundium (-ing-Form als Substantiv) und Partizip (Present Participle, Past Participle) sowie deren syntaktische Funktionen und typische Verben, die bestimmte Formen regieren.
Lernende können das Gerundium (V-ing in nominaler Funktion) korrekt als Satzsubjekt (Swimming is great exercise.), als direktes Objekt sowie in Präpositionalphrasen (interested in learning) einsetzen.
Lernende kennen typische Verben, die obligatorisch das Gerundium als Objekt regieren (z. B. enjoy, avoid, finish, consider, suggest, mind), und können diese in korrekten Sätzen anwenden.
Lernende können den to-Infinitiv in seinen syntaktischen Hauptfunktionen verwenden: als Objekt nach bestimmten Verben (want, hope, decide), nach Adjektiven (happy to help) sowie als nachgestellte Ergänzung zu Nomen (a chance to learn).
Lernende können den bare Infinitiv (Infinitiv ohne to) regelgerecht nach Modalverben (can, must, should), nach den Verben let und make sowie in bestimmten Konstruktionen mit help verwenden.
Lernende können Verben wie stop, remember, forget, try und regret mit Gerundium bzw. to-Infinitiv unterscheiden und erkennen, wie sich die Wahl der Form auf die Bedeutung des Satzes auswirkt (z. B. stop smoking vs. stop to smoke).
Lernende können das Present Participle (V-ing) und das Past Participle (V3) als verkürzte Relativsätze, adverbiale Partizipialkonstruktionen und prädikative Ergänzungen korrekt bilden und in Sätze einbetten (z. B. The man sitting there… / Exhausted by the journey, she…).
Behandelt den Gebrauch der englischen Artikel (definite, indefinite, zero article) sowie die Struktur der Nominalgruppe inklusive Determination, Prämodifikation und Nachstellung.
Der Lernende beherrscht den Gebrauch des bestimmten Artikels 'the' und kennt die zugrundeliegenden Regeln (Definitheit, Einzigartigkeit, Anapher) sowie bedeutsame Ausnahmen, etwa bei Eigennamen, Institutionen und geographischen Bezeichnungen.
Der Lernende beherrscht den Gebrauch des unbestimmten Artikels 'a/an' zur Einführung nicht-spezifischer oder erstgenannter zählbarer Einheiten und wendet die lautabhängige Wahl zwischen 'a' und 'an' korrekt an, einschließlich gängiger Ausnahmen.
Der Lernende verwendet den Nullartikel regelgerecht bei generischen Gattungsnamen im Plural und im Singular, bei Abstrakta sowie bei festgelegten Klassen geographischer Eigennamen (Kontinente, Länder, Städte) und begründet dessen Einsatz semantisch.
Der Lernende unterscheidet zählbare (countable) von unzählbaren (uncountable) Nomen und leitet daraus korrekte Konsequenzen für Artikelwahl, Pluralbildung und Verwendung passender Quantifikatoren ab.
Der Lernende setzt die zentralen Quantifikatoren 'some', 'any', 'much', 'many', 'little', 'few' und 'a lot of' kontextgerecht ein und unterscheidet dabei ihre Verwendung in Bezug auf Zählbarkeit, Satztyp (Aussage, Frage, Verneinung) und konnotative Bedeutung (wenig vs. zu wenig).
Umfasst die wichtigsten Klassen englischer Pronomen – Personal-, Possessiv-, Reflexiv-, Emphatik- und Indefinitpronomen – sowie deren Funktion zur anaphorischen Referenz und textuellen Kohäsion.
Der Lernende unterscheidet und verwendet Subjektformen (I, he, she, we, they) und Objektformen (me, him, her, us, them) der englischen Personalpronomen korrekt nach syntaktischer Funktion im Satz.
Der Lernende unterscheidet Possessivdeterminanten (my, his, her, our, their), die einem Nomen vorangestellt werden, von unabhängigen Possessivpronomen (mine, his, hers, ours, theirs) und setzt beide Formen situationsgerecht ein.
Der Lernende verwendet Reflexivpronomen (myself, yourself, himself, itself, ourselves, themselves) zur Bezeichnung von Koreferenz mit dem Subjekt sowie als Emphatikpronomen zur Hervorhebung und kennt den Unterschied beider Verwendungsweisen.
Der Lernende verwendet die Indefinitpronomen someone/anyone/everyone/no one sowie deren Ableitungen mit -body und -thing korrekt in affirmativen, negativen und interrogativen Kontexten und versteht deren Bedeutungsunterschiede hinsichtlich Spezifität und Polarität.
Behandelt die grundlegende Wortstellung im englischen Satz (SVO-Prinzip), Inversion, Topikalisierung sowie den Aufbau einfacher, zusammengesetzter und komplexer Satzstrukturen.
Der Lernende kennt das Subject-Verb-Object-Prinzip (SVO) als Grundprinzip englischer Satzstellung und kann Umstellungen wie Topikalisierung oder Frontierung zur Betonung bestimmter Satzglieder regelkonform anwenden.
Der Lernende beherrscht die grammatische Inversion im Englischen und wendet sie korrekt bei Fragen (subject-auxiliary inversion), nach negativen Einleitungen (z. B. 'never', 'hardly') sowie bei vorangestellten adverbialen Ausdrücken an.
Der Lernende unterscheidet trennbare und untrennbare Phrasal Verbs und platziert Partikel sowie Objekte (Nomen und Pronomen) nach den jeweiligen Stellungsregeln korrekt im Satz.
Der Lernende kennt die Stellungsregeln für Adverbien und adverbiale Angaben (Mittelfeld, Endstellung, Voranstellung) und unterscheidet dabei Adverbien der Häufigkeit, Weise, des Ortes und der Zeit hinsichtlich ihrer typischen Position im englischen Satz.
Behandelt Bildung, Steigerungsformen (Komparativ, Superlativ) und syntaktische Funktion von Adjektiven und Adverbien im Englischen sowie typische Verwendungsfehler bei Steigerung und Stellung.
Der Lernende kennt die attributive und prädikative Stellung von Adjektiven im Englischen, beherrscht die Reihenfolgeregeln bei mehreren aufeinanderfolgenden Adjektiven (opinion – size – age – shape – colour – origin – material – purpose) und kann regelmäßige sowie unregelmäßige Steigerungsformen (Komparativ, Superlativ) korrekt bilden und verwenden.
Der Lernende kann Adverbien der Art und Weise durch Anhängen von -ly an Adjektive bilden (inkl. orthografischer Besonderheiten), kennt die typischen Stellungsregeln für Adverbien im Satz und unterscheidet sicher zwischen adjektivischem und adverbialem Gebrauch (z. B. good vs. well, hard vs. hardly).
Der Lernende bildet Komparativ und Superlativ regelmäßig (Einsilber: -er/-est; Mehrsilber: more/most) sowie unregelmäßig (good – better – best, bad – worse – worst, far – further/farther – furthest/farthest u. a.) und setzt diese Formen in Vergleichskonstruktionen (as … as, than) korrekt ein.
Übergeordneter Bereich des englischen Wortschatzes, der Wortschatzstruktur und -erwerb, Wortbildung, Kollokationen und Phraseologie, thematische Wortfelder, Register und Varietäten sowie Präpositionen und feste Verbindungen umfasst.
Umfasst die strukturellen Grundlagen des englischen Wortschatzes: Gliederung in Ebenen und Frequenzlisten, semantische Beziehungen zwischen Wörtern sowie typische Interferenzfehler mit dem Deutschen.
Lernende verstehen die Gliederung des englischen Wortschatzes in Grundwortschatz, Allgemeinwortschatz, akademischen Wortschatz und Fachsprache und können Wörter diesen funktionalen Ebenen bewusst zuordnen und situationsangemessen einsetzen.
Lernende kennen die wichtigsten Frequenz- und Referenzlisten des Englischen (Oxford 3000/5000, Academic Word List, Longman-Listen) und nutzen diese gezielt zur systematischen und prioritätsorientierten Wortschatzerweiterung.
Lernende verstehen und unterscheiden die semantischen Beziehungen Synonymie, Antonymie, Homonymie und Polysemie und nutzen dieses Wissen zur präzisen Wortauswahl und Texterschließung.
Lernende unterscheiden Denotation (wörtliche Grundbedeutung) und Konnotation (assoziative Färbung) eines Wortes und erkennen sowie verwenden gezielt Wörter mit neutraler, positiver oder negativer Konnotation.
Lernende kennen die häufigsten False Friends (faux amis) zwischen Deutsch und Englisch, können deren täuschende Ähnlichkeit und tatsächliche Bedeutungsunterschiede benennen und wenden Strategien zur sicheren Vermeidung von Verwechslungsfehlern an.
Umfasst die produktiven Wortbildungsverfahren des Englischen: Präfigierung, Suffigierung, Komposition sowie Konversion, um Wortschatz systematisch zu erschließen und aktiv zu erweitern.
Lernende kennen die häufigsten negierenden und bedeutungsverändernden Präfixe (un-, dis-, mis-, over-, under-, re-, pre-, post-) und wenden diese produktiv zur Wortbildung sowie zur Erschließung unbekannter Wörter an.
Lernende kennen die wichtigsten Nomen bildenden Suffixe des Englischen (-tion/-sion, -ness, -ment, -ity/-ty, -er/-or/-ist/-ism), verstehen deren systematische Funktion und wenden sie produktiv bei der Wortbildung und Texterschließung an.
Lernende kennen die produktivsten Adjektiv bildenden Suffixe (-ful/-less, -ous/-ious, -ive/-al/-ic) und Verb bildenden Suffixe (-ize/-ify/-en) und nutzen sie zur Worterschließung sowie zur präzisen Textproduktion.
Lernende verstehen die Bildungsregeln und Schreibkonventionen englischer Komposita (compound nouns und compound adjectives) und können diese korrekt lesen, interpretieren und produktiv verwenden.
Lernende verstehen das Prinzip der Konversion (Zero Derivation), bei dem Wörter ohne morphologische Veränderung die Wortklasse wechseln (z. B. to book, a run, to google), und erkennen sowie nutzen dieses produktive Wortbildungsverfahren.
Umfasst den phraseologischen Wortschatz des Englischen: typische Kollokationsmuster mit Verben, Adjektiven und Adverbien, Phrasal Verbs sowie Idiome und Redewendungen.
Lernende kennen das System der häufigsten Verb-Nomen-Kollokationen (make/do/have/take/give/pay/keep + Nomen) und verwenden diese korrekt und flüssig, um typische Interferenzfehler aus dem Deutschen zu vermeiden.
Lernende kennen die häufigsten Adjektiv-Nomen- und Adverb-Adjektiv-Kollokationen des Englischen und wenden sie idiomatisch und treffend in der Sprachproduktion an.
Lernende verstehen das Grundsystem der Phrasal Verbs und kennen die häufigsten Partikel (up, down, in, out, on, off, away, back) mit ihren typischen Bedeutungsmustern, die sie zur Rezeption und Produktion idiomatischen Englischs einsetzen.
Lernende kennen eine repräsentative Auswahl englischer Idiome, Redewendungen und Sprichwörter, verstehen deren idiomatische (nicht wörtliche) Bedeutung sowie kulturellen Hintergrund und setzen sie situations- und registerangemessen ein.
Umfasst den thematisch organisierten Wortschatz zu zentralen gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen und alltagsrelevanten Themenbereichen, der für die produktive und rezeptive Sprachverwendung in diesen Domänen benötigt wird.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zum Themenfeld Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit, einschließlich Fachbegriffe zu Ökosystemen, Klimawandel, Ressourcen und nachhaltigem Handeln.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu gesellschaftlichen Themen, sozialer Ungleichheit, Inklusion und Diversität und können diese Konzepte präzise benennen und diskutieren.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Politik, demokratischen Systemen, internationalen Beziehungen und globalen Konflikten und können politische Sachverhalte treffend ausdrücken.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Wirtschaft, Arbeitswelt, Unternehmensstrukturen und persönlichen Finanzen und können wirtschaftliche Zusammenhänge sprachlich präzise erfassen und darstellen.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Wissenschaft, Forschungsmethoden, Technologie und Innovation und können wissenschaftliche Sachverhalte und Prozesse adäquat versprachlichen.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Medien, digitaler Kommunikation, sozialen Netzwerken und Informationstechnologie und können medien- und digitalbezogene Themen treffend ausdrücken.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Reisen, interkulturellen Begegnungen und Globalisierung und können interkulturelle sowie geographische Themen differenziert versprachlichen.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Gesundheit, Ernährung, Lebensstil und Medizin und können gesundheitsbezogene Sachverhalte und Debatten sprachlich angemessen darstellen.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Emotionen, Persönlichkeitsmerkmalen und zwischenmenschlichen Beziehungen und können psychologische sowie soziale Aspekte des menschlichen Miteinanders differenziert ausdrücken.
Lernende erschließen und verwenden den zentralen englischen Wortschatz zu Bildung, Lernprozessen und dem akademischen Kontext und können bildungs- und wissenschaftsbezogene Sachverhalte terminologisch korrekt darstellen.
Umfasst die registerbedingte und varietätenspezifische Variation des englischen Wortschatzes: Unterschiede zwischen formellen und informellen Stilebenen sowie zwischen britischen, amerikanischen und anderen Varietäten des Englischen.
Lernende kennen die typischen lexikalischen Unterschiede zwischen formellem und informellem Englisch und können Wörter und Ausdrücke bewusst dem jeweiligen Register zuordnen und situationsangemessen einsetzen.
Lernende kennen die systematischsten lexikalischen Unterschiede zwischen British English und American English und können beide Varietäten rezeptiv verstehen sowie die eigene Sprachverwendung einem Standard bewusst zuordnen.
Lernende kennen die wesentlichen lexikalischen und stilistischen Merkmale von Jugendsprache, Slang und Internet-Englisch, können deren Reichweite und Registerangemessenheit einschätzen und diese Varietäten situations- und adressatengerecht einsetzen.
Umfasst die systematische Verwendung englischer Präpositionen in räumlichen, zeitlichen und direktionalen Kontexten sowie feste präpositionale Verbindungen mit Verben, Adjektiven und in komplexen Phrasen.
Lernende beherrschen die systematische Verwendung englischer Präpositionen in den Kernbereichen Zeit (at, on, in, by, until), Ort (at, on, in) und Richtung (to, into, onto, towards) und vermeiden typische Interferenzfehler aus dem Deutschen.
Lernende kennen die häufigsten festen Präpositionsverbindungen mit Verben und Adjektiven (z. B. interested in, depend on, responsible for) und verwenden sie korrekt und flüssig in der Sprachproduktion.
Lernende kennen die häufigsten komplexen Präpositionalphrasen und festen präpositionalen Ausdrücke (z. B. in spite of, as a result of, with regard to) und verwenden sie korrekt in argumentativer und sachlicher Textproduktion.
Umfasst alle Teilgebiete der englischen Phonetik und Aussprache: Phoneminventar, Laut-Buchstaben-Korrespondenz, Wortakzent, Satzrhythmus, Intonation, Connected Speech sowie kontrastive Phonetik und Varietäten.
Behandelt die Gesamtheit der englischen Phoneme, gegliedert nach Vokalen (kurz, lang, Diphthonge) und Konsonanten (Plosive, Frikative, Affrikaten, Nasale, Laterale, Approximanten).
Lernende können das englische Vokalinventar mit kurzen Vokalen (/ɪ/, /e/, /æ/, /ɒ/, /ʌ/, /ʊ/), langen Vokalen (/iː/, /ɑː/, /ɔː/, /uː/, /ɜː/) und dem Schwa (/ə/) benennen, artikulieren und anhand von Minimalpaaren (z. B. ship/sheep) phonologisch unterscheiden.
Lernende verstehen Diphthonge als gleitende Vokalverbindungen, können alle acht englischen Diphthonge (/eɪ/, /aɪ/, /ɔɪ/, /əʊ/, /aʊ/, /ɪə/, /eə/, /ʊə/) korrekt artikulieren und in Minimalpaaren voneinander sowie von Monophthongen unterscheiden.
Lernende können die englischen Plosive (/p/, /b/, /t/, /d/, /k/, /ɡ/), Frikative (/f/, /v/, /θ/, /ð/, /s/, /z/, /ʃ/, /ʒ/, /h/) und Affrikaten (/tʃ/, /dʒ/) artikulieren und nach Artikulationsort sowie Stimmhaftigkeit klassifizieren; besonderer Fokus liegt auf den im Deutschen fehlenden Dentalfrikativen /θ/ und /ð/.
Lernende können die englischen Nasale (/m/, /n/, /ŋ/), den Lateral (/l/) sowie die Approximanten (/r/, /w/, /j/) korrekt artikulieren und hinsichtlich ihrer Artikulationsweise von Obstruenten abgrenzen.
Behandelt die Beziehungen zwischen geschriebenen Buchstaben bzw. Buchstabenverbindungen und ihrer lautlichen Realisierung im Englischen, einschließlich regelmäßiger Muster, Digraphen und Sonderformen.
Lernende kennen die systematischen Entsprechungen zwischen Vokalbuchstaben, Vokalverbindungen (z. B. ea, oo, ou) und ihren Aussprachen und können mehrdeutige Schreibungen (z. B. ‹read› /riːd/ vs. /rɛd/) einordnen.
Lernende kennen die Laut-Buchstaben-Entsprechungen der Konsonantenbuchstaben sowie der Digraphen ‹ch›, ‹th›, ‹sh› und ‹ph› und können deren unterschiedliche phonetische Realisierungen (z. B. /tʃ/ vs. /k/ bei ‹ch›) systematisch unterscheiden.
Lernende erkennen und beherrschen englische Wörter mit stummen Buchstaben (z. B. ‹knight›, ‹wrap›, ‹lamb›) sowie unregelmäßige Schreibung-Aussprache-Beziehungen (z. B. ‹yacht›, ‹colonel›) als lexikalische Sonderfälle.
Behandelt die Regeln und Muster der Wortbetonung im Englischen, von zweisilbigen Wörtern über mehrsilbige Ableitungen bis hin zu Komposita.
Lernende verstehen das Prinzip der wortklassenabhängigen Akzentverschiebung bei homographen Nomen-Verb-Paaren (z. B. ˈREcord vs. reˈCORD) und können diese korrekt betonen und unterscheiden.
Lernende kennen grundlegende Betonungsregeln für mehrsilbige Wörter (z. B. Akzent auf vorletzter oder drittletzter Silbe) und verstehen, wie Suffixe und Präfixe die Akzentposition systematisch beeinflussen (z. B. ˈphotograph → phoˈtography → ˌphotoˈgraphic).
Lernende wissen, dass bei englischen Komposita und Compound Words in der Regel das Erstglied den Hauptakzent trägt (z. B. ˈblackbird vs. black ˈbird), und können dieses Muster zur korrekten Aussprache und Bedeutungsunterscheidung anwenden.
Behandelt die rhythmischen und intonatorischen Muster des Englischen, von Grundmustern fallender und steigender Intonation bis hin zu komplexen Konturen in Aufzählungen, Kontrasten und Tag Questions.
Lernende verstehen das Prinzip des stress-timed rhythm im Englischen und können Inhaltswörter (content words) von rhythmisch reduzierten Funktionswörtern (function words) unterscheiden und entsprechend produzieren.
Lernende können fallende Intonation (\ fall) als Merkmal abgeschlossener Aussagen, W-Fragen und finaler Äußerungen erkennen und produzieren.
Lernende können steigende Intonation (/ rise) als Signal für Yes/No-Fragen, höfliche Aufforderungen und unvollständige Äußerungen erkennen und produzieren.
Lernende erkennen und produzieren komplexe Intonationsmuster wie den Rise-Fall bei Aufzählungen, kontrastive Betonung (Emphasis), sowie den charakteristischen Intonationsverlauf von Tag Questions (z. B. fallend bei Erwartung einer Bestätigung, steigend bei echten Rückfragen).
Behandelt die lautlichen Prozesse, die beim flüssigen, natürlichen Sprechen auftreten: Linking, Elision, Assimilation und Vokalreduktion zu Schwa.
Lernende verstehen und produzieren Konsonant-Vokal-Linking (z. B. ‹an apple› → /ənæpl/) sowie Linking-r (z. B. ‹far away› → /fɑːrəweɪ/) als typische Verbindungsphänomene im fließenden Englisch.
Lernende erkennen und verstehen Elision (Ausfall von Lauten, z. B. /t/ in ‹next day›) und Assimilation (Angleichung benachbarter Laute, z. B. ‹ten boys› → /tembɔɪz/) als regelmäßige Prozesse natürlicher Sprechsprache.
Lernende erkennen und produzieren die Schwa-Reduktion häufiger Funktionswörter in ihrer unbetonten Normalform (weak forms), z. B. ‹can› /kən/, ‹and› /ən/, ‹to› /tə/, und verstehen deren Funktion im Satzrhythmus.
Behandelt phonologische Unterschiede zwischen britischem und amerikanischem Englisch, varietätsspezifische Konsonantenmerkmale sowie typische Aussprachefehler durch Interferenz aus dem Deutschen.
Lernende kennen die systematischen phonologischen Unterschiede zwischen British English (BrE) und American English (AmE), insbesondere bei Vokalen (z. B. /ɒ/ vs. /ɑː/ in ‹lot›, /ɑː/ vs. /æ/ in ‹bath›) und können Aussprachen den jeweiligen Varietäten zuordnen.
Lernende verstehen Rhotizität (Aussprache von /r/ vor Konsonant und in Auslautposition im AmE) und t-Flapping (/t/ → /ɾ/ zwischen Vokalen im AmE, z. B. ‹butter›) als charakteristische konsonantische Varietätsmarker und können deren Vorkommen identifizieren.
Lernende kennen typische, durch L1-Transfer aus dem Deutschen verursachte Aussprachefehler im Englischen (z. B. Auslautverhärtung, Ersatz von /θ/ und /ð/ durch /s/ oder /d/, Aspiration, w/v-Verwechslung) und können diese gezielt korrigieren.
Umfasst kulturelle Konzepte, Kommunikationskonventionen, Varietäten des Englischen, Landeskunde anglophoner Hauptregionen, Literatur und Medien sowie die kritische Auseinandersetzung mit Stereotypen und Identität im interkulturellen Kontext.
Behandelt kulturell geprägte Kommunikationsmuster in englischsprachigen Kontexten, darunter Höflichkeitsnormen, Gesprächskonventionen und nonverbale Kommunikation sowie systematische Kulturvergleiche.
Lernende verstehen, dass Höflichkeit kulturell variiert und kennen die Konzepte Face-Saving, Direktheit und Indirektheit als kulturspezifische Kommunikationsstrategien in anglophonen Kontexten.
Lernende beherrschen die Konventionen anglophonen Small Talks als soziales Ritual (phatic communion nach Malinowski) und können Gespräche adäquat eröffnen und abschließen.
Lernende wissen, dass nonverbale Kommunikation kulturell kodiert ist, und kennen wesentliche Unterschiede in Proxemik (persönliches Raumverhalten nach Edward T. Hall), Körpersprache und dem kulturellen Umgang mit Schweigen, die im interkulturellen Kontext zu Missverständnissen führen können.
Lernende können zentrale kulturelle Unterschiede zwischen dem deutschsprachigen Raum (DACH) und den anglophonen Hauptkulturen (UK, USA, Australien, Kanada) in zentralen Lebensbereichen benennen, erklären und kultursensitiv reflektieren.
Behandelt die wichtigsten nationalen Varietäten des Englischen, das Konzept Englisch als Lingua Franca sowie die historischen, politischen und kritischen Dimensionen der globalen Verbreitung des Englischen.
Lernende kennen die wichtigsten nationalen Varietäten des Englischen (British English, American English, Australian English, Indian English, Singapore English) und können deren charakteristische Merkmale auf den Ebenen Phonologie, Orthographie und Lexik systematisch unterscheiden.
Lernende verstehen das Konzept English as a Lingua Franca (ELF) als die quantitativ häufigste Form weltweiter Englischkommunikation zwischen Nicht-Muttersprachlern und können dessen sprachliche sowie kommunikative Implikationen erläutern.
Lernende können die historischen Wurzeln der globalen Verbreitung des Englischen (britischer Imperialismus, Kolonisierung) skizzieren sowie Chancen, Kritikpunkte und sprachenpolitische Debatten rund um Englisch als Globalsprache differenziert darstellen.
Behandelt die geographische, historische, institutionelle und gesellschaftliche Struktur des Vereinigten Königreichs als Grundlage für ein differenziertes Verständnis britischer Kultur und Politik.
Lernende können die geographische und politische Struktur des Vereinigten Königreichs korrekt beschreiben und die Begriffe Great Britain, United Kingdom und British Isles präzise unterscheiden sowie die Geschichte und Identität der vier Nationen (England, Schottland, Wales, Nordirland) erläutern.
Lernende können die wichtigsten britischen Institutionen – konstitutionelle Monarchie, Parlament (Westminster-System), National Health Service (NHS) und BBC – in ihrer Funktion, historischen Entstehung und aktuellen gesellschaftlichen Bedeutung beschreiben.
Lernende verstehen die tiefgreifende Klassenstruktur der britischen Gesellschaft (Akzent als Klassenindikator, RP vs. regionale Varietäten) sowie die Themen Multikulturalismus und Brexit als prägende gesellschaftliche Entwicklungen und Konflikte.
Behandelt die historische Entwicklung, politische Struktur, gesellschaftliche Vielfalt und kulturelle Grundwerte der USA als Grundlage für ein umfassendes Verständnis US-amerikanischer Kultur.
Lernende kennen die Schlüsselstationen amerikanischer Geschichte von der präkolonialen Ära bis zur Gegenwart und können die Grundzüge der US-Verfassung sowie die wichtigsten politischen Institutionen (Kongress, Präsidentschaft, Supreme Court) erläutern.
Lernende kennen die Geschichte der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, die Strukturen von Sklaverei und Rassismus sowie aktuelle Debatten um Diversity und Einwanderung als zentrale Elemente der US-amerikanischen Gesellschaft.
Lernende können die besondere Rolle von Religiosität im öffentlichen Leben, die polarisierte politische Kultur sowie das Konzept des American Dream als gesellschaftliches Leitbild und dessen kritische Hinterfragung in der US-amerikanischen Gesellschaft erläutern.
Behandelt weitere wichtige anglophone Kulturen und Regionen – Commonwealth-Staaten sowie afrikanische anglophone Kontexte – einschließlich postkolonialer und kritischer Perspektiven.
Lernende kennen die kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Besonderheiten der Commonwealth-Staaten Australien, Neuseeland und Kanada, einschließlich ihrer Beziehungen zur Krone, zu indigenen Völkern und ihrer nationalen Identitäten.
Lernende können die Rolle des Englischen in Südafrika und weiteren afrikanischen Ländern im historischen Kontext von Kolonialismus und Apartheid erläutern und aktuelle sprachliche sowie gesellschaftliche Entwicklungen beschreiben.
Lernende können den postkolonialen Kontext anglophoner Kulturen kritisch reflektieren und kennen Konzepte wie kulturelle Hegemonie, Hybridität und Dekolonialisierung als analytische Perspektiven auf Sprache und Kultur.
Behandelt anglophone Literatur und Kultur in ihren gattungsmäßigen, epochalen und kanonischen Dimensionen sowie die kulturelle Bedeutung von Film, Medien und Popkultur.
Lernende kennen die grundlegenden literarischen Gattungen – Prosa, Drama, Lyrik und Non-Fiction – und können deren spezifische formale Merkmale, Analysekategorien und Vertreter in der anglophonen Literatur benennen.
Lernende können die wichtigsten Epochen der anglophonen Literaturgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart (u. a. Renaissance, Romantik, Viktorianismus, Modernismus, Postmodernismus) in ihren historischen Kontexten und charakteristischen Merkmalen überblicken.
Lernende kennen zentrale Schlüsselwerke und Autoren des anglophonen Literaturkanons, können deren Bedeutung im kulturellen und historischen Kontext einordnen und den Begriff des literarischen Kanons kritisch reflektieren.
Lernende können anglophone Film- und Medienproduktionen als kulturelle Artefakte analysieren, deren gesellschaftliche Relevanz einschätzen und grundlegende Methoden der Filmanalyse und Medienkritik anwenden.
Lernende kennen die historische Entwicklung anglophoner Popmusik von Rock'n'Roll bis Hip-Hop und können Musik als Träger kultureller Identität, gesellschaftlicher Kritik und sprachlicher Innovation analysieren.
Behandelt die kritische Auseinandersetzung mit Stereotypen, nationaler und kultureller Identität, Mehrsprachigkeit sowie die Entwicklung kultursensiblen interkulturellen Handelns.
Lernende können die Entstehungsmechanismen und gesellschaftliche Wirkung von Stereotypen und Vorurteilen erklären sowie Strategien zu deren kritischer Dekonstruktion beschreiben und anwenden.
Lernende können Diskrepanzen zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung von Nationen und Kulturen analysieren und die Konstruiertheit nationaler Images sowie deren kommunikative Konsequenzen reflektieren.
Lernende verstehen den Zusammenhang zwischen Mehrsprachigkeit, persönlicher und kollektiver Identität sowie Sprachloyalität und können diese Konzepte auf anglophone und eigene Sprachbiographien anwenden.
Lernende können kulturelle Sensibilität als Haltung beschreiben und interkulturelles Handeln – d. h. das angemessene Agieren in und Reflektieren über kulturell diverse Situationen – in der Praxis demonstrieren.
Überblick über Strategien und Methoden, die den Fremdsprachenerwerb systematisch unterstützen, von allgemeinen Lernstrategien über fertigkeitsspezifische Ansätze bis hin zu Vokabelarbeit, digitalem Lernen und Sprachbewusstsein.
Umfasst kognitive, metakognitive und soziale Strategien, die unabhängig von einer konkreten Sprachfertigkeit den Lernprozess organisieren und optimieren.
Lernende kennen und nutzen kognitive Lernstrategien: Elaboration (Verknüpfung neuer Inhalte mit Vorwissen), Organisation (Strukturierung von Lernmaterial) und Mnemotechniken (Gedächtnishilfen wie Eselsbrücken oder Loci-Methode).
Lernende planen ihren Lernprozess gezielt, überwachen ihn durch Monitoring und bewerten die eigenen Fortschritte durch Selbstevaluation als metakognitive Steuerungsstrategien.
Lernende nutzen soziale Lernstrategien wie Tandem-Partnerschaften, kooperatives Lernen und gegenseitiges Peer-Feedback zur Förderung des Spracherwerbs durch Interaktion.
Umfasst spezifische Strategien für die vier Grundfertigkeiten Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben, die je nach kommunikativer Situation und Aufgabentyp gezielt eingesetzt werden.
Lernende kennen drei grundlegende Hörstrategien und wenden sie je nach Aufgabenstellung und Hörsituation bewusst an.
Lernende kennen und wenden zentrale Lesestrategien an: globales Erfassen (skimming), gezieltes Suchen (scanning), intensives Lesen (intensive reading) sowie das Erschließen unbekannter Bedeutungen aus dem Kontext (inferencing).
Lernende beherrschen mündliche Kommunikationsstrategien wie Kompensation bei sprachlichen Lücken, Umschreibung unbekannter Ausdrücke und weitere Strategien zur Aufrechterhaltung der Kommunikation.
Lernende kennen und wenden einen dreigliedrigen Schreibprozess an: Planungsstrategien (pre-writing: Aufgabenanalyse, Ideensammlung), Formulierungsstrategien (drafting: Textproduktion) und Überarbeitungsstrategien (revising: inhaltliche und sprachliche Überarbeitung).
Umfasst Methoden und Werkzeuge zur effizienten Erweiterung und Festigung des Wortschatzes, einschließlich Lerntechniken und dem kompetenten Umgang mit Nachschlagewerken.
Lernende kennen und nutzen effektive Vokabellernstrategien wie Karteikartensysteme, semantische Wortnetze, kontextuelles Lernen und Spaced Repetition zur nachhaltigen Wortschatzerweiterung.
Lernende können ein- und zweisprachige Wörterbücher sowie digitale Nachschlagewerke und Online-Tools kompetent und zielgerichtet zur Bedeutungserschließung und Sprachproduktion einsetzen.
Umfasst den gezielten und reflektierten Einsatz digitaler Medien, Apps und KI-gestützter Werkzeuge als Ressourcen für den selbstgesteuerten Fremdsprachenerwerb.
Lernende können digitale Medien wie Apps, Podcasts, Serien und Filme bewusst und methodisch für den Ausbau von Hör-, Sprech- und Lesekompetenz im Englischen nutzen.
Lernende können Social-Media-Plattformen, Chatbots und KI-Werkzeuge reflektiert und produktiv als interaktive Lernpartner für den Englischerwerb einsetzen und deren Potenziale sowie Grenzen einschätzen.
Umfasst die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Sprachverwendung, darunter Fehleranalyse, kontrastive Sprachbetrachtung, Selbsteinschätzung nach dem GER sowie die dokumentierte Reflexion des Lernfortschritts.
Lernende entwickeln eine konstruktive Fehlerkultur, können eigene sprachliche Fehler systematisch analysieren, kategorisieren und als produktive Informationsquelle für die Weiterentwicklung ihrer Sprachkompetenz nutzen.
Lernende erkennen systematische Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Deutschen und dem Englischen auf phonologischer, lexikalischer und grammatischer Ebene und nutzen dieses Wissen zur Vermeidung von Interferenzfehlern.
Lernende kennen die Niveaustufen A1 bis C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) und können ihre eigene Sprachkompetenz anhand von Can-Do-Statements realistisch einschätzen.
Lernende führen ein Lerntagebuch und/oder ein Sprachenportfolio als Instrumente der systematischen Reflexion, Dokumentation und Sichtbarmachung des eigenen Spracherwerbsprozesses.